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Breitband | Beitrag vom 08.03.2014

BesprechungHer mit neuen Dystopien!

Zeynep Tufekci fordert zeitgemäße Bilder für Überwachungsängste

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Nach den Snowden Leaks fühlt sich die Welt nahezu surreal an. Überwachung scheint fast immer und überall stattzufinden, und um genau dieses beklemmende Gefühl zu beschreiben, werden immer wieder gerne Klassiker der Science Fiction zitiert. Die Literatur hält seit Jahrzehnten all-time favourites parat, wenn es um Dystopie-Bilder geht. Ganz vorne dabei sind stets George Orwells "1984", Aldous Huxleys "Brave New World" oder auch wissenschaftliche Texte wie beispielsweise Jeremy Benthams Überlegungen zum Panoptikum.


Doch treffen diese Dystopie-Entwürfe von einst noch zu? Wie aktuell sind die Ängste im Vergleich zur jetzigen Zeit? Die US-Soziologin Zeynep Tufekci beschäftigt sich im Zusammenspiel von Technologie und Soziologie mit diesen Fragen und ist der Meinung: Wir sollten dringend unsere Dystopien updaten. In einem Artikel bei medium.com setzte sie sich kürzlich damit auseinander und hat auch auf die Ängste, die mit Technologien wie dem Internet einhergehen, nicht nur eine Frage, sondern auch gleich eine Antwort parat: «Is the Internet good or bad? Yes. - It's time to rethink our nightmares about surveillance.»


Nach einem Rundgang mit Laf Überland durch das Sammelsurium der bekanntesten Dystopien sprechen wir mit Zeynep Tufekci über die alten und neuen Parabeln der Überwachung, welche Dystopien heute gelten sollten und ob es nicht vielleicht doch für die Zukunft noch Hoffnung gibt.


Das vollständige Interview im Original findet sich hier:


[Audio anhören]


Foto: "Dystopia" von Enokson, CC BY 2.0

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Ein Mann mit halb geschlossenen Lidern hält ein Smartphone ganz nah an sein Ohr. (picture alliance / dpa / Alibaba )

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