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Kompressor | Beitrag vom 03.06.2016

Berlin-BiennaleVerwirrspiel mit Detox-Bar und Himmelbett

Simone Reber im Gespräch mit Alexandra Mangel

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Eine Frau liegt in Berlin im Rahmen der 9. Berlin Biennale in der Akademie der Künste in Berlin bei einer Live-Installation auf dem Boden und isst. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)
Hungrige Museumsbesucherin oder Live-Installation? - Auf der 9. Berlin Biennale. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Gehört die Detox-Bar zur Cafeteria oder ist sie Kunst? Wer durch die Ausstellungshallen der diesjährigen Berlin-Biennale streift, stellt sich nicht selten die Frage: Was ist echt und was Ausstellungsstück? Ein Balanceakt zwischen Realität und virtueller Welt.

Die 9. Berlin-Biennale wird von dem New Yorker Künstlerkollektiv DIS kuratiert - unter dem Motto "The Present in Drag" - übersetzt "Verkleidete Gegenwart". Schlagworte sind dabei Post-Internet-Generation oder auch Post-Gegenwart - Kunst, die der Gegenwart immer ein wenig voraus ist.

Wer durch die Ausstellung in der Akademie der Künste am Pariser Platz streift, findet sich in einem Art "überdimensionierten Spaßbad" wieder, erzählt die Journalisten Simone Reber, die für Deutschlandradio Kultur die Biennale durchstreift  hat: mit künstlichem Strand, überdimensioniertem Himmelbett, schick-schwarzem Wohnzimmer oder begehbarem Kleiderschrank.

Schnell fragt sich der Besucher: Was ist echt und was Kunst? Wie beispielsweise bei der Detox-Bar der mexikanischen Künstlerin Débora Delmare, die in die Cafeteria der Akademie der Künste integriert wurde.

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