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Fazit / Archiv | Beitrag vom 27.01.2015

Bauten in West-BerlinArchitekt Jürgen Sawade ist tot

Die Berliner Schaubühne am Lehniner Platz wurde von Jürgen Sawade von 1975 bis 1981 umgestaltet. (dpa / picture alliance / Hubert Link)
Die Berliner Schaubühne am Lehniner Platz wurde von Jürgen Sawade von 1975 bis 1981 umgestaltet. (dpa / picture alliance / Hubert Link)

Vor allem im Westteil Berlins tragen zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser Jürgen Sawades Handschrift – aber auch die Schaubühne am Lehniner Platz. Jetzt ist der Architekt 77-jährig gestorben.

Der Vertreter des architektonischen Rationalismus starb bereits am 21. Januar, wie die Akademie der Künste mitteilte, deren Mitglied Sawade seit 2002 war. Vor allem im Westteil Berlins tragen zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser Jürgen Sawades Handschrift.

Herausragende Beispiele sind das Pallasseum im Stadtteil Schöneberg oder die Umgestaltung der Schaubühne am Lehniner Platz in den Jahren 1975 bis 1981 sowie das Grand Hotel Esplanade. Sawade wurde 1937 in Kassel geboren. Er studierte und arbeitete an der Technischen Universität Berlin.

Die Akademie der Künste zitiert Jürgen Sawade mit dem Ausspruch: "Architektur ist Kunst, und beides bedarf einer Haltung, wenn sie gut sein soll."

Programmhinweis: In der Sendung "Fazit" ab 23.05 Uhr sprechen wir mit dem Architekturkritiker Nikolaus Bernau über das Werk von Jürgen Sawade.

Das Pallasseum (ursprünglich Wohnen am Kleistpark, im Volksmund "Sozialpalast") ist ein Wohnblock im Berliner Ortsteil Schöneberg. Das Gebäude wurde 1977 nach Entwürfen des Architekten Jürgen Sawade errichtet. (dpa / picture alliance / Markus C. Hurek)Das Pallasseum (ursprünglich Wohnen am Kleistpark, im Volksmund "Sozialpalast") ist ein Wohnblock im Berliner Ortsteil Schöneberg. Das Gebäude wurde 1977 nach Entwürfen des Architekten Jürgen Sawade errichtet. (dpa / picture alliance / Markus C. Hurek)

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