Freistil, vom 20.06.2021, 20:05 Uhr

Betrachtungen aus der VogelperspektiveVon Menschen und Raben

In der nordischen Mythologie trägt der Göttervater Odin zwei Raben auf seinen Schultern. Hughin, der Gedanke, und Munin, die Erinnerung. Sie fliegen zu den Menschen und berichten dem Gott, was die Erdbewohner umtreibt. Was würden sie ihm heute sagen?

Zwei krächzende Raben. (imago / Reiner Bernhardt)
Bis heute sind Raben und Krähen beliebte Symbole in Lyrik, Prosa, Filmen und Lebensart. (imago / Reiner Bernhardt)

Vielleicht, dass sich das Verhältnis der Menschen zu den intelligentesten Vögeln unter der Sonne allmählich wandelt. Warum die Menschen in Europa die Raben so lange verteufelt haben, während sie in Asien und Amerika schon immer verehrt wurden. Und warum heute immer mehr Rabenkrähen in die Städte ziehen und dort statt Paaren wehrhafte Trios bilden.

Menschen und Raben hatten schon immer eine besondere Verbindung. Im Alltag, in der Entwicklung, in der Mythologie und in der Literatur. In Grimms Märchen, Fontanes und Poe Gedichten oder in Preußlers "Krabat".

Von Menschen und Raben
Betrachtungen aus der Vogelperspektive
Von Ulrike Klausmann

Regie: Susanne Krings
Es sprachen: Jean Paul Baeck, Doris Plenert, Matthias Ponnier
und Svenja Wasser
Ton und Technik: Ernst Hartmann und Kiwi Eddy
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Deutschlandfunk 2018

Von Menschen und Raben. Betrachtungen aus der Vogelperspektive (PDF)

Von Menschen und Raben. Betrachtungen aus der Vogelperspektive (Textversion)

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