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Kulturnachrichten

Freitag, 16. Mai 2014

Auf Grund gelaufener Frachter bedroht Unesco-Weltnaturerbe Galápagos

Flora und Fauna der Galápagos-Inseln sind weltweit einzigartig.

Doch das Unesco-Weltnaturerbe ist jetzt in akuter Gefahr. Ein auf Grund gelaufenes Schiff bedroht das Ökosystem des Archipels. Ecuadors Umweltministerin Lorena Tapia rief deshalb den Umwelt-Notstand für die Inselgruppe aus. Der Galápagos-Nationalpark warnte vor möglichen Umweltschäden, die eine Katastrophe auslösen könnten. Ein Frachter war Ende letzter Woche vor der Insel San Cristobál auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. Mehr als 70.000 Liter Treibstoff wurden abgepumpt. An Bord befindet sich aber noch hochgiftiges Motoröl.

Bundeskartellamt zu Google: Hohe Anforderungen an Nachweise für Missbrauch von Marktmacht

"Das Kartellrecht befasst sich mit wirtschaftlicher Macht, kann aber keine Probleme des Datenschutzes oder der Persönlichkeitsrechte lösen."

So reagiert der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, auf die Kritik von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel am Konzern Google. Gabriel hatte in einem Gastbeitrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" angekündigt, die marktbeherrschende Stellung des Unternehmens prüfen zu wollen. Mundt weist darauf hin, dass es für den Nachweis eines Missbrauchs von Marktmacht hohe Anforderungen gebe. Wolle man bei Google und anderen Internetplattformen weitergehen, müsse man über gesetzgeberische Maßnahmen nachdenken.

Pereira: "Ich akzeptiere die Entscheidung des Aufsichtsrates"

"Ich akzeptiere die Entscheidung".

So kommentiert der zukünftige Intendant der Mailänder Scala, Alexander Pereira, die Verkürzung seines Vertrages. Der italienischen Tageszeitung "La Stampa" sagte er, er habe möglicherweise einen bürokratischen Fehler gemacht, aber immer im Interesse der Scala gehandelt. Pereira tritt die Stelle im September an und hat bereits verschiedene Inszenierungen eingekauft, darunter vier Produktionen seines jetzigen Arbeitgebers, der Salzburger Festspiele. Der Scala-Aufsichtsrat hatte darin unkorrektes Verhalten gesehen und ihm nahe gelegt, seine Amtszeit auf eine Spielzeit zu verkürzen.

Sunny Melles: Rolf Boysen war mein Beschützer

„Ich werde Rolf Boysen ewiglich dankbar sein".

Mit diesen Worten würdigt die Schauspielerin Sunny Melles im Deutschlandradio Kultur ihren verstorbenen Kollegen Rolf Boysen. Er sei ihr großer Beschützer und Mentor gewesen, schon als sie als Schauspielschülerin bei den Münchner Kammerspielen noch ganz am Anfang gestanden habe. Seine Zähigkeit auch gegenüber schwierigen Stücken habe Melles schließlich übernommen. Er habe immer gesagt, er werde nie aus einem Stück aussteigen oder es aufgeben. Rolf Boysen ist heute im Alter von 94 Jahren verstorben.

Nach Snowden: Mehr Transparenz bei US-IT-Unternehmen

Offenbar hat sich der Einsatz Edward Snowdens für die US-Bürger gelohnt.

Die Electronic Frontier Foundation hat IT-Unternehmen auf ihre Transparenz getestet. Nach ihren Angaben erstatten große Unternehmen mittlerweile sehr viel ausführlicher Auskunft darüber, wie die Daten ihrer Kunden verwendet werden. Zum ersten Mal habe jede der untersuchten Firmen zumindest in einer der sechs möglichen Kategorien eine positive Bewertung erhalten. Unternehmen wie Apple, Facebook und Google wurden von der NGO sogar mit einer Auszeichnung bedacht. Diese Firmen verlangten etwa eine richterliche Anordnung, um Daten ihrer Nutzer herauszugeben und informierten diese darüber.

Katholisches Missionswerk : Christen und Muslime besorgt über Wahlen in Indien

Das Katholische Missionswerk missio blickt mit Sorge nach Indien.

Grund ist der Wahlerfolg der hindunationalistischen Partei BJP. Die Indien-Referentin von missio, Bettina Leibfritz, sagte, hindunationalistische Strömungen bedrohten seit Jahren die Religionsfreiheit im Land. Es habe immer wieder gewalttätige oder gar pogromartige Übergriffe auf Muslime und Christen gegeben. Je größer die Macht der oppositionellen BJP sei, desto größer seien die Gefahren für religiöse Minderheiten. Bei der Parlamentswahl in Indien zeichnet sich ein Wahlsieg der BJP ab. Das offizielle Endergebnis soll im Lauf des Tages bekannt gegeben werden.

Künftiger Chef der Mailänder Scala soll Vertrag vorzeitig auflösen

So hat sich das Alexander Pereira wohl nicht vorgestellt.

Der neue Intendant der Mailänder Scala soll sein Amt nur bis Dezember 2015 ausüben. Das hat ihm der Aufsichtsrat des Opernhauses nahegelegt. Grund sind Pereiras umstrittene Geschäfte. Noch vor seinem offiziellen Amtsantritt im September hat er Inszenierungen für sein neues Haus eingekauft. Vier davon stammen von seinem aktuellen Arbeitgeber, den Salzburger Festspielen. Der Aufsichtsrat sieht darin unkorrektes Verhalten und will Pereira zu einer Vertragsverkürzung zwingen. Ursprünglich sollte er sechs Jahre in Mailand bleiben.

Deutsch-schwedische Opernproduktion um Mankells Wallander geplant

Bislang kennt man Kurt Wallander nur als Kommissar aus der Krimiserie des schwedischen Autors Henning Mankell.

Jetzt wird die Figur zum Thema einer Oper. Die Universität Tübingen und die Heimatstadt Wallanders, Ystad, wollen das Projekt gemeinsam auf die Bühne bringen. Das kündigte Philipp Amelung von der Uni Tübingen im schwedischen Rundfunk an. Demnach wird Wallander vermutlich ein Bassbariton. Die Musik stammt von dem Schweden Fredrik Sixten, das Libretto schreibt Leif Janzon. Er sagte, die Story setze dort ein, wo die Bücher endeten. Es gehe um die innere Reise des an Demenz erkrankten Wallander. Außerdem müsse ein Kriminalfall gelöst werden. Die Premiere ist für 2016 in Deutschland geplant. Später sind auch Vorführungen in Ystad geplant.

Weiterer Menschenrechtsaktivist in China festgenommen

Vor dem Jahrestag der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens verstärkt die chinesische Führung den Druck auf Regierungskritiker.

Die Behörden nahmen in Gangzhou einen weiteren Menschenrechtsaktivisten fest: den Anwalt Tang Jingling. Ihm wird vorgeworfen, Streit und Unruhe zu stiften. Tang hatte Mandanten vertreten, die sich über Korruption und die Beschlagnahmung ihres Grundbesitzes beschwerten.
Vor 25 Jahren hatte das kommunistische Regime einen Volksaufstand auf dem Platz des Himmlischen Friedens gewaltsam niederschlagen lassen.

"U16-Wahl ": Kinder und Jugendliche wählen als erste

Auch Jugendliche sollen ihre Meinung äußern.

Deshalb finden heute in mehreren Städten "U16-Wahlen" statt. Gut eine Woche vor den Kommunalwahlen sind unter anderem in Köln, Krefeld und Duisburg junge Menschen aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Einen Einfluss auf die Wahl am 25. Mai hat das Ergebnis allerdings nicht.

Gauck eröffnet rekonstruierte Meisterhäuser des Dessauer Bauhauses

Es ist ein wichtiger Tag für das Dessauer Bauhaus.

Mit einem großen Kultur- und Besichtigungsprogramm wird heute die Neueröffnung von zwei Meisterhäusern gefeiert. Zur Übergabe der rekonstruierten Gebäude von Walter Gropius und Laszlo Moholy-Nagy wird Bundespräsident Joachim Gauck erwartet. Beide Meisterhäuser waren im Zweiten Weltkrieg zerstört worden und wurden seit 2010 nach Entwürfen des Berliner Architektenbüros Bruni Fioretti Marquez wieder aufgebaut. Die städtebauliche Sanierung der UNESCO-Welterbestätte Dessauer Bauhaus kostete rund 4,2 Millionen Euro.

Musikschulen wollen Unterricht mit Behinderten fördern

"Menschen mit Behinderung haben das gleiche Recht, sich auszudrücken wie gesunde Kinder und Menschen."

Das sagte der Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Musikschulen, Ulrich Rademacher. Er warb im Deutschlandfunk dafür, behinderte und nichtbehinderte Kinder an den Musikschulen gemeinsam zu unterrichten. Allerdings müssten die Lehrer dafür noch geschult werden. Dafür stehe ein spezielles Fortbildungsprogramm bereit. Rademacher betonte, Musik könne dazu beitragen, ein lebenswertes, sinnerfülltes Leben zu führen.
Um das Thema Inklusion geht es heute auch bei einer Konferenz des Verbandes in Potsdam, an der rund 300 Vertreter von Musikschulen teilnehmen.

"The Inner World" ist bestes deutsches Computerspiel

Bei diesem Wettbewerb wird großer Wert auf pädagogische und didaktische Qualität gelegt.

Zum besten deutschen Computerspiel des Jahres ist "The Inner World" gekürt worden. Das hat die Jury aus Vertretern der Branchenverbände BIU und G.A.M.E. sowie des Bundesverkehrsministeriums in München entschieden. In dem Abenteuerspiel geht es darum, mit den Charaktern Robert und Laura Rätsel zu lösen. Als bestes Kinderspiel wurde "Malduell" ausgezeichnet, als bestes Jugendspiel "Beatbuddy: Tale of the Guardians". Insgesamt wurden Preisgelder von 345.000 Euro vergeben.

Münsters Türmerin bekommt Toilette

Sie ist eine Touristenattraktion in Münster.

Die Türmerin der Lamberti-Kirche bekommt an ihrem Arbeitsplatz eine neue Einrichtung. In die Stube in 75 Metern Höhe sollen eine Camping-Toilette, Heizkörper und Büromöbel gehievt werden. Bislang musste die Türmerin während der Arbeit auf den Toilettengang verzichten oder knapp 300 Stufen runter und wieder hoch laufen. Zwischen 21 Uhr und Mitternacht bläst sie alle 30 Minuten in ein Horn.

Gauck: Kirche muss "moralische und spirituelle Avantgarde" sein

Die Kirchen müssen eine "moralische und spirituelle Avantgarde" sein.

Dieser Meinung ist Bundespräsident Joachim Gauck. Stattdessen würden sie aber oft nur noch als liebenswertes Museum oder als mehr oder weniger konservative Moralagentur wahrgenommen, meinte Gauck, der selbst viele Jahre als Pastor arbeitete. Der Bundespräsident äußerte sich auf einem Zukunftsforum der Evangelischen Kirche in Deutschland in Wuppertal. Das Treffen gehört zu einer Reihe von Veranstaltungen, die den Reformprozess der evangelischen Kirche begleiten. Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider beklagte auf dem Kongress einen Mangel an Spiritualität. Die Alltagsfrömmigkeit der Menschen in den Gemeinden sei weitgehend abhanden gekommen.

Deutsche Museen fordern rasche Überprüfung der Ansprüche auf Gurlitt-Bilder

Mögliche Ansprüche auf einzelne Bilder der Sammlung Gurlitt müssen schnell geprüft werden.

Das verlangen mehrere deutsche Museen. Der Direktor des Wuppertaler Von der Heydt-Museums, Gerhard Finckh, sagte der Zeitung "Die Welt", jetzt, da die Bilder ins Ausland gehen sollten, werde das Thema besonders dringlich. Man habe schon im vergangenen Jahr die Staatsanwaltschaft Augsburg aufgefordert zu prüfen, welche Bilder der Sammlung ursprünglich aus dem Bestand des Museums stammten. Auch die Kunsthallen in Kiel und Mannheim sowie das Museum der bildenden Künste Leipzig denken der Zeitung zufolge darüber nach, ob sie Ansprüche erheben. Der verstorbene Kunsterbe Cornelius Gurlitt hatte seine Sammlung dem Kunstmuseum Bern vermacht.

US-Telekommunikationsaufsicht billigt kostenpflichtige Überholspur im Internet

Kritiker sehen die Pläne als Bedrohung für die Neutralität des Internet.

Die US-Telekommunikationsaufsicht FCC hat dafür gestimmt, dass Internet-Provider die Daten ihrer Kunden gegen Aufpreis schneller weiterleiten dürfen. Netzaktivisten werten das als ersten Schritt zum Zwei-Klassen-Internet. Auch 150 US-Technologiefirmen sind gegen die Pläne - unter ihnen Google, Facebook und Amazon. Sie befürchten, dass die Provider von ihnen demnächst eine Art "Steuer" für schnelle Datenleitungen verlangen.

Zypern: Erstes zweiwöchiges Festival für die Gay-Community geplant

Für die Gay-Community auf Zypern wäre es die erste Veranstaltung dieser Art:

Die Vereinigung der Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen will Ende des Monats ein zweiwöchiges Festival ausrichten. Wie die Organisatoren mitteilten, sollen Künstler auftreten und Filme vorgeführt werden. Als Höhepunkt sei eine Parade durch die Hauptstadt Nikosia geplant. Auch Interessierte aus dem türkisch-zyprischen Norden der Insel seien eingeladen. Die zyprische orthodoxe Kirche hat sich gegen das Festival ausgesprochen. Die Geistlichen verstehen Homosexualität als - Zitat - "Niedergang des Menschen", hieß es in einer Erklärung.

Homosexualität wurde in Zypern zwar entkriminalisiert, Aktivisten zufolge gibt es aber bei den Rechten von Schwulen und Lesben nach wie vor Defizite.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel bringt Regulierung von Internet-Plattformen ins Gespräch

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat Regulierungsmaßnahmen für Internet-Plattformen wie Google ins Gespräch gebracht.

Der SPD-Politiker schreibt in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Wirtschaftsministerium und Bundeskartellamt prüften, ob ein Unternehmen wie Google seine marktbeherrschende Stellung missbrauche. Es müsse geklärt werden, ob durch die Beherrschung einer wesentlichen Infrastruktur Wettbewerber systematisch verdrängt würden. Es müsse ernsthaft eine Entflechtung erwogen werden, wie sie bei Strom- und Gasnetzen durchgesetzt werde. Medienkonzerne und Konkurrenten werfen Google seit längerem vor, eine Monopolstellung zu missbrauchen.

Obama eröffnet Museum zu Anschlägen vom 11. September

Einen heiligen Platz der Heilung und Hoffnung - so nannte US-Präsident Barack Obama die neue Ausstellung in New York, die an die Terroranschläge vom 11. September 2001 erinnern soll.

Der unterirdische Bau befindet sich am früheren Standort des World Trade Centers und zeigt Erinnerungsstücke an die rund 3.000 Opfer und die Anschläge. In der Ausstellung sind unter anderem zerstörte Feuerwehrwagen und Videos der einstürzenden Hochhäuser zu sehen. Das Museum bleibt zunächst eine Woche lang den Hinterbliebenen und Rettungskräften vorbehalten. Ab 21. Mai wird es für alle Besucher geöffnet sein.

Der Bau kostete zusammen mit dem bereits 2011 fertiggestellten überirdischen "Memorial Plaza" mehr als 500 Millionen Euro.

Behörden: Odenwaldschule soll Missbrauchsfälle besser aufklären

Bei den Missbrauchsvorwürfen an der Odenwaldschule sind immer noch viele Fragen offen.

Das hat der Landkreis Bergstraße in Hessen kritisiert. Der stellvertretende Landrat Matthias Schimpf erklärte, die Schule müsse sich angewöhnen, Sachverhalte klar und nachvollziehbar darzustellen. Bei den neuen Missbrauchsvorwürfen geht es um einen Kinderarzt. Schüler hatten ihm vorgeworfen, sie bei medizinischen Untersuchungen in unangemessener Weise angefasst zu haben. - Unterdessen teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sie gegen den Arzt kein Ermittlungsverfahren einleiten wird. Er habe sich nichts zuschulden kommen lassen.

An der Schule waren 2010 sexuelle Übergriffe bekannt geworden. Bei den Vorfällen, die Jahrzehnte zurückliegen, geht man nach offiziellen Angaben von mehr als 130 Opfern aus.

Skelett gibt Hinweise auf erste Siedler in Amerika

Jetzt ist der Beweis offenbar erbracht.

Die heutige indigene Bevölkerung Amerikas stammt vermutlich von der Gruppe der ersten Siedler ab, die aus Nordasien ins Land kam. Darüber berichten Forscher im Fachmagazin "Science". Sie stützen ihre Erkenntnisse auf die DNA-Analyse eines etwa 12.000 Jahre alten Mädchen-Skeletts. Demnach ist das Erbgut des Kindes dem der heutigen indigenen Völker in Amerika sehr ähnlich. Bis jetzt gingen viele Wissenschaftler davon aus, dass die ursprünglichen Bewohner und die heutige indigene Bevölkerung aus unterschiedlichen Regionen der Welt stammen. Forscher hatten das Skelett 2007 in einer Unterwasserhöhle in Mexiko entdeckt.

Nantes: Männliche Schüler sollen im Rock zur Schule kommen

Nach Conchita Wurst wollen nun französische Gymnasiasten mit Geschlechterklischees aufräumen.

An mehr als 20 Schulen in Nantes sind die männlichen Schüler und Lehrer heute aufgerufen, mit Rock zum Unterricht zu kommen. Ziel der Aktion ist es, ein Zeichen gegen Sexismus zu setzen. Die Jugendlichen sollen mit ihren Lehrern über Gleichstellung der Geschlechter und Diskriminierung diskutieren.

Viele ausländische Uni-Absolventen sehen Zukunft in Deutschland

Wenn ausländische Studierende einen Uni-Abschluss in Deutschland machen, dann wollen sie oft auch nach dem Studium hier bleiben.

Das hat eine Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ergeben. Demnach wollen 43 Prozent der Befragten in Deutschland bleiben. Das gelte zumindest für die ersten zehn Jahre nach dem Studium. Viele ausländische Hochschulabsolventen sähen hierzulande gute Karriereaussichten und hofften auf ein höheres Gehalt als in ihrem Heimatland. Der Studie zufolge profitiert Deutschland von den ausländischen Absolventen. Die meisten hätten ein Studium in den gesuchten Fächern Ingenieurswesen oder Informatik absolviert. Nur sieben Prozent fänden keinen Job.

F.A.Z.: Amazon blockiert Buchverlage in Europa

In Amerika drückt der Online-Versandhändler Amazon Buchverlagen massive Preisnachlässe auf.

Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gibt es auch in Europa einen vergleichbaren Fall. Amazon habe von dem schwedischen Verlagskonzern Bonnier, zu dem bekannte deutsche Verlage wie Ullstein, Piper und Berlin gehören, höhere Rabatte bei der Belieferung mit E-Books gefordert. Um Druck auf Bonnier auszuüben, würden seit Anfang des Monats zahlreiche Titel nur mit langen Lieferfristen verkauft, obwohl die jeweiligen Titel problemlos vorrätig seien. Amazon bestätigte auf eine Anfrage von Bonnier, dass die Verzögerungen in Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen stehen.

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Fazit

Nach dem SPD-ParteitagFortgesetzte Selbstverzwergung
Ein Schkoladen-Nikolaus steht auf einem Tisch beim SPD-Parteitag (picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

Der SPD-Parteitag sollte der Partei Aufwind geben. Aber ist die Sozialdemokratie gerettet? SPIEGEL-Journalist Nils Minkmar hat Zweifel. Die Genossen müssten internationaler denken, die Intellektuellen zurückgewinnen und die Selbstzweifel bekämpfen. Mehr

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