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Breitband | Beitrag vom 07.11.2015

BesprechungDas Gefühl steht über allem

Emotional Teasing: Die Grenzen von reißerischen Überschriften

»Sieh dir diese Naturspektakel an. Nummer 8 hat mich zu Tränen gerührt." Mit Teasern wie diesen locken Heftig, Buzzfeed und Co. die Leser auf ihre Beiträge. Auch seriöse Nachrichtenwebsites setzen verstärkt auf emotionale Überschriften; man kann von einem Trend des »emotional Teasings« sprechen.

Bislang findet man diese Überschriften, sogenannte "Clickbaits", eher bei boulevardesken Themen. Aber ist es legitim, sie auch in Bezug auf politische Themen zu nutzen? Gibt es moralische Grenzen?

Die Teaser funktionieren besonders gut in den sozialen Netzwerken. Dort versuchen Facebook, Twitter und Apple zunehmend, Inhalte so in ihre Dienste zu integrieren, dass die Nutzer deren Seiten nicht mehr verlassen müssen. Doch was bedeutet das für die offene Struktur des Netzes - insbesondere für Verlinkungen auf andere Seiten?

Über die Grenzen von reißerischen Überschriften und den Tod des alten Internets sprechen wir mit dem Medienjournalisten Dirk von Gehlen.

Bild: Yellow-crowned Night Heron at Sunset von Don Miller auf Flickr, CC BY

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