Donnerstag, 12.12.2019
 

Kulturnachrichten

Mittwoch, 15. Juni 2016

B-Site-Festival in Köln abgesagt

Konzertwiese am Rheinufer wegen Hochwasser gesperrt

Das für kommenden Samstag geplante "B-Site-Festival" am Kölner Rheinufer haben die Veranstalter wegen Hochwassergefahr abgesagt. Die Stadt habe ihre Genehmigung für den Ort zurückziehen müssen, heißt es auf der Webseite atthebsite.com. Alle bereits gekauften Karten würden zurückerstattet. Da die Suche nach einem Ausweichort erfolglos geblieben sei, könne das Festival erst im nächsten Jahr wieder stattfinden. In diesem Jahr waren acht Bands und Solisten aus Deutschland und aus anderen Ländern eingeladen.

Festival des deutschen Films eröffnet

25 Filme im Wettbewerb um "Filmkunstpreis"

Mit dem Seitensprung-Drama "Sag mir nichts" von Andreas Kleinert hat am Abend in Ludwigshafen das zwölfte Festival des deutschen Films begonnen. Insgesamt 64 Filme werden bis zum 3. Juli auf der Parkinsel im Rhein gezeigt. Die Spanne reicht vom Krimi über die Gaunerkomödie bis zur sensibel erzählten Elterngeschichte und dem Kinderfilm. 25 der Kino- und Fernsehfilme konkurrieren um den mit 50 000 Euro dotierten "Filmkunstpreis", der am Ende vergeben wird. Zudem werden die Schauspieler Ulrich Tukur und Maria Furtwängler mit dem Preis für Schauspielkunst geehrt.

Birgit Jooss wird neue Leiterin des Documenta-Archivs

Kunsthistorikerin will Publikum dauerhaft nach Kassel locken

Die 50-jährige Archivwissenschaftlerin Birgit Jooss wird zum 1. Juli Leiterin des Documenta-Archivs in Kassel. Die Kunsthistorikerin war zuvor unter anderem am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, an der Akademie der Bildenden Künste in München und der AdK in Berlin tätig. Sie wolle erreichen, dass die Menschen auch zwischen den alle fünf Jahre stattfindenden Weltkunstausstellungen nach Kassel kommen. Das 1961 gegründete Archiv besitzt eine der bedeutendsten Spezialbibliotheken zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Einrichtung mit rund 1,4 Millionen Archivalien habe den Charakter eines Kunstmuseums, sagte Documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff. Die Documenta gilt als die weltweit wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die nächste Ausstellung findet 2017 in Kassel und Athen statt.

Keine Anzeigen gegen Versteigerung von Nazi-Relikten

Münchner OB richtet Appell an Auktionshaus

Die für Samstag in München geplante Versteigerung persönlicher Gegenstände von Adolf Hitler und Hermann Göring kann bis auf weiteres ohne juristische Einschränkungen stattfinden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hatte eine rechtliche Prüfung der geplanten Versteigerung gefordert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft München sind bisher allerdings keine Anzeigen eingegangen. Das Münchner Auktionshaus Hermann Historica hat die Versteigerung angeblich persönlicher Gegenstände führender Nationalsozialisten angekündigt. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) appellierte an das Auktionshaus, die Pläne noch einmal zu überdenken. Das bayerische Justizministerium betont, dass zwar das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen strafbar sei, nicht aber die von NS-Devotionalien.

Kaufmännischer Direktor verlässt NRW-Kunstsammlung

Zweiter Verlust nach der künstlerischen Direktorin Marion Ackermann

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen verliert nun auch ihren kaufmännischen Direktor. Hagen Lippe-Weißenfeld (41) wechsele zum 1. September in die Privatwirtschaft, teilte das NRW-Kulturministerium heute mit. Lippe-Weißenfeld war wie die künstlerische Direktorin Mario Ackermann im Jahr 2009 an die NRW-Landesgalerie gekommen. Ackermann wird ab 1. November neue Generaldirektorin der weltberühmten Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Lippe-Weißenfeld habe dafür gesorgt, "dass der Mix aus hochkarätiger Dauerausstellung und anspruchsvollen Sonderausstellungen auch wirtschaftlich aufgegangen ist", sagte NRW-Kulturministerin Christina Kampmann (SPD). Das Museum mit drei Standorten in Düsseldorf erzielt in diesem Jahr einen Gesamtumsatz von etwa 15 Millionen Euro, von denen das Land etwa 11 Millionen Euro beisteuert.

Mehr Geld für thüringische Theater und Orchester

Ensembles sollen stärker zusammenarbeiten bzw. fusionieren

Thüringen will bis 2021 seine Förderung für Theater und Orchester um zehn Millionen auf knapp 77 Millionen Euro im Jahr aufstocken. Dies teilte Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) nach Gesprächen mit Trägern und Häusern mit. Die Finanzierungsvereinbarungen würden bis Ende 2024 gelten, müssten aber 2021 auf ihre Machbarkeit überprüft werden. Außerdem gebe das Land von 2017 bis 2024 knapp 22 Millionen Euro für Theaterkooperationen, Investitionen oder Kosten etwa für Abfindungen. Im Ergebnis werde kein Theater oder Orchester geschlossen, sagte der Minister. Die Orchester Gotha und Eisenach sollen 2017 zu einer Philharmonie fusionieren. Die Theater Erfurt und Weimar sollen ihre Kooperation ausbauen und erhalten dafür jährlich 30 000 Euro extra. Der Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Hasko Weber, schließt aber eine Fusion beider Häuser aus. Beim Theater Altenburg-Gera, einziges Fünfspartenhaus in Thüringen, wird das Staatsballett aufgewertet.

Goethe-Medaillen für internationalen Kulturaustausch

Auszeichnungen für Arbeiten zum Thema "Migration"

Der nigerianische Fotograf Akinbode Akinbiyi, der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch und der georgische Museumsdirektor David Lordkipanidze werden mit der Goethe-Medaille 2016 geehrt. Das Goethe-Institut zeichnet sie für ihre Beiträge zum Kulturaustausch aus. Der in Berlin lebende Akinbiyi habe mit seinen Bildern den Alltag afrikanischer Großstädte und die Migrationsbewegungen eingefangen. Als Teil der kreativen Szene in der Ukraine habe sich Andruchowytsch um eine Annäherung von Ost- und Westeuropa bemüht. Lordkipanidze, einer der weltweit führenden Archäologen, habe zahlreiche internationale Projekte angestoßen, darunter auch in Deutschland, wie das Goethe-Institut heute in Berlin mitteilte. Die Goethe-Medaillen sollen vom Präsidenten des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, am 28. August im Weimarer Schloss überreicht werden. In diesem Jahr standen die Auszeichnungen unter dem Thema Migration.

US-Autor Richard Ford gewinnt Asturien-Preis

Literaturpreis wird im Oktober überreicht

Der amerikanische Schriftsteller Richard Ford erhält den renommierten Prinzessin-von-Austurien-Preis für Literatur. Die zuständige spanische Stiftung würdigte den 72-Jährigen als großartigen Chronisten der vielfältigen nordamerikanischen Gesellschaft. Sie pries die Ernsthaftigkeit, Präzision und extreme Schlichtheit seines Stils und stellte ihn in eine Reihe mit Autoren wie Ernest Hemingway und William Faulkner. Am bekanntesten ist Fords vierteilige Romanserie um den gescheiterten Schriftsteller Frank Bascombe. Dazu zählt das 1995 erschienene Buch "Unabhängigkeitstag", für das Ford bereits den Pulitzer-Preis erhielt. Die insgesamt acht Asturien-Preise werden jährlich von einer nach Kronprinzessin Leonor benannten Stiftung vergeben. Der Literaturpreis ist mit 50 000 Euro dotiert.

Gericht lehnt Ehrendoktorwürde für Edward Snowden ab

Philosophische Fakultät der Uni Rostock wollte Whistleblower ehren

Dem Enthüller der NSA-Praktiken, Edward Snowden, bleibt die Ehrendoktorwürde der Universität Rostock versagt. Der Rat der Philosophischen Fakultät habe 2014 in seiner Beschlussvorlage für die Ehrung des ehemaligen US-Geheimdienstlers den rechtlichen Rahmen verkannt, urteilte heute das Verwaltungsgericht Schwerin. Sie wiesen die Klage der Fakultät gegen die Entscheidung von Universitätsrektor Wolfgang Schareck zurück, das Verfahren wegen Zweifeln an der wissenschaftlichen Leistung Snowdens zu stoppen. Die Klage hatten die Fakultäts-Mitarbeiter selbst finanziert. Seit der Änderung des Landeshochschulgesetzes 2002 würden in Mecklenburg-Vorpommern wie in Berlin besonders strenge Maßstäbe für die Verleihung einer Ehrendoktorwürde gelten. "In allen anderen Bundesländern wäre die Ehrendoktorwürde für Snowden wohl unproblematisch", sagte der Vorsitzende Richter Michael Skeries.

Cornelius Meister neuer Generalmusikdirektor in Stuttgart

36-Jähriger kommt 2018 zur Staatsoper Stuttgart

Der Dirigent Cornelius Meister (36) wird zur Saison 2018/2019 Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart und des Staatsorchesters Stuttgart. Der Vertrag werde zunächst für sechs Spielzeiten bis 2024 vereinbart, teilte das Kunstministerium in Stuttgart mit. Meister ist seit 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Radio-Symphonieorchesters Wien. Der junge Dirigent hat bereits große internationale Erfahrung. Er folgt auf Sylvain Cambreling, der den Posten nach der Spielzeit 2017/18 aufgibt.

Dunja Hayali erhält Robert-Geisendörfer-Preis

Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins gewürdigt

Die 42-jährige Journalistin Dunya Hayali erhält in diesem Jahr den renommierten Robert-Geisendörfer-Preis. Hayali werde für ihre Beharrlichkeit gewürdigt, "mit der sie ihre eigene öffentliche Person in den Dienst einer offenen, nie teilnahmslosen Gesprächskultur stellt", hieß es in Hannover zur Begründung. Dass sie sich dabei auch direkt mit Menschen auseinandersetze, "die zuvor ihre Arbeit oder gar sie persönlich verunglimpft haben, und dabei immer die nötige journalistische Distanz wahrt", habe die Jury beeindruckt und überzeugt. Der Robert Geisendörfer Preis wird seit 1983 alljährlich im Gedenken an den christlichen Publizisten Robert Geisendörfer (1910-1976) verliehen. Ausgezeichnet werden Hörfunk- und Fernsehsendungen aus allen Programmsparten, die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Die feierliche Verleihung des Medienpreises der Evangelischen Kirche findet am 12. Oktober 2016 im Rahmen des 4. Evangelischen Medienkongresses beim NDR in Hamburg statt.

Zazie de Paris spielt in der "Lindenstraße" eine Transfrau

ARD setzt ein Zeichen

Die transsexuelle Sängerin und Schauspielerin Zazie de Paris spielt in der ARD-Serie "Lindenstraße" erstmals eine Transfrau. Sie wird in zwei Folgen zu sehen sein, die am 6. und 20. November ausgestrahlt werden. Die Wahlberlinerin wurde als Sohn jüdischer Eltern in Paris geboren und ist in Frankreich und Israel aufgewachsen. Schon im Alter von acht Jahren fühlte sie, dass sie ein Mädchen sei und begann eine Ballettausbildung an der Pariser Oper. Später arbeitete sie als Tänzerin und Schauspielerin am Theater. Auch in zahlreichen Filmen war sie zu sehen und hatte mehrere Auftritte im Fernsehen. Seit 2015 gehört Zazie de Paris zum festen Ensemble des Frankfurter "Tatorts".

Ägyptischer Künstler verarbeitet Fluchtgeschichten

Heute spricht Abo Bakr beim Global Media Forum

Fluchtgeschichten auf sechs mal drei Metern sind auf einem Kunstwerk zu sehen, das derzeit im Funkhaus der Deutschen Welle in Bonn steht. Die Collage des Ägypters Abo Bakr soll später zugunsten eines Flüchtlingsprojekts versteigert werden, teilte der Auslandssender mit. Bakr hat sein Werk gemeinsam mit Geflüchteten entwickelt. Der Künstler mahnte beim Thema Flüchtlinge "mehr Rücksicht, mehr Ehrlichkeit und mehr Fürsorge" an. "Wir reden hier über Menschenleben", sagt er, "über Menschen, die lieber in ihrer Heimat geblieben wären, wenn sie die Wahl hätten." Der 36-jährige Abo Bakr arbeitet überwiegend im öffentlichen Raum. Seine Collagen verbinden Street Art und Graffiti mit sakraler Kunst und Naiver Malerei. Seit Beginn der sogenannten Arabellion vor fünf Jahren hat er wachsende Popularität über Ägypten hinaus erlangt. Heute spricht Bakr beim Abschluss des Global Media Forum, einer Konferenz der Deutschen Wellt, an der 2000 Diplomaten, Wissenschaftler, Medienmacher und Aktivisten aus über 100 Ländern teilnehmen.

Neuer Anlauf für Freiheit- und Einheitsdenkmal

Vorstoß von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse

Nach dem Veto des Haushaltausschusses im Bundestag gegen die sogenannte "Wippe" wollen der SPD-Politiker Wolfgang Thierse und der frühere Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Günther Nooke (CDU) einen neuen Anlauf für das Freiheit- und Einheitsdenkmal in berlin starten. Nicht der Haushaltsausschuss, sondern der gesamte Bundestag müsse über das Denkmal abstimmen. Auch die Architekten Johannes Milla und Sebastian Letz wollen sich auf einer heutigen Pressekonferenz dazu äußern. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte im April die Bundesregierung einstimmig aufgefordert, das Projekt auf der Berliner Schlossfreiheit nicht weiter zu verfolgen. Die Kosten waren laut Finanzministerium von zehn auf fünfzehn Millionen Euro gestiegen.

US-Produzent Chips Moman gestorben

Der vielfach preisgekrönte Musiker und Songschreiber wurde 79 Jahre alt

Moman starb bereits am Montag, einen Tag nach seinem Geburtstag. Dem zweifachen Grammy-Preisträger wird eine maßgebliche Rolle beim Comeback von Elvis Presley in den späten 60er Jahren zugeschrieben. Moman war über Jahrzehnte in der Musikszene der Südstaaten fest verwurzelt und bekannt durch Aufnahmen mit Willie Nelson, Merle Haggard und anderen Countrystars.

Flüchtlingsschicksale beim Lumix Festival

Nachwuchsfotografen setzen auf politische Reportagen

Beim Lumix Festival für jungen Fotojournalismus, das heute in Hannover beginnt, sind in diesem Jahr Reportagen über Flüchtlingsschicksale ein Schwerpunkt. Die Nachwuchsfotografen haben unter anderem Menschen porträtiert, die über Griechenland und Mazedonien den Weg nach Westeuropa suchen. Neben zahlreichen ernsten Themen sei aber auch viel Skurriles, Poetisches und Alltägliches im Ausstellungsprogramm, sagte Festival-Gründer Rolf Nobel. So beschäftige sich eine Foto-Serie mit dem Phänomen "Dog Dancing" in den USA. Hunde-Besitzer treten mit ihren Lieblingen in Tanz-Wettbewerben an. Das Lumix-Festival geht bis zum kommenden Sonntag.

Paul McCartney mit Regenbogen-Fahne in Berlin

Letztes Deutschlandkonzert in ausverkaufter Waldbühne

Ex-Beatle Paul McCartney hat auf der letzten Deutschland-Station seiner Tour die Fans in Berlin begeistert. Der 73-Jährige spielte am Dienstag Abend in der vollen Waldbühne fast 40 Songs - darunter viele Beatles-Klassiker. Die rund 22 000 Zuschauer sangen und tanzten mit. In Gedenken an die Opfer des Anschlags in Orlando kam McCartney mit der Regenbogen-Fahne der Lesben- und Schwulenbewegung auf die Bühne. "Wir stehen gemeinsam mit Orlando", rief er auf Deutsch unter dem Applaus des Publikums.

Art Basel setzt in unsicheren Zeiten auf Qualität

Wichtigste Kunstmesse der Welt öffnet Donnerstag

Die Art Basel verspricht in diesem Jahr noch mehr Qualität als sonst. "Wir leben in unsicheren Zeiten. Solche verlangen eine noch stärkere Messe", Marc Spiegler, der Leiter der Schweizer Kunstmesse. Die Qualität der historischen Werke sei deshalb noch höher als im vergangenen Jahr. Bereits 2015 standen Klassiker der Moderne, die auf dem Kunstmarkt immer seltener werden, im Fokus der Messepolitik. Die Art Basel sei noch nie eine Trendschau gewesen und werde es auch nie sein. Die Art Basel gilt weltweit als die bedeutendste Messe für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Insgesamt nehmen in diesem Jahr 286 Galerien aus 33 Ländern teil. Sammler, Museumsdirektoren und VIPs können seit Dienstag die Messehallen mitten in der Stadt am Rhein besuchen. Für das breite Publikum öffnet die Art Basel am Donnerstag ihre Tore. Sie endet am Sonntag.

Neue Tate Modern als Symbol der Weltoffenheit

Globale Ausrichtung der Tate Modern stehe drohendem Brexit gegenüber

Die neue Tate Modern in London soll zu einem Symbol für die wachsende Globalisierung der modernen Kunst werden, sagte heute der Direktor der Tate Galerien, Nicholas Serota. "Dies ist nicht nur ein Anbau, sondern eine völlig neue Tate Modern mit einem neuen Blick auf die Welt", sagte Serota im Hinblick auf die künftige stärkere Betonung von weiblichen Künstlern und globaler Kunst von Lateinamerika bis Asien. Etwa 40 Prozent der Tate-Sammlung können jetzt erstmals gezeigt werden. Der ehemalige BP-Chef John Browne, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Tate, warnte vor den Konsequenzen eines britischen EU-Austritts. "Zu einer Zeit, wo viele sich nach innen wenden wollen, ist die Tate Modern ein Beispiel dafür, was wir durch Weltoffenheit erreichen können", sagte er. Mit dem kühnen pyramidenartigen Erweiterungsbau erhöht die beliebte Kunstgalerie ihre Ausstellungsfläche um rund 60 Prozent. Der neue, zehnstöckige Bau wird am Freitag für Besucher eröffnet. Die Tate Modern hat jährlich mehr als fünf Millionen Besucher.

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