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Sonntagsrätsel / Archiv | Beitrag vom 22.03.2020

Auflösung der 2748. AusgabeGesucht wurde: Meteor

Von Ralf Bei der Kellen

Eine Sternschnuppe ist am Sternenhimmel über einem Baum zu sehen. (Marcus Führer/dpa )
Eine Sternschnuppe am Sternenhimmel (Marcus Führer/dpa )

Ein Meteor ist ein Gesteinsbrocken oder auch ein Staubpartikel, das in der Atmosphäre verglüht. Zu deutsch: eine Sternschnuppe. Schafft es ein Meteor in die Atmosphäre, spricht man von Meteoriden, kommt etwas auf der Erde an, ist das ein Meteorit.

1. Frage
Zwei Wochen nach der größten Annäherung des Halleyschen Kometen an die Erde im Jahr 1835 wurde Mark Twain geboren. Der Schriftsteller prophezeite, dass der Komet ihn bei seinem nächsten Erscheinen auch wieder mitnehmen werde. Tatsächlich starb Twain einen Tag, nachdem der Komet im Jahr 1910 der Erde am nächsten war. 1944 erschien der Film "The Adventures of Mark Twain". Das vorletzte Stück der Musik zu diesem Film trägt den Titel "The Comet’s Return". Wer schrieb diese Filmmusik? Der gesuchte Komponist war auch verantwortlich für die Musiken zu "Casablanca" und "Vom Winde verweht". Notiert werden soll: Der erste Buchstabe aus dem Vornamen dieses "Vaters der Filmmusik", der am 10. Mai 1888 in Wien geboren wurde und der am 28. Dezember 1971 in Beverly Hills verstarb.

MMax Steiner 

2. Frage
Musik No. 2 beginnt, wo die erste aufhört: beim Erscheinen des Halleyschen Kometen im Jahr 1910. Auch hier rahmen zwei Erscheinungen des Kometen ein Menschenleben ein. Mary Chapin Carpenter schrieb das Stück "When Halley Came To Jackson" über eine Frau, die den Kometen als Kleinkind und als alte Frau sieht. Die zugehörige Frage zielt auf den Namensgeber des Halleyschen Kometen. Aus dem Vornamen dieses britischen Astronomen und Mathematikers wird gesucht: der erste Buchstabe

EEdmund Halley 

3. Frage
In früheren Zeiten wurde das Erscheinen eines Kometen oft mit dem nahenden Weltuntergang assoziiert. 1832 war die Angst besonders groß, da zum ersten Mal zwei Kometen innerhalb eines Jahres zu sehen waren – der Encke- und der Biela-Komet. 1833 wurde in Wien das humoristische Theaterstück "Der böse Geist Lumpazivagabundus" uraufgeführt. In ihm singt die Figur des Schustergesellen Kneipp das "Kometenlied". Und wie heißt der Verfasser des Lumpazivagabundus? Geboren wurde der Dramatiker und Schauspieler am 7. Dezember 1801 in Wien; gestorben ist er am 25. Mai 1862 in Graz. Aufgeschrieben werden soll: der vierte Buchstabe aus seinem Familiennamen.

T - Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy

4. Frage
1958 nahm das NDR-Tanzorchester eine Komposition mit dem Titel "Komet" auf. Ob ein bestimmter Komet die Inspiration dazu lieferte, ist nicht bekannt. Die Frage zielt auf den Teil des Kometen, der am hellsten zu sehen ist – und der grundsätzlich von der Sonne weg zeigt. Je näher ein Komet der Sonne kommt, desto sichtbarer wird er. Von den sieben Buchstaben dieses Bestandteils (fast) jedes Kometen soll notiert werden: der fünfte.

E - Schweif

5. Frage
Der "St. Judy’s Comet" ist kein real existierender Komet – er entstammt einzig und allein der Phantasie von Paul Simon. 1991 interpretierte Micky Dolenz das Lied für sein etwas makaber betiteltes Album "Micky Dolenz Puts You To Sleep". Die Frage dazu zielt auf die US-amerikanische Gruppe, mit der Dolenz 1966 weltbekannt wurde. Sie wurde für eine TV-Serie zusammengestellt, ihr größter Hit war das Lied "I’m A Believer". Wenn Sie den bestimmten Artikel beiseitelassen, finden Sie den gesuchten Buchstaben an zweiter Stelle ihres Namens.

O - The Monkees 

6. Frage
Die letzte Rätselmusik trägt den Titel "The Comet Song" und stammt aus dem Soundtrack zu dem Trickfilm "The Moomins and the Comet Chase", zu Deutsch: Die Mumins und die Kometenjagd. Gesucht wird: sie Sängerin. Geboren wurde sie am 21. November 1965 in Reykjavík, bekannt ist sie in der ganzen Welt. Und das meistens nur unter ihrem Vornamen. Der besteht aus fünf Buchstaben, wichtig für das Lösungswort ist der vierte.

R - Björ

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