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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 31.12.2015

Biologe Peter PratjeWas den Mensch mit dem Orang Utan verbindet

Moderation: Susanne Führer

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Peter Pratje engagiert sich seit 20 Jahren für die Orang Utans im indonesischen Sumatra und Borneo. (Norbert Guthier/ZGF)
Der Wildbiologe Peter Pratje lebt und arbeitet auf Sumatra. (Norbert Guthier/ZGF)

Es muss ein besonderer Zauber von Orang Utans ausgehen. Denn Wildbiologe Peter Pratje hat den vom Aussterben bedrohten Menschenaffen sein Leben geweiht und engagiert sich unermüdlich für den Artenschutz. Wie wurde er vom Affentrainer zum Wildparkmanager?

Die Intelligenz des Orang Utans hat den Wildbiologen Peter Pratje schon immer fasziniert. Da dieser Menschenaffe nur noch auf Sumatra und Borneo lebt, zählt er zu den besonders bedrohten Tierarten. Vom Sumatra-Orang Utan gibt es nur noch circa 6000 Tiere.

Um ihre Existenz zu retten, ging Pratje vor fast 20 Jahren nach Sumatra. Er gündete eine Orang Utan-Schule, in der durch Gefangenschaft verhaltensgestörte Tiere lernen, wieder in der Wildnis zu leben. Und er engagierte sich jahrelang für den Ausbau von Naturschutzgebieten.

Ein riesiges Naturschutzgebiet auf Sumatra

Mit Erfolg: Im Sommer dieses Jahres erwarb die Zoologische Gesellschaft Frankfurt zusammen mit dem World Wildlife Fund die Konzession für fast 40.000 Hektar Naturschutzgebiet in Sumatra. Mit dem Management dieses riesigen Naturreservoirs verbringt der 53-jährige Pratje inzwischen fast den ganzenTag; Zeit für die Orang Utans bleibt kaum.

Wie schützt er den bedrohtesten Menschenaffen der Welt? Was verbindet den Sumatra-Orang Utan mit dem Menschen? Wie wurde er vom Affentrainer zum Wildparkmanager?

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(Deutschlandfunk, Forschung aktuell, 21.10.2009)

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