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Literatur / Archiv | Beitrag vom 06.01.2013

Bon, Monsieur Echenoz!

Die Geschichte des Pariser Schriftstellers im Stil des Autors

Von Martin Becker und Antoinette Raupp

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Der französische Schriftsteller Jean Echenoz im Jahr 2005. (picture alliance / dpa / Toni Albir)
Der französische Schriftsteller Jean Echenoz im Jahr 2005. (picture alliance / dpa / Toni Albir)

An einem Nachmittag in Paris wird ein Bücherregal geliefert. Maßanfertigung aus Holz und Metall. Für Herrn Jean Echenoz (Schriftsteller, Jahrgang 1947, 15 Bücher, Preise, und so weiter). Am nächsten Tag wird er zugeben, uns angelogen zu haben. Er hat gar nicht gearbeitet. Nur Bücher ins Regal gelegt – probeweise.

Und der Autor lacht und raucht. Und bestellt gleich das nächste Regal. Bon, Monsieur Echenoz! Die Sendung erzählt aus dem Leben eines der elegantesten, französischen Autoren der Gegenwart. Auf andere Art. Im Stil des Autors. So, wie Echenoz selbst mit seinen letzten Büchern Denkmäler geschaffen hat: für den Komponisten Maurice Ravel, für den Marathonläufer Émil Zatopek, für den Erfinder Nikola Tesla. Eine Sendung, die tief in den Echenoz-Kosmos führt und nie lügt. Fast nie.


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