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Breitband | Beitrag vom 20.03.2021

Breitband SendungsüberblickVorstellungsgespräch mit einer Maschine

Moderation: Vera Linß und Tim Wiese

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Illustration: Ein Kabelhirn bricht das Licht als Prisma. (imago images / Ikon Images / Gary Waters)
In den USA wird künstliche Intelligenz schon häufig in Bewerbungsgesprächen eingesetzt. (imago images / Ikon Images / Gary Waters)

Künstliche Intelligenz soll Bewerbungsverfahren fairer machen. Doch auch Algorithmen haben Vorurteile – und wir wissen nicht mal welche. Außerdem: Kolonialismus in Technologien und Online-Glücksspiel wird legal.

Die Personalabteilungen holen sich Unterstützung von den Maschinen: In einfachen Varianten scannt eine Software die Lebensläufe der Bewerber nach Schlagworten. Komplexere Versionen bieten an, auch Informationen über die Persönlichkeit der Bewerber zu geben.

In den USA wird künstliche Intelligenz schon häufig in Bewerbungsgesprächen eingesetzt. Auch in Deutschland testen die ersten Unternehmen solche Technologien. Sie sollen eine bessere Vergleichbarkeit der Bewerber, vor allem aber mehr Gerechtigkeit ermöglichen. Denn bei der klassischen Jobvergabe spielen Vorurteile eine große Rolle: Menschen mit Migrationshintergrund werden diskriminiert, gut aussehende Kandidaten überschätzt oder große Bewerber eher für Führungskräfte gehalten.

Machen KIs die Auswahl fairer?

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz, wenn es darum geht, Jobs zu finden, Kandidaten auszuwählen oder Bewerbungsgespräche zu führen? Matthias Finger gibt einen Überblick.

Sind KIs besser und fairer bei der Bewerberauswahl? Das hat sich ein Rechercheteam des Bayerischen Rundfunks gefragt und eine KI getestet. Wir sprechen mit Oliver Schnuck, einem der für die Recherche verantwortlichen Redakteure.

Die neuen Kolonialherren

Der afrikanische Kontinent ist für westliche Firmen ein großer Markt: Start-ups für Finanztechnologien zum Beispiel versprechen Menschen ohne Konto einfaches Bezahlen oder Kredite in nur wenigen Klicks. Angepriesen werden solche Produkte als ein Weg aus der Armut.

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Doch am Ende profitieren vor allem die Start-ups aus den westlichen Ländern. Wird der afrikanische Kontinent erneut kolonialisiert? Diesmal nicht durch europäische Armeen und Schiffe, sondern durch westliche Algorithmen? Pia Behme hat mit Wissenschaftlerinnen gesprochen, die die Dekolonalisierung künstlicher Intelligenz fordern.

Legales Zocken

Sportwetten oder virtuelle Roulettetische sind in Deutschland bisher verboten. Trotzdem fällt es den Aufsichtsbehörden schwer, illegales Glücksspiel im Netz zu unterbinden, was unter anderem auch daran liegt, dass in Schleswig-Holstein Zocken erlaubt ist.

Ab Juli wird sich das ändern. Ein neuer Glücksspielstaatsvertrag regelt das Geschäft neu und legalisiert Online-Casinos deutschlandweit. Wie das passieren soll und welche Schutzmechanismen vorgesehen sind, darüber sprechen wir mit dem Glückspielforscher Tobias Hayer.

Das Team

Moderation: Vera Linß und Tim Wiese
Redaktion: Hagen Terschüren, Jochen Dreier und Jana Wuttke
Beiträge: Matthias Finger und Pia Behme
Webredaktion: Nora Gohlke

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