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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 23.03.2015

Bernd Lunkewitz Marxist und Unternehmer – wie geht das zusammen?

Moderation: Klaus Pokatzky

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Bernd Lunkewitz (picture alliance / dpa / Foto: Alina Novopashina)
Bernd Lunkewitz: früher Maoist, später Verlagschef. (picture alliance / dpa / Foto: Alina Novopashina)

Bernd Lunkewitz war Maoist, übernahm aber später den renommierten Aufbau Verlag. Dieses Kapitel in seinem Leben endete nicht schön, es gab Gerichtsstreitigkeiten und eine Insolvenz. Wie blickt er heute darauf zurück?

Als Student Anfang der 1970er war Bernd Lunkewitz Maoist. Dann wurde er als Immobilienunternehmer reich – ohne den Glauben an den wahren Sozialismus zu verlieren. 1991 übernahm er den renommiertesten Verlag der DDR, den Aufbau Verlag.

Eine Erfolgsgeschichte, die aber dann mit einem großen Streit, Prozessen gegen die Treuhandanstalt und der zeitweisen Insolvenz endete. 2008 verkaufte Bernd Lunkewitz den Verlag, inzwischen lebt er zurückgezogen mit seiner Familie.

Wie passt das zusammen: Marxist und Unternehmer? Wie blickt Lunkewitz heute auf die Zeit im Aufbauverlag und den großen Krach zurück? Fragen, die Klaus Pokatzky mit ihm eine Stunde lang in unserer Sendung "Im Gespräch" erörtert hat.

Weiterführende Information

"Es geht allen um eine konfliktfreie Zukunft des Verlages"
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 16.06.2008)

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