Hörspiel und Feature | Best of 2019

Feiertage, endlich mal Zeit. Zeit zum Hören. Hier finden Sie eine Auswahl unserer besten Hörstücke aus dem Jahr 2019. Wir wünschen viel Hörvergnügen.

Eine junge Frau hört ein Hörspiel mit Kopfhörern. (Foto: David Freigner / EyeEm) Eine junge Frau hört ein Hörspiel mit Kopfhörern. (Foto: David Freigner / EyeEm)
 

Er hat sein Handwerk zur Kunst perfektioniert. Nishimura stiehlt nur bei den Reichen, und lebt zurückgezogen. Bis er einen Jungen vor den Ladendetektiven rettet. Eine ungewöhnliche Freundschaft, die brutal zerstört wird.

Menschen mit Regenschirmen gehen abends im Schirm durch eine kleine Straße in Tokio. (EyeEm / Koukichi Takahashi) Menschen mit Regenschirmen gehen abends im Schirm durch eine kleine Straße in Tokio. (EyeEm / Koukichi Takahashi)

Er hat sein Handwerk zur Kunst perfektioniert. Nishimura stiehlt nur bei den Reichen, und lebt zurückgezogen. Bis er einen Jungen vor den Ladendetektiven rettet. Eine ungewöhnliche Freundschaft, die brutal zerstört wird.

 

100 Jahre Bauhaus. Der ehemalige Direktor Walter Gropius braucht eine Festrede. Er trifft Moholy-Nagy, Mies van der Rohe und andere Weimarer Kollegen auf der Suche nach Inspiration. Doch die Realisierung der Moderne hat nicht nur die Bauhaus-Ideen verändert.

"AUDIO. SPACE. MACHINE" Gemma Ray im Studio (wittmann/zeitblom) "AUDIO. SPACE. MACHINE" Gemma Ray im Studio (wittmann/zeitblom)

100 Jahre Bauhaus. Der ehemalige Direktor Walter Gropius braucht eine Festrede. Er trifft Moholy-Nagy, Mies van der Rohe und andere Weimarer Kollegen auf der Suche nach Inspiration. Doch die Realisierung der Moderne hat nicht nur die Bauhaus-Ideen verändert.

 

Die Tochter besucht Gunda im Pflegeheim. Traumatisierende Erlebnisse aus der Kindheit im Krieg tauchen auf. Gleichzeitig macht Gundas „Vernunftlosigkeit“ die Gegenwart schöner, größer, fantastischer.

Irm Hermann (Deutschlandradio – Sil Egger) Irm Hermann (Deutschlandradio – Sil Egger)

Die Tochter besucht Gunda im Pflegeheim. Traumatisierende Erlebnisse aus der Kindheit im Krieg tauchen auf. Gleichzeitig macht Gundas „Vernunftlosigkeit“ die Gegenwart schöner, größer, fantastischer.

 

Figurenensemble: Ich, das Mödchen (sic), die Luna. Dann Mama, Großmama, Sheitan, Geisha, ein Bär, ein Lamm, eine Gans aus Pappmaché, ein Soldat, Mathilda, ein Tyrann, ein Ausrufer, ein ESA-Astronom.

Die Autorin Maren Kames (Deutschlandradio / Sandro Most) Die Autorin Maren Kames (Deutschlandradio / Sandro Most)

Figurenensemble: Ich, das Mödchen (sic), die Luna. Dann Mama, Großmama, Sheitan, Geisha, ein Bär, ein Lamm, eine Gans aus Pappmaché, ein Soldat, Mathilda, ein Tyrann, ein Ausrufer, ein ESA-Astronom.

 

Vor 500 Jahren ist Pedro Álvarez Cabral an diesem Strand gelandet und hat Brasilien "entdeckt". Noch immer steht der Lügenbaum, der Ponto dos Mentirosos, am Ufer des Dschungelflusses. Hier erzählen die Menschen sich Geschichten.

Pontos dos Mentirosos - Ausblick aufs Meer (Deutschlandfunk/Nicola Rubinstein) Pontos dos Mentirosos - Ausblick aufs Meer (Deutschlandfunk/Nicola Rubinstein)

Vor 500 Jahren ist Pedro Álvarez Cabral an diesem Strand gelandet und hat Brasilien "entdeckt". Noch immer steht der Lügenbaum, der Ponto dos Mentirosos, am Ufer des Dschungelflusses. Hier erzählen die Menschen sich Geschichten.

 

Hier, an der Elbe zwischen Loschwitz und Pillnitz, wohnt man gediegen. Man kümmert sich. Damit alles beim Alten bleibe im Paradies. Hier gibt es keine Abgehängten, hier residiert das Kulturbürgertum. Und hier hat - abgesehen von den Plattenbaugebieten am Rande der Stadt - die AfD bei den Kommunalwahlen 2019 ihr bestes Ergebnis in Dresden erzielt. 20 Prozent.

Der Dresdner Elbhang (Deutschlandradio / Alexa Hennings) Der Dresdner Elbhang (Deutschlandradio / Alexa Hennings)

Hier, an der Elbe zwischen Loschwitz und Pillnitz, wohnt man gediegen. Man kümmert sich. Damit alles beim Alten bleibe im Paradies. Hier gibt es keine Abgehängten, hier residiert das Kulturbürgertum. Und hier hat - abgesehen von den Plattenbaugebieten am Rande der Stadt - die AfD bei den Kommunalwahlen 2019 ihr bestes Ergebnis in Dresden erzielt. 20 Prozent.

 

Ayahuasca, der psychedelisch wirkende Pflanzensud aus der Amazonas-Region, zieht immer mehr Suchende an. In mehrtägigen Retreats machen sie Erfahrungen zwischen Ethno-Inszenierung und spiritueller Reise.

 Alte Ayahuascastämme (Foto: Lorenz Rollhäuser)  Alte Ayahuascastämme (Foto: Lorenz Rollhäuser)

Ayahuasca, der psychedelisch wirkende Pflanzensud aus der Amazonas-Region, zieht immer mehr Suchende an. In mehrtägigen Retreats machen sie Erfahrungen zwischen Ethno-Inszenierung und spiritueller Reise.

 

86 Menschen leben zur Zeit in der Notunterkunft für obdachlose Familien ,Die Teupe' in Berlin: 40 Kinder und 46 Erwachsene. Jeder Familie steht ein Zimmer zur Verfügung. Privatsphäre gibt es nicht. Was als Übergangslösung für wenige Wochen gedacht war, ist für die Betroffenen zur Sackgasse geworden.

Gang in der Notunterkunft "Die Teupe" (Deutschlandradio / Marie von Kuck) Gang in der Notunterkunft "Die Teupe" (Deutschlandradio / Marie von Kuck)

86 Menschen leben zur Zeit in der Notunterkunft für obdachlose Familien ,Die Teupe' in Berlin: 40 Kinder und 46 Erwachsene. Jeder Familie steht ein Zimmer zur Verfügung. Privatsphäre gibt es nicht. Was als Übergangslösung für wenige Wochen gedacht war, ist für die Betroffenen zur Sackgasse geworden.

 

Wider die Normierungen von Sinnlichkeit und Geschlechterrollen: Fünf Menschen berichten über die Suche nach ihrer sexuellen Identität jenseits von gesellschaftlichen Vorstellungen.

Eine Hand greift in die Haut eines anderen Menschen. (EyeEm / Photo by Stefano DV) Eine Hand greift in die Haut eines anderen Menschen. (EyeEm / Photo by Stefano DV)

Wider die Normierungen von Sinnlichkeit und Geschlechterrollen: Fünf Menschen berichten über die Suche nach ihrer sexuellen Identität jenseits von gesellschaftlichen Vorstellungen.

 

Silvestro und Manlio haben Jahrzehnte lang in einem Bergwerk auf Sardinien gearbeitet. Sie beschreiben den Berg abwechselnd als Vater, Freund oder Fluch. Nun, da die Mine längst geschlossen ist und beide in Rente sind, kehren sie zurück.

Silvestro Papinuto im stillgelegten Bergwerk auf Sardinien. (Foto: Gianluca Stazi und Giuseppe Casu) Silvestro Papinuto im stillgelegten Bergwerk auf Sardinien. (Foto: Gianluca Stazi und Giuseppe Casu)

Silvestro und Manlio haben Jahrzehnte lang in einem Bergwerk auf Sardinien gearbeitet. Sie beschreiben den Berg abwechselnd als Vater, Freund oder Fluch. Nun, da die Mine längst geschlossen ist und beide in Rente sind, kehren sie zurück.

 

Sie sind beste Freundinnen, nahezu symbiotisch. Dann kommt etwas dazwischen, sie wissen selbst nicht so genau, was. Vielleicht das Alter? Die eigene Familie? Der berufliche Erfolg? Nach längerer Funkstille treffen sie sich wieder und beschließen: Es ist Zeit für einen Selbstversuch.

Das Feature Freitag, 27.09.2019 - 20:10 Pharbara und Biline Fusenbreundinnen Von Barbara te Kock und Philine Velhagen Regie: Philine Velhagen Produktion: Dlf 2019 (Deutschlandradio / Philine Velhagen) Das Feature Freitag, 27.09.2019 - 20:10 Pharbara und Biline Fusenbreundinnen Von Barbara te Kock und Philine Velhagen Regie: Philine Velhagen Produktion: Dlf 2019 (Deutschlandradio / Philine Velhagen)

Sie sind beste Freundinnen, nahezu symbiotisch. Dann kommt etwas dazwischen, sie wissen selbst nicht so genau, was. Vielleicht das Alter? Die eigene Familie? Der berufliche Erfolg? Nach längerer Funkstille treffen sie sich wieder und beschließen: Es ist Zeit für einen Selbstversuch.

 

„Direkt von der Anstalt auf die Bühne“ und „die schrägste Truppe vom Hamburger Hinterhof“ lauteten einige Schlagzeilen, als das inklusive Bandprojekt „Station 17“ in den 1990er Jahren erstmals für Furore sorgte. 2019 feiert die Gruppe drei Jahrzehnte Bandgeschichte, in der sich der gesellschaftliche Wandel im Umgang mit Menschen mit Behinderung widerspiegelt.

Für Freistil So, 01.09.2019 Die Pop-Inklusion Die Band Station 17 wird 30 Von Joachim Palutzki Produktion: Dlf 2019 Redaktion: KLaus Pilger (Deutschlandradio / Thomas Liehr) Für Freistil So, 01.09.2019 Die Pop-Inklusion Die Band Station 17 wird 30 Von Joachim Palutzki Produktion: Dlf 2019 Redaktion: KLaus Pilger (Deutschlandradio / Thomas Liehr)

„Direkt von der Anstalt auf die Bühne“ und „die schrägste Truppe vom Hamburger Hinterhof“ lauteten einige Schlagzeilen, als das inklusive Bandprojekt „Station 17“ in den 1990er Jahren erstmals für Furore sorgte. 2019 feiert die Gruppe drei Jahrzehnte Bandgeschichte, in der sich der gesellschaftliche Wandel im Umgang mit Menschen mit Behinderung widerspiegelt.

 

Der Dichter Nástio Mosquito verwandelt Satzzeichen in Rhythmen von bedrängender Intensität. Sein Hörstück zeigt die Reise eines gefallenen Predigers, ehemaligen Politikers und aufgefrischten Narren, der sich die Welt zu Eigen macht.

Nástio Mosquito (Foto: Katy Otto ) Nástio Mosquito (Foto: Katy Otto )

Der Dichter Nástio Mosquito verwandelt Satzzeichen in Rhythmen von bedrängender Intensität. Sein Hörstück zeigt die Reise eines gefallenen Predigers, ehemaligen Politikers und aufgefrischten Narren, der sich die Welt zu Eigen macht.

 

Alljährlich in der Vorweihnachtszeit hören wir die ewig gleichen Lieder: im Supermarkt, im Radio, auf Weihnachtsmärkten. Ein besonders hartnäckiger Ohrwurm ist der Popsong "Last Christmas" von Wham! aus dem Jahr 1984.

Weihnachtsdekoration (EyeEm / shannon ramos) Weihnachtsdekoration (EyeEm / shannon ramos)

Alljährlich in der Vorweihnachtszeit hören wir die ewig gleichen Lieder: im Supermarkt, im Radio, auf Weihnachtsmärkten. Ein besonders hartnäckiger Ohrwurm ist der Popsong "Last Christmas" von Wham! aus dem Jahr 1984.

 

Daniel ist 11, ein bisschen verliebt und gerne auf der Skateboard-Rampe, auch wenn er dort von den Älteren schikaniert wird. Er führt also ein ganz normales Leben – bis er den gleichaltrigen Hayat kennenlernt.

Junge Schwalben verlangen nach Futter – und werden von einem Elternteil versorgt. (picture alliance / dpa/Rainer Jensen) Junge Schwalben verlangen nach Futter – und werden von einem Elternteil versorgt. (picture alliance / dpa/Rainer Jensen)

Daniel ist 11, ein bisschen verliebt und gerne auf der Skateboard-Rampe, auch wenn er dort von den Älteren schikaniert wird. Er führt also ein ganz normales Leben – bis er den gleichaltrigen Hayat kennenlernt.