Donnerstag, 25.02.2021
 

Breitband | Beitrag vom 20.09.2014

BesprechungIch knipse, also bin ich

Stefan Trinks über die Verortung des Selfies in der Kunstgeschichte

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Mit dem Smartphone am ausgestreckten Arm sich selbst fotografieren: Fertig ist das Selfie. Das Bild, in dem immer der Fotograf selbst zu sehen ist - daher der Name - wird über soziale Netzwerke geteilt, ist nicht für die Ewigkeit gemacht, sondern für die schnelle Kommunikation und Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken. Seit einigen Jahren ist dieses Selbstbildnis kaum noch wegzudenken aus der Netz: Wo wir sind, was wir machen, wie wir uns selbst sehen, das ist das Selfie.

Doch das Selbstbildnis ist an sich kein neues Genre: Seit vielen Jahrhunderten malen oder fotografieren sich Künstler selbst. Der amerikanische Kunstkritiker Jerry Saltz schrieb über das das Selfie, es besäße strukturelle Autonomie. Was bedeutetet also unsere Selfie-Welt aus der Sicht der Kunstgeschichte?

Darüber haben wir mit Dr. Stefan Trinks gesprochen, Kunsthistoriker an der Humboldt Universität Berlin. Das komplette Interview kann hier nachgehört werden.

Foto von Courtney Rhodes, CC BY 2.0

 

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