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Literatur / Archiv | Beitrag vom 13.04.2010

"Bevor ich stürze, bin ich weiter"

Eine Begegnung mit Sarah Kirsch

Von Andrea Marggraf

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Sarah Kirsch treibt das lyrische Ich in ihren Büchern in die Landschaften hinein.  (AP)
Sarah Kirsch treibt das lyrische Ich in ihren Büchern in die Landschaften hinein. (AP)

Sarah Kirsch, die 1996 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde, ging vor 33 Jahren von Ost nach West, von der Stadt aufs Land. Wer, wenn nicht sie, die alles so direkt und außerordentlich physisch erlebte, sollte denn überhaupt etwas schreiben, hört man sie in ihrem Roman "Allerleih Rauh" sagen.

Sarah Kirsch, die am 16. April ihren 75. Geburtstag feiert, treibt das lyrische Ich in ihren Büchern zwischen die Welten, in die Landschaften hinein. Bei ihr ist alles erlebt, erlogen und ins Blaue des Windes gedichtet. Sie kommt dem Glück auf die Spur, stolpert und lässt verbal die Schellen erklingen.

Als junge Journalistin befragte sie Frauen zu ihrem Leben. Nun erzählt sie, wofür sie ihren kleinen Finger opfern würde. "Allerleih Rauh" ging in den Wald. Sarah Kirsch in den Norden. Die Autorin Andrea Marggraf ging ihr nach und traf sie in ihrem Haus hinter dem Deich.

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