Seit 18:05 Uhr Feature

Samstag, 22.02.2020
 
Seit 18:05 Uhr Feature

Fazit / Archiv | Beitrag vom 16.06.2017

Ausstellung in Amsterdam Die Algen der Fotografin Anna Atkins

Martin Jürgen im Gespräch mit Marietta Schwarz

Podcast abonnieren
Das Fotobuch mit Algenfotografien von Anna Atkins. Das Rijksmuseum hat das Fotobuch mit Unterstützung der BankGiro Loterij, der Familie W. Cordia und Rijksmuseum Fonds und des Paul Huf Fonds produziert.  (BankGiro Loterij, Familie W. Cordia / Rijksmuseum Fonds / Paul Huf Fonds )
Das Fotobuch mit Algenfotografien von Anna Atkins. Das Rijksmuseum hat das Fotobuch mit Unterstützung der BankGiro Loterij, der Familie W. Cordia und Rijksmuseum Fonds und des Paul Huf Fonds produziert. (BankGiro Loterij, Familie W. Cordia / Rijksmuseum Fonds / Paul Huf Fonds )

Die ersten Fotobücher gehen auf sie zurück: die englische Künstlerin Anna Atkins. Das Rijksmuseum in Amsterdam hat einen botanischen Bildband der Botanikerin und Fotografin erworben und zeigt ihn in der Ausstellung "New Realities – Fotografien des 19. Jahrhunderts".

"Die Bilder waren gar nicht als Kunst gedacht", erklärt Martin Jürgen, Fotorestaurator des Amsterdamer Rijksmuseums. Das Museum widmet sich in einer Ausstellung der frühen Jahre der Fotografie. 1839 gilt als das Geburtsjahr, danach blühte die Experimentierfreudigkeit mit lichtempfindlichem Material geradezu. Namen wie Daguerre oder Talbot sind in diesem Zusammenhang bekannt. Die Britin Anna Atkins hingegen weniger.

Obwohl die ersten Fotobücher überhaupt auf diese Botanikerin und Fotografin zurückgehen. Eines ihrer Bücher mit Zyanotypien, also Blaupausen von Algen hat das Rijksmuseum erworben. Zu sehen sind die Algenbilder in der Ausstellung "New Realities – Fotografien des 19. Jahrhunderts". Der Band ist mit insgesamt 307 Fotografien, aber auch aufgrund des guten Zustandes der Abbildungen und des Buches selbst ein seltenes Exemplar.

Mehr zum Thema

Fotografie - Die Kehrseite des "American Dream"
(Deutschlandfunk, Corso, 24.11.2016)

Fotobuch von Otto Reitsperger - Was die Nacht aus dem Meer macht
(Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 23.08.2016)

Buch des New Yorker MoMA - Die Geschichte der zeitgenössischen Fotografie
(Deutschlandfunk, Büchermarkt, 19.05.2016)

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsAuch Schlager kann politisch sein
Der Sänger Roland Kaiser tritt während der Aufzeichnung der Helene-Fischer-Show im Dezember 2019 auf. (Rolf Vennenbernd/dpa)

Obwohl der Schlagersänger Roland Kaiser 2017 nicht zum Solidaritätskonzert gegen Rechts eingeladen wurde, zeigt er sich im "TAZ"-Interview versöhnlich. Von den Toten Hosen bis zu Helene Fischer müssten sich alle für Demokratie und Freiheit einsetzen, meint er.Mehr

weitere Beiträge

Der Theaterpodcast

Folge 21Ende der Lieblingssongs: Musik im Schauspiel
Szene aus "Hätte klappen können - ein patriotischer Liederabend" im Maxim Gorki Theater Berlin (imago/Drama-Berlin.de/ Barbara Braun)

Es ist unübersehbar: Immer mehr Theaterinszenierungen setzen auf Livemusik. Eine sichere Bank für Musiker – aber ist es künstlerisch wirklich immer sinnvoll? Im Gespräch mit dem Volksbühnen-Musiker Sir Henry fragen wir, was Musik für die Bühne sein kann und sollte.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur