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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 19.01.2020

Auflösung der 2739. AusgabeGesucht wurde: Manual

Von Ralf Bei der Kellen

Dieses Bild zeigt das Innenleben einer Hammondorgel. (imago images / Rudolf Gigler)
Blick in das Innenleben einer Hammondorgel. (imago images / Rudolf Gigler)

"Manual" nennt man die Tastatur einer Orgel, aber auch anderer Tasteninstrumente. Gegenstück des von Hand bedienten Manuals ist das Pedal, für das die Füße verantwortlich sind. Früher bedeutete "Manual" auch Handbuch oder Tagebuch.

Am 19. Januar beantragte Laurens Hammond das Patent auf die von ihm entwickelte elektronische Orgel, die die Musik des 20. Jahrhunderts maßgeblich prägte. Daher geht es in dieser Ausgabe des Rätsels nur um Musik, die mit der Hammondorgel zu tun hat. 

1. Frage
Ende der 1920er Jahre baute Laurens Hammond automatische Bridgetische und elektrische Uhren. Mit Orgeln hatte er nichts am Hut, denn – er war völlig unmusikalisch. Einem seiner Buchhalter, der nebenbei Organist war, fiel auf, dass die von Hammond entwickelten Motoren auch Töne produzieren konnten. Und so kam man auf die Idee, eine kostengünstige elektrische Alternative zu Kirchenorgeln zu bauen. Nach 1935 wurde Hammond zum berühmtesten Orgelbauer der USA. Und wer waren die berühmtesten Orgelbauer in Deutschland? Gewirkt hat diese Familie zur Zeit des Barock, eines der bekanntesten erhaltenen Instrumente ist die Große Orgel im Freiberger Dom. Aus ihrem Familiennamen wird gesucht: der siebte Buchstabe.

M - Silbermann 

2. Frage
Am 1. April 1949 wurde Hans Carste Abteilungsleiter für Unterhaltungs- und Tanzmusik im RIAS Berlin. Kurz darauf komponierte er eine Fantasie für die damals in Deutschland noch exotisch anmutende Hammond-Orgel. In der Sendung zu hören ist der Schluss seiner "Hammond-Fantasie". Die finalen sechs Töne wurden später zur Titelmelodie für eine der bekanntesten Sendungen im deutschen Fernsehen. Und wie heißt diese Sendung? Ihr Name besteht aus einem einzigen Wort, gesucht wird: der zweite oder der vorletzte Buchstabe.

A - Tagesscha

3. Frage
1972 strahlte der WDR die Verfilmung des Kinderbuchs "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" aus. Die Musik zur TV-Serie stammte von Ingfried Hoffmann, damals der deutsche Jazz-Hammondorganist schlechthin. Gesucht wird der Regisseur der Fernsehserie. Bereits 1971 hatte er eine andere Kinderfernsehsendung aus der Taufe gehoben, die heute noch ausgestrahlt wird: die "Sendung mit der Maus". Geboren wurde er am 23. Januar 1940 in Köln. Bitte notieren Sie: den fünften und letzten Buchstaben aus seinem Vornamen.

N - Armin Maiwald

4. Frage
Eigentlich für die Kirche gedacht, etablierte sich die Hammondorgel in den 1960er Jahren auch in der Rockmusik – zumal im Hardrock und im Progressivrock. In der Sendung zu hören ist eines der subtileren Beispiele: ein Ausschnitt aus der Suite "Nine Feet Underground" der Band Caravan. Die Musikszene um Bands wie Caravan, Soft Machine oder den Songwriter Kevin Ayers wurde nach einer Universitätsstadt im Südosten Englands benannt. Die Stadt ist der Sitz des geistlichen Oberhaupts der anglikanischen Kirche. Literarisch Interessierte denken bei ihrem Namen an Geoffrey Chaucer, Theologen und Philosophen an Anselm. Aus dem Namen der Stadt notieren Sie bitte: den achten von zehn Buchstaben.

U - Canterbury 

5. Frage
1964 hatte ein junger britischer Rhythm 'n' Blues-Sänger und -Organist gemeinsam mit seiner Band "The Blue Flames" einen Hit mit dem Titel "Yeh Yeh". Geboren wurde er am 26. Juni 1943 in Leigh als Clive Powell. Sein Manager gab ihm dann einen anderen Namen, mit dem sich die Berühmtheit sozusagen automatisch einstellte. Aus seinem Künstlernachnamen soll notiert werden: der zweite von vier Buchstaben.

A - Georgie Fame 

6. Frage
Auch auf Jamaica gab es einen Hammond-König: Jackie Mittoo. In der Sendung zu hören ist er mit dem "Reggae Rock". Damit verbunden ist die Frage nach dem Namen des Lautsprecher-Systems, das entscheidend zum Klang der Hammond-Orgel beitrug. Durch Rotation erzeugt es einen Doppler-Effekt, der zu einem "schwebenden" Klang führt. Benannt wurde es – wie die "Hammond" – nach dem Familiennamen seines Erfinders. Bitte notieren Sie: den ersten oder den vierten von sechs Buchstaben.

L - Leslie 

Das Sonntagsrätsel-Team erreichen Sie per E-Mail sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post: Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin oder Sie schicken ein Fax an die Nummer: 030 8503 29 5608.

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