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Fazit / Archiv | Beitrag vom 06.02.2014

BerlinaleNur mit seinen Augen

Regisseur und Drehbuchautor Edward Berger über seinen Film "Jack"

Moderation: Holger Hettinger

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Der Regisseur und Drehbuchautor Edward Berger am 6. Februar 2014 im Berlinale-Studio von Deutschlandradio Kultur (Maurice Wojach)
Edward Berger bekommt hohes Lob in den USA für seine Agenten-Serie "Deutschland 83". (Maurice Wojach)

Der Film "Jack" ist der erste deutsche Wettbewerbsfilm auf der Berlinale. Er erzählt die Geschichte eines vernachlässigten Jungen konsequent aus der Sicht des Protagonisten. Den passenden Darsteller hätten er und seine Co-Autorin Nele Mueller-Stöfen lange gesucht, sagt Regisseur Edward Berger.

Er habe dem Zuschauer keine andere Wahl lassen wollen, als sich mit dem Jungen zu identifizieren, sagt Berger im Interview mit Deutschlandradio Kultur. Deshalb verzichte der Film auch auf Nebenstränge. Jede Szene sei als eine Einstellung gedreht worden, ohne Schnitt. Für den Hauptdarsteller Ivo sei das auch anstrengend gewesen, weil er manche Szenen bis zu 20 Mal habe spielen müssen. "Er hat das großartig gemacht", so Berger. 

Die Stadt Berlin, wo der Film  gedreht wurde, spielt laut Berger keine besondere Rolle. "Das hat mit der Allgemeingültigkeit der Geschichte zu tun". Wichtig sei nur gewesen, dass die Stadt groß ist.

Die Zusammenarbeit mit seiner Co-Autorin Nele Mueller-Stöfen beschreibt Berger als inspirierend. "So spart man viel Zeit. Man gerät nicht in Sackgassen und kann Dialoge schneller auf den Punkt bringen."

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