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Chor der Woche | Beitrag vom 27.07.2021

BAAST! aus HamburgB-Seiten-Pop in A-cappella-Versionen

Gruppenbild des Chores in einem Gewächshaus. (Nico Weymann)
Das größte Erlebnis für BAAST! war es, in der Elbphilharmonie zu singen. (Nico Weymann)

Der Name BAAST! steht für Bass, Alt 1, Alt 2, Sopran und Tenor, den Tonlagen, die den kleinen Chor aus Hamburg ausmachen. Mit Musik abseits des Mainstreams hat sich der Chor einen Namen gemacht und blickt stolz zurück auf ein ganz besonderes Konzert.

"Wir sind ein kleiner Chor mit 18 Mitgliedern", sagt Chorgründerin Iris Wedemeyer aus Hamburg zufrieden über ihre "harmonische Chorgemeinschaft". Sie singen A-cappella-Stücke abseits des Mainstreams, sagt Wedemeyer: Stücke von Sophie Hunger, Tori Amos oder Alanis Morissette. "Ja, das ist so B-Seiten-Pop", sagt Chorleiter Ramon Lazzaroni. "Damit muss man sich erst mal ein bisschen beschäftigen und kann nicht gleich mitsingen."

Als die Elbphilharmonie im Jahr 2017 eröffnete fand erstmals in Hamburg die Lange Nacht des Singens statt. BAAST! bewarb sich damals dafür in der Elbphilharmonie zu singen und wurde ausgewählt.

In der Elbphilharmonie zu singen, dem ikonischen Neubau, dem neuen Wahrzeichen der Hansestadt, das war etwas ganz Besonderes: "Wir waren stolz darauf, dort Musik machen zu können und wir haben es damals jedem erzählt, dass wir ausgewählt wurden", sagt Lazzaroni.

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