Donnerstag, 24.06.2021
 

Breitband | Beitrag vom 12.10.2013

Besprechung«Anti-Geschäftsmodell des Journalismus»

Debatte zum Start der Huffington Post Deutschland

Nichts soll dem Zufall überlassen werden, die deutsche Huffington Post muss ein Erfolg werden. Denn die Ziele sind ehrgeizig: "Wir wollen mit der Huffington Post Deutschland in fünf Jahren in den Top-5-Nachrichtenangeboten in Deutschland sein", sagt Geschäftsführer Oliver Eckert. Nach zwei bis zweieinhalb Jahren wolle man profitabel arbeiten.

In den USA gilt die Huffington Post als einflussreiches Alternativmedium, das Millionen Amerikaner täglich ansteuern. Die erste kommerzielle Onlinezeitung wurde sogar mit einem Pulitzer Preis ausgezeichnet. Bei der US-amerikanischen HuffPo arbeiten rund 800 Journalisten.

In Deutschland sind es gerade 15 Redakteure. Sehr viel Content kommt ohnehin von Bloggern, die dafür kein Geld bekommen. Die Währung, in der die Huffington Post ihre Autorinnen und Autoren bezahlt, heißt Reichweite: Ein bisschen digitaler Ruhm und die Hoffnung, vielleicht sogar einen Buchvertrag abzusahnen.

Wird das auch in Deutschland so gut funktionieren wie in den USA? Über den Start der Huffington Deutschland sprechen wir mit Blogger Stefan Niggemeier. Ausgerechnet den Verlagskritiker fragte das Medienhaus Burda kürzlich für eine Mitarbeit bei der HuffPo an.


Links

Turi2

Lousypennies

Stefan Niggemeier

Bild: Screenshot von der deutschen Ausgabe der Huffington Post am 11. Oktober 2013.

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