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Fazit / Archiv | Beitrag vom 30.04.2012

Berlin als Experimentierfläche

Der künstlerische Leiter Florian Feigl über die Veranstaltung "Monat der Performancekunst" in Berlin

Florian Feigl im Gespräch mit Gabi Wuttke

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Der Berliner Fernsehturm "Alex" (Deutschlandradio / Bettina Straub)
Der Berliner Fernsehturm "Alex" (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Die Performancekunst liege zwischen den etablierten Kunstgattungen, erklärt der künstlerische Leiter der Veranstaltung "Monat der Performancekunst", Florian Feigl. Diese Kunst sei auf den Punkt gebracht: Schockierend, ironisch und rebellisch.

Gabi Wuttke: Schockierend, ironisch, rebellisch, das machte die Performancekunst der 60er und 70er aus, wie beschreiben Sie denn die Performancekunst des 21. Jahrhunderts?

Florian Feigl: Schockierend, ironisch, rebellisch, - könnte man jetzt denken, dann hat sich nicht viel getan, aber ich würde es am liebsten so beschreiben, dass die Performancekunst immer weiter genau dazwischen sitzt.

Wuttke: Inwiefern?

Feigl: Zwischen den etablierten Kunstgattungen, wenn man so möchte. Also, im Monat der Performancekunst zeigen wir, eben wie der Namen sagt, Performancekunst, was heutzutage aber häufig verwechselt wird mit den Performing-Arts zu Beispiel. Aber da liegt vielleicht die vage Abgrenzung, es wird kein Tanz geben, es wird kein Theater geben, es wird keine Musik geben.

Das vollständige Gespräch mit Florian Feigl können Sie mindestens bis zum 30.09.2012 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

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