Seit 19:00 Uhr Nachrichten

Donnerstag, 13.12.2018
 
Seit 19:00 Uhr Nachrichten

Lesart / Archiv | Beitrag vom 13.10.2014

AutorenduoWie schreibt man gemeinsam einen Roman?

Rosa Ribas und Sabine Hofmann über ihren Barcelona-Krimi

Von Marten Hahn

Podcast abonnieren
Eine Frau tippt auf ihrem Laptop: Wenn zwei Menschen an einem Buch schreiben, gibt es große Herausforderungen zu bewältigen. (picture alliance / dpa / Oliver Killig)
Eine Frau tippt auf ihrem Laptop: Wenn zwei Menschen an einem Buch schreiben, gibt es große Herausforderungen zu bewältigen. (picture alliance / dpa / Oliver Killig)

Barcelona, 1952, die Zeit der Franco-Diktatur: Hier spielt der Krimi "Das Flüstern der Stadt", den Rosa Ribas und Sabine Hofmann gemeinsam geschrieben haben. Ein Porträt des Autorenduos.

Das Autorenduo Rosa Ribas und Sabine Hofmann hat einen Krimi mit dem Titel "Das Flüstern der Stadt" vorgelegt in diesem Herbst : Ein spannender und atmosphärischer Barcelona-Krimi über die Macht des Wortes.

Barcelona, 1952, die Zeit der Franco-Diktatur: Die junge Journalistin Ana Martí soll die Berichterstattung über den Mord an einer Arztwitwe übernehmen - die Chance, endlich Karriere zu machen. Doch Ana darf nur schreiben, was ihr in die Feder diktiert wird, denn die Polizei hat strikte Anweisung, den Fall so schnell wie möglich zu den Akten zu legen.

Dann werden im Besitz der Toten Briefe gefunden - Liebesbriefe eines Unbekannten. Anas Cousine, die Sprachwissenschaftlerin Beatriz, entdeckt darin Hinweise, die zur Lösung des Falls führen könnten.

Durch ihre Nachforschungen geraten die Frauen in große Gefahr. Doch Ana und Beatriz wollen die Wahrheit ans Licht bringen, mit den einzigen Waffen, die sie den Mächtigen der Stadt entgegenzusetzen haben: dem Wissen über die Sprache und der Liebe zur Literatur ...

Die beiden Autorinnen sind im Oktober und im November in Deutschland auf Lesereise. Wie schreibt man gemeinsam an einem Roman? Marten Hahn hat das Duo für "Lesart" porträtiert.

Lesart

Nora Bossong über"Rapefugee"
Nora Bossong über "Rapefugee" (unsplash.com/dpa)

Kennen Sie Kofferwörter? Sie funktionieren ähnlich wie Metaphern: Zwei Wörter werden aufeinander bezogen, um das Bedeutungsspektrum des einen um das des anderen zu erweitern und so eine Eigenschaft hervorzuheben oder neu zuzuschreiben. Mehr

Ulrike Draesner über"Eigentlich"
Ulrike Draesner über "Eigentlich" (unsplash.com/dpa)

Das Wort, das mir Sorgen macht, wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Es wird häufig verwendet, ist klein, kommt leicht daher, kein Nomen, nur ein Partikel, eine Nebenbestimmung. Vom Wortstamm her hat es etwas mit Identität, Essenz und Nachdruck zu tun. Ich meine das Wörtchen "eigentlich".Mehr

weitere Beiträge

Buchkritik

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur