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Feiertag - Kirchensendung | Beitrag vom 24.06.2018

Authentisch, bescheiden, couragiertWer war Johannes der Täufer?

Von P. Norbert Cuypers SVD, Berlin

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Ein Bildnis von Johannes der Täufer. (imago/United Archives International)
Ein Bildnis von Johannes der Täufer, gemalt von Andrea del Sarto. (imago/United Archives International)

Der 24. Juni wird nicht nur in der Kirche als Johannistag begangen. Doch die Kirche lässt für das Fest des Heiligen Johannes des Täufers sogar den Sonntag in den Hintergrund rücken. Was macht diesen Heiligen so besonders?

24. Juni: die katholische Kirche feiert heute den Geburtstag von Johannes dem Täufer, über den die kirchliche Tradition sagt, es sei der Cousin Jesu. Damit ist Johannes neben Maria, der Mutter Jesu, der einzige Heilige, dessen leibliche Geburt liturgisch gefeiert wird. Schon allein das kann man als einen ersten Hinweis auf die Bedeutung dieses Menschen sehen. Alle vier Evangelisten berichten gleich zu Beginn ihrer Aufzeichnungen in der Bibel von ihm.

In der Tat gilt Johannes bis heute unter den Bibelwissenschaftlern als jener große Prophet, der durch sein wortgewaltiges Auftreten das Volk auf das Kommen Jesu vorbereitet hat – auf den ersehnten Messias. Glaubt man den Aufzeichnungen des ältesten Evangeliums – das des Markus –, dann hatte Johannes tatsächlich auch Erfolg damit. Im Markusevangelium heißt es:

"In Scharen strömten die Menschen aus der ganzen Provinz Judäa und aus Jerusalem zusammen, um Johannes zu hören. Sie bekannten offen ihre Sünden und ließen sich von ihm im Jordan taufen." (Markusevangelium 1,5)

Alle vier Evangelisten erwähnen diesen Johannes, den der Theologe und Franziskanerpater Richard Rohr einen "Propheten der ersten Phase" nennt. Er weist darauf hin, mit welch großer Freiheit und Leidenschaft Johannes in aller Öffentlichkeit auftrat. Und dass er eine wichtige Aufgabe hatte. Aber wer war dieser Johannes wirklich, dass ganze Scharen von Menschen ihn hören wollten? Was hat er eigentlich zu sagen gehabt, wenn Menschen vor ihm in aller Öffentlichkeit ihre Schuld bekannten? Und vor allem: was hat dieser Johannes uns heute noch zu sagen?

Er müsste uns eigentlich fremd bleiben

Als Schulkind in der dritten Klasse ist mir die Person des Johannes irgendwie immer fremd geblieben und auch ein wenig unsympathisch. Sein Leben war so anders, als ich es von meinen Mitmenschen her kannte. Dieser Mann in seinen besten Jahren legte offensichtlich nicht viel Wert auf sein Äußeres. Mit Kamelhaar und einem ledernen Gürtel um seine Hüften war er gekleidet. So erzählte es uns die Lehrerin damals im Religionsunterricht und so steht es auch in der Bibel (vgl. Matthäusevangelium 3,4). Wilder Honig und Heuschrecken waren seine Nahrung. Auch das blieb mir als Schulkind fremd und regte meine Freunde und mich eher zu wildesten Phantasien an.

Die Bilder, die wir von Johannes dem Täufer in der Schule malen sollten, sahen dementsprechend aus. Von den Aufzeichnungen des  Evangelisten Lukas wissen wir, dass Johannes‘ Mutter Elisabeth hieß und aus dem Geschlecht Aaron stammte. Sein Vater war Zacharias, aus der Priesterklasse Abija (vgl Lukasevangelium 1,5). Und dann schildert Lukas eine Besonderheit im Lebenslauf des Johannes: durch die Botschaft eines Engels wurde seinem Vater Zacharias die Geburt seines Sohnes angekündigt. Und das habe ihm anschließend buchstäblich die Stimme verschlagen:

"‘Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird bald einen Sohn bekommen. Gib ihm den Namen Johannes! Du wirst über dieses Kind froh und glücklich sein, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen. Gott wird ihm eine große Aufgabe übertragen. Er wird weder Wein noch andere berauschende Getränke zu sich nehmen. Schon vor seiner Geburt wird er mit dem Heiligen Geist erfüllt sein, und er wird viele in Israel zu Gott, ihrem Herrn, zurückbringen.‘" (Lukasevangelium 1,13-16)

Lukas, der diesen Text geschrieben hat, betreibt seine Theologie durch Erzählen, nicht durch Spekulieren. Und Lukas ist ein exzellenter Erzähler. Er macht seinen Lesern deutlich: dieser Johannes mag ein Mensch sein, der sehr asketisch lebt und daher vielleicht auf seine Mitmenschen unkonventionell wirkt, ja sogar etwas sonderbar. Aber sein Leben war bereits von Anfang an von Gott bestimmt. Immerhin – auch darauf verweist der Evangelist – soll Johannes schon von Mutterleib an mit dem Heiligen Geist erfüllt gewesen sein. (Lukas 1,15). Damit meint die Bibel nichts anderes, als dass Johannes schon  vom Beginn seiner Existenz an von Gott berufen war.

All dies und noch wichtigere Details seines Lebens fielen mir allerdings erst viele Jahre später auf, nämlich in der Zeit meines Theologiestudiums, als ich mich mit diesem letzten Propheten des Alten Testaments noch einmal intensiv beschäftigen musste. Dass sein Name "Gott ist gnädig" bedeutet und dass bei der Ankündigung seiner Geburt seinen Eltern eine große Verheißung mit auf den Weg gegeben wurde – das erweiterte mein bisher eher kindlich-naives Bild dieses Menschen,  der – um es einmal in biblischer Sprache  auszudrücken – vor dem Herrn, seinem Gott, groß sein würde und dass er Viele zum Herrn, ihrem Gott, bekehren würde.

Seine ganze Berufung: Hinweisen auf Jesus von Nazareth

Johannes, der Täufer oder Johannes, der Vorläufer: diese Beinamen hat man im Laufe der Zeit dem Asketen aus der Wüste gegeben. Sie machen deutlich, dass sein Leben ganz davon geprägt war, auf Jesus, der ein halbes Jahr jünger war als er selbst, zu verweisen. Ihn als Retter und Erlöser dem Volk anzukündigen, sah Johannes als seine Berufung und Aufgabe an. Aber auch eine radikale Umkehr von ihrem ungerechten Verhalten und eine Änderung ihres unsozialen Lebensstils forderte Johannes von seinen Landsleuten ein. In der Tat war Johannes ein Mensch, der mit seiner radikalen Kritik auch an manchen Religionsführern und ihrer Moral nicht zurückhielt. Dabei nahm er kein Blatt vor den Mund. Sadduzäer und Pharisäer, die religiöse Oberschichte seiner Zeit, nannte er beispielsweise "Schlangenbrut" und im Matthäusevangelium ruft Johannes den Zuhörern seiner Bußpredigten zu:

"Schon ist die Axt erhoben, um die Bäume an der Wurzel abzuschlagen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Wer umkehrt zu Gott, den taufe ich mit Wasser. Aber nach mir wird einer kommen, der viel mächtiger ist als ich. Ich bin nicht einmal würdig, ihm die Schuhe nachzutragen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen." (Matthäus 3,10-11)

Das Bild der erhobenen Axt, das Johannes hier benutzt, kann Angst machen und bedrohlich wirken. Trotzdem muss doch wohl eine große Faszination von diesem ungepflegten Sonderling ausgegangen sein, dass sich so viele Menschen diese fast schon unverschämten Drohworte anhörten. Johannes, der Rufer in der Wüste, stellt sich dem gesellschaftlichen Mainstream in den Weg und wird genauso zu einem Wegbereiter eines alternativen Lebensstils: ein Leben aus den Weisungen, die von Gott kommen. Der Franziskanerpater Richard Rohr urteilt über den Propheten Johannes:

"Er mag moralistisch und hart sein, aber schließlich und endlich legt er den Finger auf reale soziale Übel und gibt nicht nur Breitseiten gegen das Reinheitssystem oder die liturgischen Schuldgesetze ab."

In seiner Strenge und Konsequenz war er authentisch

Die Menschen, die Johannes erlebten, haben gespürt, dass es Johannes ernst meint. Sie wussten, dass sein asketisches Leben in der Wüste streng und konsequent war und dementsprechend zu dem passte, was er den Menschen predigte. Authentischer Lebensstil würden wir das heute nennen. Eine Gabe, die wir auch heute noch bei unseren Mitmenschen zu schätzen wissen. Ich denke da beispielsweise an Adrian und Gudrun, ein befreundetes Ehepaar aus der Gemeinde, in der ich denen ich lebe. Als Christen bedeutet ihnen die Bewahrung der Schöpfung sehr viel.

Konsequent wie sie sind, fahren sie kein Auto, ernähren sich sehr bewusst und erziehen auch ihre Kinder zu einem einfachen, umweltschonenden Lebensstil. Adrian und Gudrun reden darüber nicht viel. Eigentlich nur, wenn man sie darauf anspricht. Das gefällt mir und so sind sie für mich wirklich zu einem Vorbild geworden. Auch ich bemühe mich ja um einen authentischen Lebensstil, nicht nur was mein Konsumverhalten betrifft. Aber natürlich spüre auch ich meine Begrenzungen und die Inkonsequenz in manchen Bereichen meines Alltagslebens.

Wie auch immer: ich kann mir gut vorstellen, dass die Menschen in der Begegnung mit Johannes so etwas wie ein authentisches Verhalten wahrnehmen konnten und deswegen seine Nähe suchten. Durch seine eindringlichen Reden am Jordan war es im Grunde dann auch keine wirkliche Überraschung, dass sogar das Jerusalemer Establishment auf Johannes aufmerksam wurde. Auch sie fragten sich, wer dieser Johannes sei und sie schickten einige Priester und Leviten zu Johannes, wahrscheinlich auch, um seine Rechtgläubigkeit zu prüfen. Im Evangelium des Johannes fragen sie ihn:

"‘Wer bist du?‘ Bist du der von Gott versprochene Retter?" Da bekannte Johannes und ließ keinen Zweifel offen: "Nein, ich bin nicht der Messias, auf den alle warten." "Wer bist du dann?" fragten sie weiter. "Bist du vielleicht Elia?" Johannes verneinte auch das. "Oder bist du der Prophet, den Mose uns angekündigt hat?" "Nein," entgegnete Johannes." (Johannesevangelium 1,19-21).

Dreimal bekamen sie ein klares ‚Nein!‘ zu hören. Das war alles andere, als eine zufriedenstellende Antwort für sie. Mit der hätten sie sich keinesfalls zu ihren Auftraggebern zurückgetraut. Deshalb hakten sie nach und fragten noch einmal:

"Dann sag uns doch, wer du bist! Welche Antwort sollen wir denen geben, die uns hergeschickt haben?" Da antwortete Johannes: "Der Prophet Jesaja hat es schon angekündigt: ,Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Räumt die Hindernisse aus dem Weg, damit der Herr kommen kann!’" (Johannes 1, 22-23)

Für Johannes war klar: er selbst ist nur ein Wegbereiter für einen größeren Propheten, ein Rufer in der Wüste für Jesus, den von den Juden erwarteten Messias, der zwar schon mitten unter ihnen leben, aber vom Volk eben nicht erkannt würde. Und er – Johannes –  sei es noch nicht einmal wert, sein Diener zu sein. Pater Richard Rohr, amerikanischer Theologe, kommentiert dieses Auftreten von Johannes so:

"Räumt alles Unwichtige aus dem Weg!"

"Was aus Johannes den ‚Größten‘ macht, ist das bescheidene und realistische Wissen um seine eigene bescheidene Rolle in dem großen Drama der Erlösung, und das zu einem Zeitpunkt, als er schon sichtbar große Menschenmengen anzieht und seine eigene Sekte oder sogar eine Massenbewegung südlich von Jerusalem gründen könnte."

Die Größe des Johannes bestand darin, dass er sich nicht wichtiger nahm, als die Botschaft, die er zu verkünden hatte. Bescheidenheit wäre wohl der Begriff, mit dem wir diese Haltung beschreiben würden. Etwas, was heute in Politik und Gesellschaft, aber leider auch in Kirchenkreisen scheinbar nur noch Seltenheitswert hat. Und so wird Papst Franziskus nicht müde, gerade den Amtsträgern der Kirche ins Gewissen zu reden. Unvergessen ist seine aufsehenerregende Ansprache beim Weihnachtsempfang der Römischen Kurie im Jahr 2014. Wo seine Vorgänger im Amt lediglich in besinnlichen Erinnerungen an das vergangene Jahr schwelgten, ging Franziskus mit jenen hart ins Gericht, die in der Kirche Leitungsfunktionen inne haben und warnte sie öffentlich vor 15 ‚kurialen Krankheiten‘, die dem jesuanischen Lebensstil widersprächen.

Seit seiner Wahl zum Papst ruft Franziskus die Christenheit zu mehr Bescheidenheit und Dienstbereitschaft auf. Aber er spricht nicht nur davon, sondern lebt es auch vor: so fährt er als Dienstwagen einen Kleinwagen anstatt einer gepanzerten Staatskarosse. Bald nach seiner Wahl besucht Franziskus Flüchtlinge in ihrem Lager und wäscht gläubigen Muslimen an Gründonnerstag die Füße. Viele Menschen beeindruckt das. Der Regisseur Wim Wenders ist einer davon. Er hat einen beeindruckenden Film über das Oberhaupt der katholischen Kirche gedreht, der in diesen Tagen in unseren Kinos angelaufen ist. In einem Interview mit der Katholischen Nachrichten Agentur meinte Wenders über den Menschen Franziskus:

"Für ihn haben alle Menschen die gleiche Würde und sind wirklich gleich. Das spürt jeder, der ihm begegnet. Und das hat mir am meisten imponiert: Er lebt was er sagt. Wir kriegen das ja selbst leider oft genug nicht hin, selbst wenn wir es wollen. Wie oft schaut man auf Menschen herunter - und unsere Gesellschaft drängt uns diese Haltung oft auf."

Er nahm kein Blatt vor den Mund

Aber Vorsicht: weder Papst Franziskus heute noch Johannes der Täufer damals hatten ausschließlich Freunde. Für viele war Johannes der Täufer wohl genau deshalb ein unbequemer Zeitgenosse, weil er den Finger in die Wunden seiner Zeit legte. Er sagte gerade heraus, was er für richtig hielt. Als Johannes schließlich dann auch noch die familiären Verhältnisse des Herodes Antipas öffentlich anprangerte, der unrechtmäßig die Frau seines Bruders geheiratet hatte, landete Johannes schließlich im Gefängnis. Dort kamen ihm die Taten Jesu zu Ohren, den er Jahre zuvor getauft hatte. Diese Taten ermutigten ihn, zu dem zu stehen, wovon er zutiefst überzeugt war. Nur wenig später wurde Johannes auf Anordnung des Herodes enthauptet. Johannes war bereit, seinen Kopf hinzuhalten für die Botschaft, der er sein Leben verschrieben hatte. Zivilcourrage nennt man das heute.

Ich bewundere Menschen in Gesellschaft, Politik und Kirche, denen das auch heute gelingt: authentisch zu leben, bescheiden aufzutreten und dennoch bereit, couragiert ihren Kopf hinzuhalten für die Message, die sie vertreten. Das sind jene unter uns, die nicht an ihrer Macht kleben und denen es nicht um ihre eigene Person geht, sondern allein um die Zukunftsvision für ein friedliches Miteinander unter den Menschen, egal wo sie herkommen, welcher Kultur sie angehören oder welche Religion sie haben. Diese Menschen werden nicht selten für diese Ziele und ihren Einsatz angefeindet und manchmal kostet das ihnen sogar ihren Kopf. Ich denke da beispielsweise an den US-amerikanischen Baptistenprediger Martin Luther King, an dessen 50. Todestag wir in diesem Jahr erinnert werden.

In den 1960iger Jahren kämpfte er in seiner Heimat gegen soziale Ungerechtigkeit und Unterdrückung der Afroamerikaner. Die politisch gedeckte Rassentrennung in jener Zeit prangerte er couragiert an. Martin Luther King tat dies zwar mit großer Entschiedenheit, aber immer ohne Gewaltanwendung und stets motiviert aus seinem christlichen Glauben. Ähnlich wie die biblische Gestalt des Propheten Johannes, wies King, darauf hin, dass der Glaube an Gott und der Einsatz für soziale Gerechtigkeit Hand in Hand gehen müssen, wenn er glaubwürdig bleiben soll:

"Wahre Religion muss sich auch um die sozialen Verhältnisse des Menschen kümmern. Sie hat es mit beiden, Himmel und Erde, mit Zeit und Ewigkeit zu tun. Sie sucht nicht nur die Menschen mit Gott, sondern auch die Menschen untereinander zu vereinen."

Authentisch, bescheiden aber auch couragiert: so zeichnen für mich die biblischen Texte Johannes den Vorläufer, das liturgische Geburtstagskind des heutigen Tages. Ob sie nun Adrian und Gudrun heißen, Franziskus oder Martin Luther King: bis zum heutigen Tag ist das Leben des Johannes für Christinnen und Christen ein Vorbild. Nicht unbedingt in Fragen asketischer Kleidung oder origineller Ernährung. Wohl aber in seinen Grundhaltungen: als Christ auch heute authentisch, bescheiden aber eben auch couragiert zu leben.

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.

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