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Breitband | Beitrag vom 08.04.2017

BesprechungInternet-User in den USA als neue Geldquelle

Verkaufbar und gläsern

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In den USA gibt Trump die User-Daten zum Verkauf frei. So versteht er den Markt. Reichtum durch Daten. Tatsächlich ist es aber viel schlimmer als das klingt, denn es geht um die Daten, die die Internet Service Provider über ihre Nutzer sammeln können. Nicht einmal Google oder Facebook. allseits als Datenkraken verschrien, haben so viel Einsicht in das tägliche Internetverhalten der Menschen. Jeder Webseiten-Besuch, jede App, jegliche Nutzungszeiten, Downloadstatistiken werden über den Provider erfasst und können verkauft, vermarktet werden. Zusätzlich haben vor allem die Provider sehr genau Daten zu den Nutzern selbst!

Und auch wenn immer mehr Seiten auf https setzen, womit die Provider nur noch die angezielte Seite, aber nicht mehr den genauen Inhalt dort erfassen können, haben sie längst Möglichkeiten gefunden selbst hier die wertvollen Daten abzugreifen. In den USA ist der Mensch im Netz und seine privaten Daten nun eine Handelsware. Darüber sprechen wir mit Ulf Buermeyer, Gründer der Gesellschaft für Freiheitsrechte und Richter am Landgericht Berlin.

 

Bild: "Observation" auf Unsplash von Michal Pechardo,  CC01.0

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