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Kompressor | Beitrag vom 19.09.2014

Berlin Art WeekManet – Monet – Money

Auf der Suche nach der wahren autonomen Kunst

Von Thorsten Jantschek

Gesehen auf der Berlin Art Week: Kunstwerk des Künstlerduos Paul Bowler & Georg Weißbach am Stand der Galerie Kleindienst (Leipzig) auf der Messe "Positions" (Deutschlandradio / Thorsten Jantschek)
Gesehen auf der Berlin Art Week: Kunstwerk des Künstlerduos Paul Bowler & Georg Weißbach am Stand der Leipziger Galerie Kleindienst auf der Messe "Positions" (Deutschlandradio / Thorsten Jantschek)

Warum der Markt nicht böse ist, Kunst nicht einsam macht und man sich den Sammler als fröhlichen Kapitalisten vorstellen muss.

Wir haben es doch irgendwann einmal gelernt: Kunst ist autonom, tiefsinnig und bedeutungsschwer. Und: Der Markt ist böse.

Dass Kunst und Markt aber dennoch ziemlich gut zusammenpassen, dass Kunst zum Lifestyle Accessoire der Reichen und Superreichen geworden ist, hat die Kulturkritiker nur umso heftiger auf den Plan gerufen: "Geld frisst Kunst, Kunst frisst Geld", so etwa der Titel eines Buches von Georg Seeßlen und Markus Metz, das gerade erschienen ist - und wieder einmal die Kunst vor dem Markt retten will.

Wenn Kunst autonom, tiefsinnig und bedeutungsschwer sein soll, dann muss sie sich doch auch auf den Kunstmessen der Berlin Art Week finden lassen. Thorsten Jantschek war auf der Suche nach der wahren autonomen Kunst.

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