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Weltzeit | Beitrag vom 27.07.2020

Bandenkriminalität in den NiederlandenIst die liberale Drogenpolitik gescheitert?

Von Marc Bädorf

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Die Kanzlei des Strafverteidigers Peter Plasman hat zu Ehren des Kollegen Derk Wiersum ein Schaufenster eingerichtet: „Derk Wiersum“ und „Rechtsstaat“ steht auf den Fenstern. (picture alliance / ANP / Jeroen Jumelet)
„Derk Wiersum“ und „Rechtsstaat“ hat der Strafverteidiger Peter Plasman auf die Fenster seines Amsterdamer Büros geschrieben - in Erinnerung an seinen ermordeten Kollegen. (picture alliance / ANP / Jeroen Jumelet)

Der Drogenmarkt in den Niederlanden beschränkt sich nicht nur auf Cannabis. Das Land ist Europas Umschlagplatz für Heroin und Kokain und führender Produzent von synthetischen Drogen. Um das rund 20 Milliarden Euro Geschäft kämpfen mehrere Banden.

Eine Szene der niederländischen TV-Serie "Mocro Maffia": Eine Frau kommt vom Einkaufen nach Hause, sie stellt ihren Land Rover am Straßenrand ab. Die Frau steigt aus und geht zum Kofferraum, um die Einkäufe auszuladen. Vor kurzem hat ihr Freund ihr einen Heiratsantrag gemacht, sie hat angenommen. Sie ist glücklich. Da gibt es nur ein Problem: Ihr Freund ist der Boss einer Drogengang. Und diese Gang hat grade einen Konflikt mit einer anderen angefangen. Die Frau nimmt die Einkäufe aus dem Kofferraum. Als sie sich umdreht, steht plötzlich ein Mann mit schwarzer Kapuze hinter ihr und erschießt sie.

Die Filmszene aus der Serie "Mocro Maffia" zeigt eine Drogenlabor. In einem spärlich beleuchteten Raum sitzen jungen Männer mit Gesichtsmasken, ein älterer Mann gibt ihnen Anweisungen. (Dutch Features. All rights reserved)"Die Serie zeigt die echte Welt, in der diese Gangs leben – ohne sie zu romantisieren", sagt der Journalist und Drehbuchautor Marijn Schrijver über "Mocro Maffia". (Dutch Features. All rights reserved)

"Für mich ist es wirklich deprimierend, diese Serie anzuschauen", sagt Marijn Schrijver. "Ich konnte nicht mehr als zwei Folgen hintereinander anschauen. Aber die Serie zeigt halt die echte Welt, in der diese Gangs leben – ohne sie zu romantisieren."

Marijn Schrijver, 36 Jahre alt, Journalist und Buchautor, ist Vater der Serie, die auf seinem Buch "Mocro Maffia" basiert. Die Serie, in den Niederlanden ein großer Fernseherfolg, handelt von den Drogengangs, die sich seit Jahren im Land bekriegen. Namen und Ereignisse sind verändert worden. Ansonsten, meint Schrijver, beschreibe die Serie ziemlich treffend das, was seit einigen Jahren in den Niederlanden passiere.

Eskalierte Gewalt

"Diesen Konflikt gibt es seit dem Jahr 2012", erklärt Marijn Schrijver. "Wenn etwas passiert ist, haben die Leute gesagt: 'So, das ist jetzt der Tiefpunkt.' Wir hatten eine Mutter, die vor ihren Kindern erschossen wurde. Wir hatten einen jungen Mann, der geköpft wurde und dessen Kopf vor eine Shisha-Bar gelegt wurde. Es gab viele unschuldige Leute, die getötet wurden, die meisten unabsichtlich. Wir sind also von Tiefpunkt zu Tiefpunkt zu Tiefpunkt. Eigentlich ist es ein einziger Tiefpunkt, an dem wir uns jetzt seit Jahren befinden."

In unserem "Weltzeit"-Podcast erklärt der Sozialwissenschaftler Heino Stöver, Professor am Instituts für Suchtforschung der Fachhochschule Frankfurt am Main, zudem, warum die liberale Drogenpolitik in den Niederlande gescheitert ist und man bei der Suche nach einem Konzept eher Richtung Kanada schauen sollte.  

Die Niederlande sind ein Drogenland. Seit Jahrzehnten darf hier Marihuana legal konsumiert werden. Doch das ist nur die eine Seite. Die andere: Die Niederlande sind auch das Land, von dem aus illegale Drogen über den gesamten Kontinent verteilt werden.

Jeden Tag werden in den Niederlanden 8 bis 10 Kilogramm Kokain konsumiert. Aber das ist eigentlich nichts zu dem, was Kriminelle jeden Tag ins Land bringen.

Täglich Container voller Kokain 

Jeden Tag kommen Container mit Kokain aus Südamerika in den Niederlanden an. Wie viel genau, weiß niemand. Ungefähr 60 Tonnen werden jedes Jahr in den Häfen abgefangen – das ist Kokain im Wert von etwa drei Milliarden Euro. Aber jeder weiß, dass das höchstens ein Bruchteil des wirklich in die Niederlande gebrachten Koks ist.

Das Koks kommt ans Land via Segeljachten, via Fischerbooten – aber das meiste kommt über Container an die großen Häfen.

Dass die Niederlande zum europäischen Handelsplatz für illegale Drogen wurden, hat vor allem zwei Gründe: Zum einen bietet das Land mit seinen Häfen, Flughäfen und guten Anbindungen in den Rest von Europa die perfekte Infrastruktur für Handel. Zum anderen führte die liberale Drogenpolitik des Landes dazu, dass sich Staat und Gesellschaft jahrelang nicht wirklich für den illegalen Drogenhandel interessierten. Bis heute sind die Gefängnisstrafen in den Niederlanden sehr niedrig.

Mit Drogen ist in den Niederlanden viel Geld zu verdienen. Und Geld bedeutet: Macht. Drogengangs haben ihren Einfluss in den vergangenen Jahren gesteigert. Sie bedrohen Politiker und Journalisten, bestechen Polizisten und Zollmitarbeiter. Und führen Krieg untereinander.

Ein Drogenkrieg ohne Regeln 

Für den Journalisten Marijn Schrijver beginnt alles im Jahr 2011. Er lebt damals im Amsterdamer Westen, ist Nachbar von vielen Einwanderern mit marokkanischem Hintergrund. Die erzählen ihm die ersten Geschichten aus ihrer Welt. Schrijver schreibt sie vor allem für die "Nieuwe Revue" auf.

"Ich hatte bald so viele Quellen in der marokkanischen Community, dass ich einen Artikel nach dem anderen schreiben konnte", sagt Marijn Schrijver. "Und dann habe ich irgendwann gehört, dass es einen Krieg zwischen zwei Gangs gibt, der bald in der Stadt starten soll. Ich war damals wohl der einzige Journalist, der wusste, dass dieser Krieg riesig werden und Jahren dauern würde."

Früher, sagt Schrijver, hätten Drogengangs immerhin einige Regeln gehabt: Frauen, Kinder und Polizisten wurden verschont. Heute, so beschreibt es zum Beispiel ein Investigativjournalist in einer niederländischen Talkshow, folgen die Drogengangs keinen Regeln mehr. Auch Frauen und Kinder sind Ziele.

Nach einer schiefgelaufenen Drogenlieferung im Hafen von Antwerpen 2012 gibt es in Amsterdam bald einen Mord nach dem anderen – und auf jeden Mord folgt aus Rache der nächste. Die meisten Niederländer schauen währenddessen lieber in eine andere Richtung.

Niederländer machen Augen zu 

"Am Anfang haben wir uns nicht drum gekümmert, weil es Marokkaner oder jemand mit schwarzer Hautfarbe waren, die erschossen wurden", sagt Marijn Schrijver. "In manchen Vierteln, dachten wir, ist das doch normal. Dann haben wir uns nicht gekümmert, weil die Verbrecher sich nur gegenseitig umgebracht haben. Dann haben wir uns nicht gekümmert, weil wir es nicht wollten. Wir wollten nicht anerkennen, dass es auch uns treffen könnte. Es hat sehr lange gedauert, bis Leute gedacht haben: Ja, das ist auch Teil meiner Welt."

Es lässt sich sogar ziemlich genau beziffern, wann viele Niederländer dies zum ersten Mal gedacht haben: Es war im Herbst des vergangenen Jahres.

Der Amsterdamer Stadtteil Buitenveldert. Buitenveldert ist das alte jüdische Wohnviertel Amsterdams, heute wohnen hier vor allem Gutverdiener mit ihren Familien. Am achtzehnten September 2019 gegen 7:40 Uhr tritt hier der Anwalt Derk Wiersum vor sein Haus. Wiersums Frau steht neben ihm, als sich ein Mann im Sweatshirt ihm nähert. Der Mann zückt eine Pistole, erschießt Wiersum – und flieht dann in einem weißen Opel. Schnell verbreitet sich die Nachricht in Amsterdam.

Auftragsmorde zur Einschüchterung

Peter Plasman erinnert sich: "Ich war ganz traurig, ja. Auf einmal war mein Beruf anders. Der Glanz ist weg. Ich habe meine Arbeit immer mit sehr viel Treue und Freude gemacht. Ich finde, dass ich einen ganz schönen und wichtigen Beruf habe. Aber das betrübt sehr, was jetzt passiert ist."

Rechtsanwalt Peter Plasman trifft am extra gesicherten Gericht in Schiphol für eine Anhörung im großen Liquidationsverfahren Marengo ein. Der Fall dreht sich um eine Reihe von Liquidationen, die der Flüchtling Ridouan Taghi in Auftrag gegeben hat. Einschließlich Taghi und des ebenfalls flüchtigen Said Razzouki stehen 16 Verdächtige vor Gericht.  (picture alliance / ANP / Remko de Waal)Rechtsanwalt Peter Plasman war im größten Drogenprozess des Landes tätig: Dem Marengo-Prozess. (picture alliance / ANP / Remko de Waal)

Peter Plasman, 68 Jahre alt, Glatze, ist einer der bekanntesten Strafverteidiger des Landes. Gemeinsam mit Derk Wiersum war er im größten Drogenprozess des Landes tätig: Dem Marengo-Prozess. Während Plasman einen der Angeklagten verteidigte, war Wiersum als Beistand für den wichtigsten Kronzeugen des Verfahrens bestellt. Bis heute ist sein Mörder nicht gefasst. Aber es gibt wenig Zweifel daran, dass Ridouan Taghi, Drogenboss und Hauptangeklagter, den Mord in Auftrag gegeben hat. Schon zuvor war der Bruder des Kronzeugen erschossen worden.

"Es kann sein, dass das ein dicker Finger zur holländischen Gesellschaft ist", sagt Plasman. "'Ihr seid hinter mir her, jetzt zeige ich euch, was ich kann: Ich kann euch treffen im Herz, im Rechtsstaat.'"

Einige Tage nach dem Mord malt Peter Plasman die Fenster seines Amsterdamer Büros schwarz. Darauf schreibt er in weißen Buchstaben, drei Wörter: Derk Wiersum – und: Rechtsstaat. Denn es ist klar: Der Angriff auf Wiersum ist mehr als nur der Angriff auf eine Person. Er verändert das Land.

Anschlag auf den Rechtsstaat

"Wie ist das möglich in Holland?", fragt Plasman. "Ich hatte nie erwartet, dass das soweit gehen konnte. Was ist der nächste Schritt? Wie sehen Richter aus oder Staatsanwälte oder Anwälte? Müssen die immer abgeschirmt werden? Und wie weit geht das? Und wenn man einen Anwalt oder einen Richter abschirmt, wie ist es dann mit seiner Umgebung? Wenn man als Anwalt an das Schicksal von Verwandten oder Kollegen denken muss, dann ist das falsch."

Im Marengo-Verfahren sind die Sicherheitsvorkehrungen nach dem Mord an Wiersum erhöht worden. Plasman weiß: Wenn es jemand auf ihn abgesehen hat, wird das trotzdem nicht reichen. Deswegen hat Plasman für sich eine Entscheidung getroffen: "Ich habe schon entschieden, dass ich, wenn ich gefragt werde, keinen Kronzeugen mehr verteidigen werde. Das Risiko ist zu groß. Das hat auch zu tun mit meinem Büro, meinen Kollegen, meiner Familie."

Skizze von Verdächtigen während einer Pro-forma-Sitzung im großen Liquidationsprozess Marengo.  (picture alliance / ANP / Aloys Oosterwijk)Skizze von Verdächtigen während einer Sitzung im Marengo-Prozess gegen einige der gefürchtetsten Kriminellen der Niederlande. (picture alliance / ANP / Aloys Oosterwijk)

Jahrzehntelang hat Plasman Männer verteidigt, die mit Drogen ihr Geld verdienten. Selbstverständlich war da auch mal ein Mord dabei – aber der war oft ungeplant und aus der Emotion heraus. Das hat sich geändert. Morde im Drogenmilieu sind in den Niederlanden zur Regel geworden. Heute, sagt Plasberg, sei so viel Geld im Spiel, dass sich das Land seine Auftragsmörder selbst züchte. Häufig sind das 17, 18 Jahre alte Jugendliche, die für 5000 Euro morden. Wie konnte es so weit kommen?

Jugendliche werden für Geld zu Mördern

"Diese jungen Leuten kommen zu dem Bewusstsein, dass sie eigentlich keine richtige Perspektive in der Gesellschaft haben", sagt Plasman. "Und auf einmal ist da eine Möglichkeit, die eine Perspektive bietet: Du kannst in unserer Organisation Karriere machen. Du wirst belohnt, du bekommst Geld, du kannst dir eine Uhr kaufen, du kannst dir neue Schuhe kaufen. Man wird Respekt haben für dich, weil du das zeigst. Das ist dann die Kriminalität, diese Karriere. Das bietet eine Perspektive."

Plasman hat in über 30 Jahren als Strafverteidiger gelernt, dass der Weg in die Kriminalität für fast jeden ähnlich ist: egal in welchem Jahrzehnt, egal aus welchem Land, egal aus welcher Stadt. Er kennt einige dieser Jugendlichen, die für Geld zu Mördern geworden sind.

Drogen vergiften ganze Gemeinden  

Etwa 100 Kilometer südlich von Amsterdam liegt die Gemeinde Gilze en Rijen. Bloß Schienen trennen Gilze und Rijen, die beiden Hauptorte der Gemeinde. Um das Rathaus legen sich Imbissbuden. Ob sie noch existieren oder nicht, lässt sich nicht erkennen. Verlottert sind ihre Namenschilder, vergilbt die Speisekarten, die mit Tesafilm an die Fenster gepappt sind. Hier, in dieser 26.000-Einwohner-Gemeinde, lässt sich ein anderes Gesicht der Drogen in den Niederlanden kennenlernen: die Produktion.

Jan Boelhouwer, zuvor sozialdemokratischer Abgeordneter im nationalen Parlament, bemerkt das schnell, als er 2012 Bürgermeister wird. "In meinen ersten Monaten habe ich verstanden, wie riesig das Problem mit den Drogen in dieser Gemeinde ist, sagt Jan Boelhouwer. "Es vergiftet das gesamte Leben – und den meisten ist es vollkommen egal."

Die Häfen in Amsterdam und Rotterdam sind die Umschlagplätze. Der Süden der Niederlande, hauptsächlich die Region um Tillburg, ist das Drogenlabor des Landes. Hier, in Scheunen, verkommenen Häusern und Kellern, werden synthetische Drogen im Wert von fast einer Milliarde Euro pro Jahr produziert.

In den großen Häfen sind es, wie Anwalt Peter Plasman weiß, Zollmitarbeiter, die für Schmiergeld den einen oder anderen Container übersehen. Wer, fragt er, könne denn widerstehen, wenn er für zwei Jahresgehälter mal fünf Minuten wegschauen müsse?

In Gilze en Rijen kann jeder Teil des Geschäfts mit den Drogen werden.

Scheunen als Drogenlabors

"Ich habe von Bauern aus der Gegend gehört, die von Menschen aus dem Drogenhandel angesprochen wurden", erzählt Jan Boelhouwer. "Die kamen zu ihnen nach Hause und fragten: Können wir eine Scheune mieten? Wir bezahlen mehrere tausend Euro bar im Monat. Wenn die Bauern das Angebot ablehnten, sagten diese Drogenleute: 'Du lebst hier so zurückgezogen. Und deine Kinder fahren jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule. Ist das nicht gefährlich?'"

Es gebe, sagt Boelhouwer, sehr wenige, die dann das Angebot immer noch ablehnen würden.

Ein Lagerhaus, keine 400 Meter vom Rathaus entfernt. Hier, hatte Boelhouwer gesagt, könne man sich ein Drogenlabor mal anschauen. Das Lagerhaus steht gegenüber von Reihenhäusern, es ist mit Stacheldraht umzäunt. Auf dem Gelände vor dem Lagerhaus stehen alte Autos und ein Wohnwagen, nebenan wird gebaut.

Nichts sieht nach einem Millionenunternehmen aus. Doch ein solches hatte hier bis vor wenigen Monaten noch seinen Sitz: Im Keller des Lagerhauses produzierten niederländische Kriminelle Ecstasy im Wert von einer Million Euro – wöchentlich. 

"Alle Nachbarn haben es gewusst", sagt Jan Boelhouwer. "Aber der Ruf des Inhabers war so angsteinflößend, dass sich niemand getraut hat, es zu sagen. Nicht mal über eine Stelle, die wir extra für anonyme Tipps eingerichtet haben. Hier, in dieser kleinen Stadt, passiert das gleiche wie in Sizilien."

Irgendwann bekam die Polizei doch einen Tipp. Sie ließ das Labor auffliegen. Doch für Boelhouwer hat dieser Erfolg einen faden Geschmack. Denn kaum ist das eine Labor geschlossen, sprießt irgendwo anders in Gilze en Rijen schon das nächste aus dem Boden. 

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