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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 21.02.2021

Auflösung der 2796. AusgabeGesucht wurde: Nation

Moderation: Ralf Bei der Kellen

Menschen sprechen mit mehrfarbigen Sprechblasen. (imago / Ikon Images / John Devolle)
Fragen über Fragen - und alles rund um das Thema "Sprache": Rätseln Sie mit! (imago / Ikon Images / John Devolle)

Der Duden definiert den Begriff als "große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden".

1. Frage
Den Auftakt macht ein Duett von Vater und Tochter. Sie singen den Titel "Yes Kou Rimet’n tchim Kidi" in der Muttersprache des Vaters: Armenisch. Sie heißt mit Vornamen Seda, ihn kennt die halbe Welt. Nachdem Edith Piaf ihn entdeckt hatte, machte er als Chansonnier und später dann auch als Schauspieler von sich Reden – zum Beispiel mit seiner Nebenrolle in Volker Schlöndorffs Verfilmung der "Blechtrommel". Zeitweilig war er sogar armenischer Botschafter in der Schweiz, bevor er am 1. Oktober 2018 im Alter von 94 Jahren verstarb. Der dritte Buchstabe aus dem gemeinsamen Familiennamen von Vater und Tochter ist der erste des diesmal gesuchten Rätselwortes.

N – Seda und Charles Aznavour

2. Frage
Genau wie der in Frage eins gesuchte Künstler hatte auch Bulat Okudschawa einen georgischen Vater und eine armenische Mutter. In der Sendung zu hören ist der "russische Georges Brassens" mit dem Lied "Vashe Blagorodie". Seine Muttersprache war die von Mütterchen Russland. Okudschawas Vater wurde 1937 als angeblicher Trotzkist unter Stalin hingerichtet, die Mutter erhielt zehn Jahre Lagerhaft. Und wie nannte man damals die sowjetischen Lager bzw. das sowjetische Lagersystem? Im Westen wurde der gesuchte Begriff durch ein Buch des Schriftstellers und Dissidenten Alexander Solschenizyn bekannt. Fünf Buchstaben hat der Begriff, lösungsrelevant ist der vierte.

A – Gulag

3. Frage
Mit Walisisch als Muttersprache wachsen heute nur noch wenige Briten auf. Der zu Musik Nummer drei zu hörende Sänger gehört zu diesen Ausnahmen. Geboren wurde der Bass-Bariton am 9. November 1965 im walisischen Pant Glas. Zuhause ist er vor allem in der Oper, aber er macht auch vor Jazz und Pop nicht halt. In der Sendung zu hören ist er mit dem walisischen Volkslied "Marwnad yr Ehedydd". Zielführend ist hier der erste Buchstabe aus seinem Familiennamen.

T – Bryn Terfel

4. Frage
Musik Nummer vier stammt von der Königin des asiatischen Pop, Teresa Teng. 1953 in Taiwan geboren, wurde sie vor allem in China berühmt. Und welche Sprache bzw. Sprachfamilie wird in China sowie in Taiwan am häufigsten gesprochen? Sie ist sozusagen der Ausgangspunkt für das Standardchinesisch. Diese Sprachgruppe ist zudem vermutlich die Einzige, die nach einem Beamtenstand benannt ist. Der siebte, der vorletzte Buchstabe, bringt Sie der Lösung einen Schritt näher.

I – Mandarin

5. Frage
International bekannt wurde Morten Harket mit der Band A-ha, als deren Sänger er sich meistens der englischen Sprache bedient. Wenn er als Solokünstler unterwegs ist, singt er auch in seiner Muttersprache – wie zum Beispiel in dem in der Sendung zu hörenden Lied "Vuggewise", zu Deutsch "Wiegenlied". Und woher stammt Morten Harket? Aus dem Namen des Landes oder seiner Sprache notieren Sie bitte den zweiten Buchstaben.

O – Norwegen/Norwegisch

6. Frage
Die Muttersprache des letzten gesuchten Künstlers war Deutsch. Nach seiner Emigration in die USA im März 1939 konnte er mit ihr nicht mehr viel anfangen – das in der Sendung zu hörende Lied "Darum wär’s halt gut, wenn man Englisch könnt‘" war also nicht ohne autobiographischen Bezug. Zuvor der Klavierhumorist ein knappes Jahr in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald eingesessen. Geboren wurde er am 15. August 1888 im heutigen Wien als Hersch Kohn, gestorben ist er am 28. Juni 1959, ebenfalls in Wien. Das bekannteste Lied, das er (mit)komponiert hatte, war das Stück "I bin a stiller Zecher". Aus dem deutschen Namen, den er später annahm, wird gesucht: der sechste oder der siebte Buchstabe des Vornamens.

N – Hermann Leopoldi

Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

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