Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Freitag, 13.12.2019
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Tonart | Beitrag vom 05.09.2014

Berlin Music WeekLabel 3.0 - Marken und Musik

Der Labelbetreiber Andreas Gutjahr über innovatives Musikmarketing

Moderation: Carsten Rochow

Der Labelbetreiber und Marketingexperte Andreas Gutjahr (l) zu Gast bei Deutschlandradio Kultur - in der "Tonart" mit Moderator Carsten Rochow. (Deutschlandradio / Tarik Ahmia)
Der Labelbetreiber und Marketingexperte Andreas Gutjahr (l) mit "Tonart"-Moderator Carsten Rochow. (Deutschlandradio / Tarik Ahmia)

Plattenladen war gestern, heute bestimmen MP3s und Streaming das Musikgeschäft. Andreas Gutjahr hat ein eigenes Label und erklärt, wie Musiker mit neuen Finanzierungsformen doch noch ans Geld kommen können.

Mit Musik Geld zu verdienen wird nicht nur für Musiker, sondern auch für Labels immer schwieriger. In den USA etwa sanken die Albumverkäufe in der vergangenen Woche auf einen historischen Tiefststand. Immer mehr Plattenkäufer von gestern lassen sich ihre Musik lieber streamen, als noch Tonträger zu kaufen.

"Die Zeiten des klassischen Verkaufs von Musik sind vorbei. Damit lässt sich die Zukunft unabhängiger Musikproduktion nicht finanzieren."

Das sagt Andreas Gutjahr, der selbst das Funk-Vinyl Label "Our Records Label" betreibt und sich seit vielen Jahren mit neuen Finanzierungsformen für Musiker beschäftigt. Er ist in dieser Woche nicht nur auf der Berlin Music Week als Experte zu Gast, sondern auch im Studio der Tonart.

Mehr zum Thema:

Berlin Music Week - Dickes B macht auf dicke Hose (Deutschlandradio Kultur, Tonart, 03.09.2014)
Berlin Music Week - Wünsch Dir ein Konzert! (Deutschlandradio Kultur, Tonart, 03.09.2014)

Tonart

Phänomen VinylplattenSammlerstück und Anlageobjekt
Tonabnehmer läuft auf einer gelben Langspielplatte. (imago images / moment photo / Röhner)

Die Zeiten, als Vinylplatten weniger als 10 Euro kosteten, sind vorbei. Die Preise sind zum Teil auf über 30 Euro gestiegen. Da liegt der Verdacht nahe, dass das nichts mit der Nachfrage zu tun hat, sondern dass Vinylplatten einen Anlagewert haben könnten.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur