Seit 05:05 Uhr Studio 9
Freitag, 23.10.2020
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Breitband | Beitrag vom 03.12.2016

Besprechung...dann schreibe ich mir einfach selbst.

Ein Kunstprojekt bewahrt uns vor bereuten SMS

Beitrag hören Podcast abonnieren

Noch nie zuvor haben Millionen Menschen sich ständig und jederzeit erreichen können. Das ist eine altbekannte Wahrheit, die sich seit Jahren durch das Mobiltelefon weitererzählt. Aber das tatsächliche Telefonieren ist heute - und denkt man an den unerwarteten Erfolg der SMS - gar nicht so sehr die Lieblingsart der Kommunikation, sondern das Schreiben. Wir texten uns und unsere Mitmenschen zu, es bringt Spaß und es ist sehr schwer, sich diesem Kommunikationsstrudel zu entziehen.

Und wie fast alles im Leben lauert auch hier eine Kehrseite: Es gibt immer wieder diesen Moment, an dem man später bereut, diese eine bestimmte Nachricht abgeschicht zu haben. Die New Yorker Künstlerin Hanny Ahern schlägt dem schlechtem Gefühl am nächsten Morgen ein Schnippchen: Jochen Dreier berichtet von ihrem Projekt «When I think about you, I text myself».

Foto: "When Bacon Strikes Back" von Kenny Louie, CC BY 2.0

Breitband

Breitband SendungsüberblickFake News überall
Würfel, die auf der Kippe stehen und sowohl auf "Fact", als auch auf "Fake" landen könnten (imago images / Alexander Limbach)

Während des US-Wahlkampfs zirkulieren in den sozialen Medien lauter Falschmeldungen und Halbwahrheiten. Haben die Plattformen aus 2016 gelernt? Außerdem: mangelnde Kontrolle bei Software-Exporten und der Umgang der Medien mit Trumps Covid-Erkrankung.Mehr

Soziale Medien und die US-WahlAus 2016 wenig gelernt
Sprechblase, die aus einem Smartphone kommt und in Vögel zerfällt (imago images / Ikon Images)

Die Rolle, die Facebook, Twitter und Co. im letzten US-Wahlkampf gespielt haben, war keine rühmliche. Seitdem gab es viele Entschuldigungen und noch mehr Versprechungen. Doch wirklich gerüstet sind die Plattformen für die Wahl im November nicht.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur