Seit 05:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 19.06.2019
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 26.02.2015

Bergbau in der TiefseeChancen und Risiken des Schürfens am Meeresboden

Von Dirk Asendorpf

Podcast abonnieren
Das am 15. April 2002 von der NASA veröffentliche Foto zeigt  die Karibik und Kuba (unten),  (picture alliance / dpa / epa afp Nasa)
Das Meer mit der Insel Kuba aus dem Weltraum fotografiert. (picture alliance / dpa / epa afp Nasa)

Erdöl und Erdgas werden schon seit über 50 Jahren offshore gefördert. Steigende Rohstoffpreise lenken den Blick jetzt auch auf die anderen Bodenschätze am Meeresgrund: Energiereiche Methanhydrate sowie wertvolle Metalle in Manganknollen stehen hoch im Kurs.

Wahre Schätze liegen auf dem Grund der Meere und Ozeane. Neue Technik hilft sie zu erschließen. Energiereiche Methanhydrate sowie wertvolle Metalle in Manganknollen und Massivsulfiden stehen ganz oben auf der Liste der Geologen. Die Vorräte sind riesig, doch viele Fragen sind noch offen.

Wo genau befinden sich lohnende Vorkommen? Mit welcher Technik können sie erschlossen werden? Welche Regeln sollen dabei gelten? Wer überwacht ihre Einhaltung in internationalen Gewässern fern jeder Küste? Und wie können Umweltkatastrophen verhindert werden? Weltweit wird nach Antworten gesucht.

Mehr zum Thema:

Meeresforschung - Manganknollen statt Tiefseetiere
(Deutschlandfunk, Forschung aktuell, 15.01.2015)

Meeresforschung - Bedrohte Schatzkammer - Die Geheimnisse der Tiefsee
(Deutschlandradio Kultur, Im Gespräch, 06.09.2014)

Zeitfragen

TiertransporteDas unnötige Leiden quer durch Europa
Auf dem Betriebsgelände der Schweinezucht Gladau GmbH von Adrian Straathof in Alt Tellin werden Ferkel in Tiertransportern zu den Masthöfen antransportiert. Zu sehen sind 3 Schweine hinter Gittern. (imago images / Kai Horstmann)

Gluthitze, Durst und beklemmende Enge: Immer noch finden Tiertransporte in Europa unter katastrophalen Bedingungen statt. Schätzungsweise 100.000 Schweine pro Jahr überleben diese Quälerei nicht – allein in Deutschland. Geht es nicht auch anders?Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur