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Kulturnachrichten

Dienstag, 14. Juni 2016

Brandenburg plant für Fontanes 200. Geburtstag

Das Land stellt 1,8 Millionen Euro für die Feierlichkeiten zur Verfügung

Zum 200. Geburtstag des Dichters Theodor Fontane 2019 stellt das Land Brandenburg rund 1,8 Millionen Euro bereit. "Wir wollen Fontane aber nicht nur in einer historischen Perspektive sehen, sondern in der heutigen Zeit", sagte Kulturministerin Martina Münch heute nach der Sitzung des Kabinetts. Nach ihren Angaben sollen weitere Mittel eingeworben werden. Gehofft wird auf eine Gesamtsumme von 2,6 Millionen Euro für die landesweit geplanten Veranstaltungen, die die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte und die Universität Potsdam koordinieren.

Internationaler Literaturpreis geht an Shumona Sinha

Haus der Kulturen ehrt die indische Autorin

Die in Indien geborene Autorin Shumona Sinha wird vom Berliner Haus der Kulturen der Welt mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet. Die Schriftstellerin, die seit 2001 in Paris lebt, werde für den im Original auf Französisch erschienenen Roman "Erschlagt die Armen!" ausgezeichnet, teilte das vom Bund finanzierte Haus mit. Der Preis ist mit 20 000 Euro dotiert; die Übersetzerin des Romans, Lena Müller, erhält außerdem 15 000 Euro. Der Preis soll am 26. Juni in Berlin überreicht werden. Die 1973 in Kalkutta geborene Sinha arbeitete als Englischlehrerin, seit 2009 als Dolmetscherin in der französischen Migrationsbehörde. In dem preisgekrönten Roman verarbeitet Sinha ihre Erfahrungen in der Asylbehörde. Nach dem Erscheinen von "Erschlagt die Armen!" verlor sie ihre Anstellung. Sinha veröffentlichte mehrere Romane sowie Gedichtbände auf Französisch und Bengalisch.

Streit um Musikfestival im polnischen Grenzort Kostrzyn

Behörden verlangen neues Sicherheitskonzept für "Haltestelle Woodstock"

Wegen Einwänden der polnischen Behörden kann das Musikfestival "Haltestelle Woodstock" im Grenzort Kostrzyn einem Pressebericht zufolge dieses Jahr womöglich nur in reduzierter Form stattfinden. Das Open-Air-Festival an der Oder sei als "Massenveranstaltung mit erhöhtem Risiko" eingestuft worden, sagte ein Sprecher der Veranstalter der "Märkischen Oderzeitung". Dem Bericht zufolge wird es auf der Veranstaltung, zu der vom 14. bis 16. Juli hunderttausende Besucher aus Polen und Deutschland erwartet werden, womöglich ein striktes Alkoholverbot und weitere Beschränkungen geben. Die Veranstalter vermuten hinter den neuen Forderungen der Behörden politische Motive, da das Rockfestival der neuen nationalkonservativen Regierung in Warschau ein Dorn im Auge sei. Diese verfolgt seit ihrem Amtsantritt im Herbst eine konservative Kulturpolitik.

Sing-Akademie erhält 3,5 Mio. Euro für Gorki-Theater

Lösung nach jahrelangem Streit in Berlin

Der Streit zwischen der Berliner Sing-Akademie und dem Land Berlin um den historischen Sitz der Chorgemeinschaft im Gorki-Theater steht vor dem Abschluss. Wie der Vorstandsvorsitzende der Sing-Akademie, Georg Castell, sagte, soll die Vereinigung 3,5 Millionen Euro für das Gebäude erhalten. Ein Sprecher der Kulturverwaltung sagte dazu, der Regierende Bürgermeister und Kultursenator Müller habe dem Abgeordnetenhaus eine Vorlage zur Entscheidung vorgelegt. Zu Einzelheiten und Summen wollte er sich nicht äußern. Die Chorgemeinschaft und das Land hatten sich jahrelang um die Immobilie am Festungsgraben gestritten. Der Konzertsaal wurde 1827 nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel gebaut. Zu DDR-Zeiten hatten die sowjetischen Besatzungstruppen das Haus beschlagnahmt, ohne dabei das Grundbuch zu ändern. Auf dieser Grundlage beanspruchte die Akademie das Gebäude zurück. Nach einem Streit durch alle Instanzen gab 2012 der Bundesgerichtshof der Sing-Akademie Recht. Mit dem Land Berlin habe man nun "eine faire Lösung" gefunden, sagte Castell. Über den Kompromiss muss noch der Hauptausschuss beraten. Zur Abmachung gehört auch, dass das Land jährlich 315 000 Euro als Erbbauzins an die Akademie überweist.

Ehemaliger Wings-Gitarrist Henry McCullough gestorben

Der Musiker starb vermutlich an den Folgen eines Herzinfarktes

Der frühere Wings-Gitarrist Henry McCullough ist heute im Alter von 72 Jahren gestorben. Bereits im November 2012 erlitt McCullough einen Herzinfarkt, von dem er sich nie ganz erholt habe, wie sein Agent Nigel Martyn sagte. Bei den von Paul McCartney nach dem Ende der Beatles gegründeten Wings war McCullough von 1971 bis 1973. Der Nordire verließ die Band des Ex-Beatles nach einem Streit mit McCartney. Jahre später versöhnten sich die beiden. Vor seinem Eintritt bei den Wings spielte McCullough mit Joe Cocker in Woodstock, arbeitete mit Marianne Faithfull und Donovan. Seine Stimme ist am Ende des Songs "Money" auf dem Album "Dark Side of the Moon" von Pink Floyd zu hören: bei den gesprochenen Dialogen sagt er "I don't know, I was really drunk at the time". 1975 veröffentlichte er bei George Harrisons Plattenfirma Dark Horse ein Soloalbum, "Mind Your Own Business".

Unternehmen sollen weniger Künstlersozialabgaben zahlen

Eine Absenkung des Künstlersozialabgabesatzes ist für 2017 geplant

Unternehmen sollen weniger Abgaben für die Verwertung künstlerischer und publizistischer Werke zahlen müssen. Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung soll 2017 von aktuell 5,2 auf 4,8 Prozent sinken, kündigte Bundessozialministerin Nahles heute in Berlin an. Ein entsprechender Entwurf gehe demnächst in die Ressortabstimmung der Bundesregierung. Kulturstaatsministerin Grütters begrüßte die geplante Absenkung: Diese werde hoffentlich die Akzeptanz der Künstlersozialversicherung allgemein erhöhen, sagte sie. In der Künstlersozialversicherung sind derzeit rund 180.000 selbständige Künstler und Publizisten pflichtversichert. Als Freiberufler haben sie den Vorteil, in den Schutz der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung miteinbezogen zu werden. Die Versicherten tragen nur die Hälfte ihrer Sozialversicherungsbeiträge. Die andere Hälfte der Beiträge wird durch die Künstlersozialabgabe der Unternehmen, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten (30 Prozent) und einen Bundeszuschuss (20 Prozent) finanziert.

Neustrukturierung des Mecklenburgisches Staatstheaters

Das Land übernimmt Dreiviertel der Anteile der Theatergesellschaft

Die Stadtvertreter in Schwerin haben den Weg geebnet für den Einstieg des Landes beim Mecklenburgischen Staatstheater. Auf ihrer Sitzung stimmten sie gestern Abend einem Beschluss zur Neustrukturierung des Theaters in der Landeshauptstadt zu. Demnach wird das Land zum 1. August 74,9 Prozent der Anteile der Theatergesellschaft übernehmen. Die Stadt Schwerin wird ebenso wie der Landkreis Ludwigslust-Parchim zehn Prozent halten, die Stadt Parchim die restlichen 5,1 Prozent. Dem Vertrag, der ein wesentlicher Teil der Theaterreform in Mecklenburg-Vorpommern ist, müssen die anderen Gesellschafter noch zustimmen.Obwohl die Stadt Schwerin den Großteil der Gesellschafteranteile abgibt, bleibt ihr jährlicher Beitrag zur Finanzierung des Theaters bei den bisherigen 6,6 Millionen Euro. Schwerin steht auch mit einem Drittel in der Pflicht, sollten zur Deckung der Ausgaben weitere Zuwendungen erforderlich sein. Allerdings darf dieser Betrag insgesamt eine Million Euro nicht übersteigen. Der Jahresetat des Staatstheaters beläuft sich nach eigenen Angaben auf fast 24 Millionen Euro, knapp die Hälfte kommt vom Land.

Moses Mendelssohn wird mit Denkmal in Berlin geehrt

Realisiert wurde das Denkmal von dem israelischen Künstler Micha Ullman

In Berlin wird heute ein Denkmal für den berühmten jüdischen Philosophen der Aufklärung Moses Mendelssohn (1729-1786) eingeweiht. Es ist das erste Denkmal für Mendelssohn in Berlin. Mit einer Bodenskulptur erinnert der israelische Künstler Micha Ullman an der Spandauer Straße/Ecke Karl-Liebknecht-Straße an das historische Wohnhaus, in dem Moses Mendelssohn mit seiner Frau Fromet lebte. Die Initiative für das Denkmal ging von der Mendelssohn-Gesellschaft aus. Der Senat von Berlin hatte die Idee 2012 aufgegriffen und Micha Ullman mit dem Entwurf beauftragt. Sein bekanntestes Werk ist das Denkmal "Bibliothek" auf dem Bebelplatz, das an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten 1933 erinnert.

Plagiatsvorwürfe gegen Led Zeppelin

In Los Angeles wird ab heute über einen der berühmtesten Songs der Rockgeschichte verhandelt.

Led Zeppelin sieht sich wegen „Stairway to Heaven" von 1970 mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Nach Meinung der kalifornischen Band „Spirit" hätten die britischen Kollegen für die berühmte Gitarrensequenz, die den Song einleitet, bei ihrem Stück „Taurus abgekupfert. Led Zeppelin bestreitet die Vorwürfe. Die Briten erklären, sie hätten sich die Musik von Spirit nie angehört. Zum Auftakt des Prozesses werden der Sänger von Led Zeppelin, Robert Plant, und Leadgitarrist Jimmy Page erwartet.

Karen Duve erhält Literaturpreis für grotesken Humor

Der Preis wird im Februar 2017 überreicht

Karen Duve erhält den mit 10.000 Euro dotierten "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor" 2017. Das teilte heute Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen mit. Zur Begründung führte die Jury aus, Duves grotesker Humor tendiere zu Schwärze und Sarkasmus und erprobe auch die Grenzen des Komischen. Sie verbinde Engagement mit Poesie, Realismus mit Fantastik, Pathos mit Trash, Heiterkeit mit Melancholie und Zorn mit Empathie, all dies durchzogen vom Grundton des Tragikomischen. Duve veröffentlichte unter anderem die Romane "Dies ist kein Liebeslied" (2002), "Taxi" (2008) und "Macht" (2016). Der Preis soll Duve, die in Brandenburg auf einem Hof in der Märkischen Schweiz lebt, im Februar kommenden Jahres im Kasseler Rathaus überreicht werden. Die Laudatio wird der Leiter des Literaturhauses Hamburg, Rainer Moritz, halten. Zu den bisherigen Trägern der Auszeichnung gehören Robert Gernhardt, Dieter Hildebrandt, Hans Dieter Hüsch und zuletzt Wolf Haas. Erster Preisträger war Loriot.

Alf-Darsteller Michu Meszaros gestorben

Er starb am vergangenen Sonntag im Alter von 76 Jahren in Los Angeles

Der kleinwüchsige Schauspieler Michu Meszaros, der den Außerirdischen Alf in der gleichnamigen Fernsehserie verkörperte, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Das teilte sein Manager Dennis Varga mit. Varga zufolge hatte der knapp 84 Zentimeter große Darsteller vor acht Jahren einen Schlaganfall und seitdem Gesundheitsprobleme. Meszaros sei am Sonntag in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben. Der gebürtige Ungar war seit dem Teenageralter in zahlreichen Zirkus-Arenen aufgetreten, unter anderem bei den Ringling Brothers und dem Zirkus Barnum & Bailey. In den 80er Jahren spielte Meszaros vier Jahre lang in einem braunen Fellkostüm den außerirdischen Alf. Nach dem Ende der beliebten Sitcom wirkte er in Werbespots und anderen Film- und Fernsehproduktionen mit. Im Guinness-Buch der Rekorde wurde er zeitweise als der kleinste lebende Mann der Welt geführt. Meszaros lebte im kalifornischen Hawthorne, nahe Los Angeles, wo eine kleine Straße, die "Michu Lane", nach ihm benannt ist. Auf der Crowdfunding-Plattform GoFundMe wurde ein Konto eingerichtet, wo Spenden für die Arzt- und Beerdigungskosten gesammelt werden.

Neue Tate Modern als Symbol der Weltoffenheit

Globale Ausrichtung der Tate Modern stehe drohendem Brexit gegenüber

Die neue Tate Modern in London soll zu einem Symbol für die wachsende Globalisierung der modernen Kunst werden, sagte heute der Direktor der Tate Galerien, Nicholas Serota. "Dies ist nicht nur ein Anbau, sondern eine völlig neue Tate Modern mit einem neuen Blick auf die Welt", sagte Serota im Hinblick auf die künftige stärkere Betonung von weiblichen Künstlern und globaler Kunst von Lateinamerika bis Asien. Etwa 40 Prozent der Tate-Sammlung können jetzt erstmals gezeigt werden. Der ehemalige BP-Chef John Browne, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Tate, warnte vor den Konsequenzen eines britischen EU-Austritts. "Zu einer Zeit, wo viele sich nach innen wenden wollen, ist die Tate Modern ein Beispiel dafür, was wir durch Weltoffenheit erreichen können", sagte er. Mit dem kühnen pyramidenartigen Erweiterungsbau erhöht die beliebte Kunstgalerie ihre Ausstellungsfläche um rund 60 Prozent. Der neue, zehnstöckige Bau wird am Freitag für Besucher eröffnet. Die Tate Modern hat jährlich mehr als fünf Millionen Besucher.

Werkverzeichnis von Günther Uecker

Dreijähriges Forschungsprojekt zum Nagelkünstler auf den Weg gebracht

Mehr als 5000 Werke hat der Nagelkünstler Günther Uecker seit den 1950er Jahren geschaffen. Nun soll in einem dreijährigen Forschungsprojekt ein Werkverzeichnis des 86-jährigen Universalkünstlers erstellt werden. Das Werk Ueckers werde digital erfasst und solle auch als Buch erscheinen, sagte die Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Marion Ackermann. Finanziert wird das 300 000 Euro-Projekt von der Kaldewei-Kulturstiftung mit Sitz in Ahlen. Das Verzeichnis solle nicht nur eine "Tiefenbohrung" der Forscher sein, sondern auch als Referenz zur Prüfung der Echtheit der Werke Ueckers dienen, sagte Ackermann.Bisher gibt es nur ein in den frühen 1980er Jahren vorgelegtes Werkverzeichnis mit gut 1000 Werken. Der gebürtige Mecklenburger Uecker hat sein Atelier seit Jahrzehnten in Düsseldorf. Seine Kunst wurde in rund 69 Ländern weltweit ausgestellt.

Würth-Musikpreis für "vision string quartet"

Vier Streicher aus Berlin wurden vom Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet

Die Preisträger verkörperten eine "moderne, zeitgerechte und lebensnahe" Definition des Begriffs Streichquartett, heißt es zur Begründung des musikalischen Jugendverbandes. Das "vision string quartet» spielt Musik zwischen Haydn und Hip-Hop. Der von der Stiftung des Unternehmers Reinhold Würth gestiftete Preis wird seit 1991 vergeben. Er ist mit 15 000 Euro dotiert. Die JMD ist die deutsche Sektion der Jeunesses Musicales International (JMI), die während des Zweiten Weltkriegs gegründet wurde, um Begegnungen junger Musiker zu fördern. Die JMI ist von der Unesco als die größte musikalische Jugend-Kulturorganisation der Welt anerkannt und in über 50 Ländern aktiv.

25-jähriges Bestehen des Deutsch-Polnischen Jugendwerks

Einrichtung schlägt Brücken zwischen deutschen und polnischen Jugendlichen

An der Feier in Warschau nimmt unter anderen der brandenburgische Ministerpräsident und Polen-Beauftragte der Bundesregierung, Woidke teil. Das Jugendwerk war mit der Unterzeichnung des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrags im Juni 1991 gegründet worden. Seitdem wurden mehr als 70.000 Jugendbegegnungen unterstützt. Der deutsche Sitz des Jugendwerks befindet sich in Potsdam.

Da-Vinci-Ausstellung im Deutschen Museum Bonn

"Bewegende Erfindungen" des Universalgenies werden gezeigt

Das Deutsche Museum Bonn präsentiert ab morgen nachgebaute Entwürfe von Leonardo da Vinci. Der Studiengang Produktentwicklung am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule Bielefeld baute in jahrelanger Arbeit die Entwürfe des Renaissance-Genies (1452-1519) als funktionsfähige Holzmodelle nach. Die Modelle zeigen nach Angaben des Museums anschaulich, ob und wie die von da Vinci gezeichneten Maschinen und Geräte funktionieren. So lassen sich Fahrzeuge, Hebegeräte und Kriegsmaschinen in ihrer Mechanik nachvollziehen und geben Einblick in die Gedankenwelt des vielseitig begabten Künstlers und Wissenschaftlers. Da Vincis zeichnerische Beschäftigung mit dem Vogelflug führte zur Konstruktion von spektakulären Flügeln und Gleitern, die ihrer Zeit weit voraus waren. Die Schau endet am 14. August.

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