Freistil, vom 11.08.2019, 20:05 Uhr

Brauch‘ ich nichtMinimalismus als Lebensform

Weniger ist mehr, angeblich. 10.000 Dinge besitzt ein Durchschnittseuropäer. Minimalisten versuchen, mit einem Bruchteil davon auszukommen. Und liegen damit im Trend.

Ein schlichter grauer Sessel und eine filigrane Stehlampe vor einer Wand (imago / Westend61)
Die Kunst des Weglassens befreit die Wohnung von Überflüssigem. (imago / Westend61)

Minimalisten reduzieren radikal. Weniger Dinge, mehr Freiheit, behaupten sie. Mit wenigen Dingen reicht die kleinere Wohnung für weniger Miete. Bei weniger Miete entfällt der Zwang, einen Großteil des Einkommens dafür herzugeben, man braucht also weniger zu arbeiten. Und man ist mobil.
Extrem-Minimalisten besitzen auch keine Möbel. Ihr Besitz passt in einen Koffer. Der freiwillige Verzicht erhöht die Selbstbestimmung.

Wie lebt es sich, wenn so vieles aus Sicht der Nicht-Minimalisten Unverzichtbare fehlt? Wie lebt es sich in fast leeren Räumen?
Und inwiefern könnte übertriebener Minimalismus schaden?

Brauch‘ ich nicht
Minimalismus als Lebensform
Von Regina Burbach

Regie und Realisation: Regina Burbach
Redaktion Dlf: Klaus Pilger
Produktion: SWR 2016

Brauch‘ ich nicht. Minimalismus als Lebensform (PDF)

Brauch‘ ich nicht. Minimalismus als Lebensform (Textversion)

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