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Montag, 18.11.2019
 
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Kulturnachrichten

Freitag, 25. Januar 2019

Bayerischer Filmpreis für Caroline Link

Jury: Regisseurin inszeniert Kleinigkeiten des Alltags perfekt

Für ihren neuen Film "Der Junge muss an die frische Luft" hat Oscar-Preisträgerin Caroline Link den Regiepreis des Bayerischen Filmpreises erhalten. Link entfalte in dem Film über die Kindheit des Entertainers Hape Kerkeling ihre Fähigkeiten meisterlich, teilte die Jury anlässlich der mit 10 000 Euro dotierten Auszeichnung in München mit. Ob Schokomund oder ein roter Kussmund, detailgenau inszeniere Caroline Link Kleinigkeiten des Alltags mit einer Perfektion, die dem Film seine Stimmigkeit in allen Facetten gebe. Der Produzentenpreis des Filmpreises wurde in diesem Jahr aufgeteilt- er ging mit je 100 000 Euro an die Produzenten der Filme "Trautmann" (Robert Marciniak; Regie: Marcus H. Rosenmüller) und "Werk ohne Autor" (Quirin Berg, Jan Mojto, Max Wiedemann; Regie: Florian Henckel von Donnersmarck). Als beste Darstellerin wurde Marie Bäumer für ihre Rolle in "3 Tage in Quiberon" ausgezeichnet und als bester Darsteller Alexander Scheer für seine Rolle in "Gundermann".

Aufruf fordert Rücktritt von Österreichs Innenminister

Kulturschaffende: FPÖ-Politiker Herbert Kickl stellt Gewaltenteilung infrage

215 Kunst- und Kulturschaffende, Autorinnen und Autoren haben in einem öffentlichen Aufruf den österreichischen Innenminister Herbert Kickl aufgerufen, sein Amt niederzulegen. Er "muss gehen, und zwar sofort", heißt es in dem Schreiben, das unter anderem von Elfriede Jelinek, Daniel Kehlmann, Josef Hader, Erika Pluhar und Peter Turrini unterzeichnet wurde. In einem Interview mit dem ORF hatte der Innenminister gesagt: "Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht." Dafür wurde der FPÖ-Politiker nicht nur von der Opposition, sondern auch vom österreichischen Bundeskanzler Kurz (ÖVP) kritisiert.

Filmregisseur Makavejev mit 87 Jahren gestorben

Das meldet das staatliche Fernsehen RTS

Er bezeichnete sich selbst als "Bürger der Welt" und hinterfragte als Vertreter des Autorenkinos jede Ideologie. Nun ist der jugoslawisch-serbische Filmregisseur Dusan in seiner Geburtsstadt Belgrad gestorben. 1968 hatte er für seinen Spielfilm "Unschuld ohne Schutz" einen Silbernen Bären gewonnen und 1970 für "WR - Mysterien des Organismus" international viel Aufsehen erregt, denn der Film setzt sich mit dem Sigmund-Freud-Schüler Wilhelm Reich und dessen Ansicht auseinander, dass sexuelle und politische Befreiung nicht voneinander getrennt werden können. Makavejev arbeitete konsequent mit den Mitteln der Montage und des dokumentarischen Zitats. Dem Pathos des Sozialismus setzte er Sarkasmus als Comic-Strip entgegen. Weil ihm wegen des "Mysterien"-Films Gefängnis drohte, verließ Makavejev Anfang der 70er Jahre Jugoslawien und drehte "Sweet Movie", "Montenegro" und "Coca Cola Kid". Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kehrte er nach Belgrad zurück.

"Bohemian Rhapsody" ohne GLAAD Nominierung

Das teilte die Organisation gegen Diffamierung von Schwulen und Lesben mit

Weil dem US-amerikanischen Regisseru Bryan Singer erneut sexueller Mißbrauch junger Männer vorgeworfen wird, ist sein Film "Bohemian Rhapsody" von der Liste der Aspiranten für den 30. GLAAD-Award gestrichen worden. Die Organisation teilte mit, "das unaussprechliche Leid junger Männer und Teenager" - über das das US-Magazin "Atlantic" am Mittwoch berichtet hatte - könne nicht ignoriert werden. Der GLAAD-Preis zeichnet Medien aus, die die LGBTQ-Gemeinschaft "fair und korrekt" darstellen. Gegenüber "Atlantic" hatten vier Männer erklärt, Singer habe sie als Minderjährige mit Drogen sexuell gefügig gemacht. Dafür hat das Blatt nach eigenen Angaben über ein Jahr lang Gerichtsakten studiert und mehr als 50 Gespräche geführt. Der 53-jährige Singer wies auch diese Vorwürfe zurück.

Harvey Weinstein tauscht seine Anwälte aus

Das Gericht stimmte seinem Antrag zu

Der wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagte Ex-Filmproduzent Harvey Weinstein hat seinen Anwalt Benjamin Brafman gegen vier neue Anwälte ersetzt. Um dies durchzusetzen erschien er selbst vor dem New Yorker Gericht. Zu seinen neuen Verteidigern gehören nun Jose Baez, Ronald Sullivan, Pamela Robillard Mackey und der frühere Staatsanwalt von Manhattan, Duncan Levin. Strafrechtlich muss sich Weinstein vorerst wegen zwei Fällen verantworten. Eine Frau wirft ihm eine Vergewaltigung im Jahr 2013 vor, eine andere sexuelle Nötigung 2006. Weinstein bestreitet die Anschuldigungen.

Burgtheater-Chefin Bergmann zieht positive Bilanz

Die 64-jährige verlässt das Wiener Haus im Juni

Zum Ende ihrer Intendanz, hinterlässt Karin Bergmann eine gute Auslastung und finanzielle Rücklagen. Bei der Vorstellung des Programms der kommenden Spielzeit sagte sie, sie habe das Wiener Burgtheater mit Schulden übernommen und hinterlasse ihrem Nachfolger Martin Kusej Rücklagen, von denen er nun zehren könne. "Ich glaube, dass ich ihm etwas Gutes hinterlasse." Außerdem sei der Zuspruch der Zuschauer "enorm". In der aktuellen Spielzeit verzeichne das Haus mit seinen drei weiteren Standorten fast 190 000 Besucher bei 404 Vorstellungen, das sei eine Sitzplatzauslastung von 83 Prozent. Bergmann hatte 2014 kurzfristig das Amt der Theaterdirektorin übernommen, nachdem das Haus sich mit Intendant Matthias Hartmann überworfen hatte.

Ehemaliger DHM-Präsident Koch ist tot

Das teilte sein Nachfolger Raphael Gross mit

Fünf Jahre, von 2011 bis 2016 stand er an der Spitze des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Nach kurzer Krankheit ist Alexander Koch in der vergangenen Woche mit nur 52 Jahren gestorben. Er war wegen unterschiedlicher Auffassungen von seinem Amt abgelöst worden. Der Museumsexperte hatte 1993 an der Universität Mainz zur mittelalterlichen Archäologie promoviert und danach in Marburg, Heidelberg, Frankfurt und Zürich unterrichtet. Als Archäologe arbeitete er an Museen in Mainz, Zürich und Speyer.

Umbau des Kulturpalastes Dresden ausgezeichnet

Preis des Deutschen Architekturmuseums geht an Gerkan, Marg und Partner

Der Neubau eines Konzertsaals im Kern des Bestandsbaus aus dem Jahr 1969 unter Berücksichtigung der Rekonstruktion originaler Bausubstanz: Dafür erhält das Hamburger Architektenbüro gmp den DAM-Preis 2019. Mit den Hauptnutzern Dresdner Philharmonie, Städtische Zentralbibliothek und einem Kabarett sei ein neues Miteinander von Kultur, Bildung und Unterhaltung entstanden, heißt es beim Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main. Der Kulturpalast von Leopold Weil und Wolfgang Hänsch sei der wichtigste und umstrittenste Bau der Dresdner Nachkriegsmoderne gewesen und stand nach 1989 stellvertretend für die Bedrohung des architektonischen Erbes der DDR. Die Schwierigkeit des von der Stadt Dresden 2008 ausgelobten Wettbewerbs habe darin bestanden, einen neu zu konzipierenden Konzertsaal für die Dresdner Philharmonie unterzubringen und gleichzeitig die denkmalgeschützte Glashülle zu erhalten. gmp-Partner Stephan Schütz fügte einen mit hellem Holz gefertigten Konzertsaal mit 1.750 Plätzen ein, dem man seine wahre Größe nicht ansieht. Die "exzellenten Leistungen auf so vielen Ebenen, von politisch wie baulich behutsamer, beispielhafter Sanierung, dem komplexen Einbau eines Konzertsaals, der Integration einer großen, inklusiven Zentralbibliothek und dem Öffnen eines kulturellen Hauses für alle Bevölkerungsgruppen" bewertete die Jury einstimmig als Gewinner des DAM Preis 2019.

Gebeine von Australiens Namensgeber entdeckt

Archäologen finden Grabplatte in der Nähe eines Bahnhofs in London

Matthew Flinders schlug einst "Australien" als Namen für den fünften Kontinent vor. Nun ist sein Grab in Großbritannien entdeckt worden. Bislang war nur bekannt, dass er 1814 in der britischen Hauptstadt beigesetzt wurde. Archäologen stießen nun auf einem ehemaligen Friedhof in der Nähe des Bahnhofs Euston in London auf eine Grabplatte mit eindeutigen Angaben. Archäologen wollen nun sein Skelett untersuchen, "um herauszufinden, ob sein Leben auf See Spuren hinterlassen hat". Flinders hatte seine Australien-Reise 1802/03 in dem Buch "Eine Reise nach Terra Australis" verarbeitet und dem neuen Kontinent damit einen Namen gegeben.

Julian Schnabel gegen digitalisierte Museen

Der US-amerikanische Maler plädiert für die Besichtigung des Originals

Julian Schnabel bedauert, dass die "meisten Besucher ein Museum betreten, um etwas zu sehen, von dem sie glauben, es zu kennen." Deshalb betrachteten sie das, was vor ihnen an der Wand hängt nur, um zu prüfen " ob es auch wirklich vor ihnen an der Wand hängt". Das sagte der Künstler dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung". Ein Bild erlebe man aber nicht auf einem Display, so der 67-jährige Maler und Filmemacher, der sich mit dieser Aussage gegen die Öffentlichkeitsarbeit vieler Museen stellte, die ihr digitales Angebot immer stärker ausweiten. Um "Körperlichkeit und Oberflächentextur" zu erfahren, brauche ein Kunstwerk jemanden, der davorsteht und es sich anschaut - sonst sei es tot.

"Pulse of Europe" erhält Erich-Fromm-Preis

Einsatz für ein "wahrhaft demokratisches Europa" wird ausgezeichnet

Seit 1995 vergibt die Erich-Fromm-Gesellschaft einen Preis. In diesem Jahr erhalten ihn die Gründer der Bürgerbewegung "Pulse of Europe", Sabine und Daniel Röder. Die Inititive setze sich für "ein Europa des gegenseitigen Respekts und der Toleranz, der Rechtsstaatlichkeit, der Freiheit und der Achtung der Menschenwürde" ein, heißt es in der Jury-Erklärung. Ein solches Eintreten sei ganz im Sinn des Sozialpsychologen Erich Fromm, der mit seinem Buch "Die Kunst des Liebens" einem breiten Publikum bekannt wurde. Fromm habe den Nationalismus verabscheut, erklärte der Juryvorsitzende Jürgen Hardeck. Zu den bisherigen Preisträgern zählen der Aktivist Rupert Neudeck, der Journalist Hans Leyendecker, der Intendant des Hamburger Balletts, John Neumeier und der Soziologe Hartmut Rosa. Der Preis wird am 18. März in Stuttgart verliehen.

Florian Silbereisen neuer "Traumschiff"-Kapitän

Sascha Hehn hatte sich Neujahr in dieser Rolle nach 13 Jahren verabschiedet

Das ZDF hat es bestätigt: Volksmusik-Showmaster und Schlagersänger Florian Silbereisen wird neuer Kapitän des legendären Fernseh-"Traumschiffs". Die Serie habe einen Kapitän verdient, "der das Schiff durch alle Stürme manövrieren möchte." So begründete der 37-jährige sein neues Aufgabengebiet. Silbereisen wird der fünfte und jüngste Kapitän. Drehbeginn ist im Februar in Kolumbien und in der Karibik, teilte das Zweite Deutsche Fernsehen mit. Silbereisen sei “einer der interessantesten und beliebtesten Entertainer der jüngeren Generation und setzt die von Wolfgang Rademann begründete Tradition fort, Fiktion und Entertainment auf dem Schiff zusammenzuführen”, sagte Heike Hempel, Stellvertretende Programmdirektorin.

Europäischer Kirchenmusikpreis für John Rutter

Der 73-jährige Brite erhält die Auszeichnung am 18. Juli

Der Leiter der "Cambridge Singers", der Komponist John Rutter, wird für seine Verdienste um Geistliche Musik geehrt. Er erhält den 1999 geschaffenen Preis der Europäischen Kirchenmusik. Das teilte die Stadt Schwäbisch Gmünd mit. Musikalisch zählt Rutter zur Postmoderne. Seine Lieder wurden auch bei den letzten Hochzeiten des englischen Königshauses gespielt. Rutter hat in Cambridge studiert und den Chor 1981 gegründet. Zu den bislang Ausgezeichneten gehören Sofia Gubaidulina, Arvo Pärt, Younghi Pagh-Paan, Krzysztof Penderecki und Wolfgang Rihm.

Stefan Arndt wird mit Produzentenpreis geehrt

Die Auszeichnung für das Lebenswerk ist mit 40.000 Euro dotiert

Der dritte Carl-Laemmle-Preis geht an Stefan Arndt. Mit "Lola rennt", "Good Bye, Lenin" und zuletzt "Babylon Berlin" habe der 57-Jährige sein "untrügliches Gespür für Talent und Qualität" bewiesen, begründete die "Allianz Deutscher Produzenten" ihre Entscheidung. Er bringe "höchst komplexe, deutschsprachige und internationale Produktionen ins Kino", so der Juryvorsitzende Martin Moszkowicz, Chef von Constantin Film und Vorstandsmitglied der Produzentenallianz. Mit Blick auf das Lebenswerk des Namenspaten, so Stefan Arndt, erfülle ihn der Preis mit großer Demut. Carl Laemmle, geboren 1867 und gestorben 1939, gilt als einer der einflussreichsten Pioniere der US-amerikanischen Filmgeschichte. In den beiden Jahren zuvor erhielten Roland Emmerich und Artur Brauner den Preis mit seinem Namen.

Weltpremiere des Kunstprojekts DAU in Paris vertagt

Fehlende Genehmigung verhindert Beginn

Schlechte Nachrichten für den russischen Regisseur Ilja Khrzhanovsky auch in Paris: Wie DLF-Kritiker Eberhard Spreng berichtet, wurde dem Publikum am Donnerstagabend kurzfristig vom Théâtre de la Ville in der französischen Hauptstadt mitgeteilt, dass die Präfektur die notwendige Genehmigung für DAU bislang nicht erteilt habe. Ob die Premiere in den nächsten Tagen stattfinden könne, sei offen. Das Kunstprojekt DAU will sichtbar machen, was Diktaturen aus Menschen machen. Dazu hat Khrzhanovsky das Labor des sowjetischen Physikers Lev Landau nachgebaut und Künstler und Wissenschaftler eingeladen, wie unter Stalin zu leben. Ursprünglich hatten die Veranstalter den Start von DAU in Berlin geplant. Gescheitert war dies an der fehlenden Genehmigung, ein Stück Mauer wieder aufzubauen.

Grütters beklagt schwindende Wertschätzung der Kunst

Kunst belebe den demokratischen Diskurs

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sieht die Wertschätzung von Kunst schwinden. Die eindimensionale Sicht auf den Marktwert der Kunst sei mittlerweile sehr hoffähig geworden, sagte sie beim Auftaktforum einer Veranstaltungsreihe zur Perspektive für Kultur und Medien in Dresden. Grütters kritisierte die Degradierung von Kunst zum Spekulationsobjekt. Auch die Bereitschaft, die Autonomie der Kunst zu respektieren und das Ästhetische vom Politischen zu trennen, nehme ab. Der Staat finanziere die Kultur so auskömmlich, um sie unabhängig zu machen von Interessen, sagte Grütters. "Frei ist die Kunst dann, wenn sie weder dienen noch gefallen muss, wenn sie sich weder der Logik des Marktes beugen noch in den Dienst eines politischen Anliegens, einer Weltanschauung oder Ideologie stellen muss." Künstler belebten den demokratischen Diskurs, bewahrten die Gesellschaft vor gefährlicher Lethargie und die Demokratie vor totalitären Anwandlungen, wenn sie irritieren und provozieren, Widerspruch und Zweifel kultivieren dürften.

Schulz bleibt Intendant des Musiktheaters im Revier

Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre

Michael Schulz bleibt auch in den kommenden Jahren Generalintendant des Musiktheaters im Revier. Das teilte das Musiktheater in Gelsenkirchen mit. Der neue Vertrag gelte bis zum Jahr 2023. "Unter seiner Leitung hat nicht nur die gesellschaftspolitische Verankerung des Hauses in der Stadtgesellschaft, sondern auch die überregionale, künstlerische Bedeutung stetig zugenommen", hieß es in der Mitteilung. Schulz war zu Beginn der Spielzeit 2008/09 nach Gelsenkirchen gekommen. Seitdem hatte er bereits zweimal verlängert. Die Kultureinrichtung Musiktheater im Revier hat zwei Spielstätten und bietet jährlich rund 250 Veranstaltungen mit Oper-, Musical- und Ballettaufführungen sowie Sinfoniekonzerten.

Hector-Preis für politischen Künstler Hiwa K

Jury: Werk stellt sich den großen Herausforderungen unserer Zeit

Der aus dem Irak stammende Skulpturen- und Installationskünstler Hiwa K bekommt den diesjährigen Hector-Preis. Das Werk des seit langem in Deutschland lebenden Künstlers besteche durch seine formale, erzählerische und anthropologische Qualität, teilte die Kunsthalle Mannheim mit. "Hiwa K, der als Kurde aus dem Irak fliehen musste, beschäftigt sich in seinem Werk mit den großen Herausforderungen unserer Zeit: Migration, Fragen der Zugehörigkeit und dem Thema Nationalismus", erklärte die Jury. Die Auszeichnung fördert Künstler, die in Deutschland leben, zwischen 35 und 50 Jahre alt sind und im dreidimensionalen Bereich der Bildhauerei, Objektkunst, Raum- und Multimediainstallation arbeiten. Der Hector-Preis ist mit 20.000 Euro und mit einer Ausstellung in der Kunsthalle verbunden.

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Fazit

Margaret Atwood wird 80Humanistin und hellsichtige Mahnerin
Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (picture alliance / AP / Invision / Arthur Mola)

Weltberühmt wurde sie mit ihrer Dystopie "Der Report der Magd". Heute feiert die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood ihren 80. Geburtstag. Über ihre teilweise düsteren Visionen sagt sie: "Ich beschreibe nur, was wir schon tun oder tun könnten."Mehr

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