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Fazit / Archiv | Beitrag vom 16.06.2017

Ausstellung in Amsterdam Die Algen der Fotografin Anna Atkins

Martin Jürgen im Gespräch mit Marietta Schwarz

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Das Fotobuch mit Algenfotografien von Anna Atkins. Das Rijksmuseum hat das Fotobuch mit Unterstützung der BankGiro Loterij, der Familie W. Cordia und Rijksmuseum Fonds und des Paul Huf Fonds produziert.  (BankGiro Loterij, Familie W. Cordia / Rijksmuseum Fonds / Paul Huf Fonds )
Das Fotobuch mit Algenfotografien von Anna Atkins. Das Rijksmuseum hat das Fotobuch mit Unterstützung der BankGiro Loterij, der Familie W. Cordia und Rijksmuseum Fonds und des Paul Huf Fonds produziert. (BankGiro Loterij, Familie W. Cordia / Rijksmuseum Fonds / Paul Huf Fonds )

Die ersten Fotobücher gehen auf sie zurück: die englische Künstlerin Anna Atkins. Das Rijksmuseum in Amsterdam hat einen botanischen Bildband der Botanikerin und Fotografin erworben und zeigt ihn in der Ausstellung "New Realities – Fotografien des 19. Jahrhunderts".

"Die Bilder waren gar nicht als Kunst gedacht", erklärt Martin Jürgen, Fotorestaurator des Amsterdamer Rijksmuseums. Das Museum widmet sich in einer Ausstellung der frühen Jahre der Fotografie. 1839 gilt als das Geburtsjahr, danach blühte die Experimentierfreudigkeit mit lichtempfindlichem Material geradezu. Namen wie Daguerre oder Talbot sind in diesem Zusammenhang bekannt. Die Britin Anna Atkins hingegen weniger.

Obwohl die ersten Fotobücher überhaupt auf diese Botanikerin und Fotografin zurückgehen. Eines ihrer Bücher mit Zyanotypien, also Blaupausen von Algen hat das Rijksmuseum erworben. Zu sehen sind die Algenbilder in der Ausstellung "New Realities – Fotografien des 19. Jahrhunderts". Der Band ist mit insgesamt 307 Fotografien, aber auch aufgrund des guten Zustandes der Abbildungen und des Buches selbst ein seltenes Exemplar.

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