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Alte Musik / Archiv | Beitrag vom 04.11.2020

Barocker Kapellmeister Philipp Heinrich Erlebach in RudolstadtEin Ostfriese in Thüringen

Von Bernhard Schrammek

Ein gelber Barockbau mit Turm in den Hügeln von Thüringen über eine Wiese hinweg betrachtet. (imago images / Steve Bauerschmidt)
Hauptarbeitsplatz für Erlebach: das barock ausgebaute Schloss Heidecksburg über Rudolstadt. (imago images / Steve Bauerschmidt)

Geboren in Ostfriesland, gelangte Philipp Heinrich Erlebach bereits als junger Mann an den Hof des Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt. Er blieb ein Leben lang und komponierte festlich-feierliche Werke - besondere Barock-Juwelen.

Im Jahre 1681 übernahm Philipp Heinrich Erlebach die Leitung der Rudolstädter Hofkapelle und behielt diese angesehene Stellung mehr als drei Jahrzehnte bis zu seinem Tod. Die Musik spielte an dem kleinen thüringischen Hof eine sehr große Rolle.

Erlebach konnte sich dabei in den verschiedensten Gattungen der Instrumental- und Vokalmusik betätigen. Seine Werke waren überaus beliebt, denn sie atmen das barocke Lebensgefühl: sie strahlten prachtvoll-strahlende Ästhetik aus.

Wertvolle Musikbibliothek verloren

Leider ist viel zu wenig von ihm überliefert. Von seinen über tausend Werken überdauerten gerade einmal siebzig. Schuld daran: der große Brand im Stadtschloss Rudolstadt, der sich 1735 ereignete.

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