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Vollbild | Beitrag vom 01.10.2016

"Auf Einmal" von Asli ÖzgePsychothriller aus dem Sauerland

Regisseurin Asli Özge im Gespräch mit Susanne Burg

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Regisseurin Asli Özge auf einer Pressekonferenz während der 66. Berlinale. Ihr Film "Auf einmal" ist im Panorama Special gelaufen. (dpa / Gregor Fischer)
Regisseurin Asli Özge auf der Berlinale: Ihr Film "Auf einmal" lief im "Panorama Special". (dpa / Gregor Fischer)

Eine Party endet mit einem Todesfall: Schnell gerät Gastgeber Karsten in Verdacht. Der überwiegend im sauerländischen Altena gedrehte Psychothriller zeigt, wie die Freunde sich rasch von Karsten abwenden. Wer hilft, wenn man einen Fehler gemacht hat? Diese Frage stellt sich Regisseurin Asli Özge.

Der Psychothriller "Auf einmal", der auf der Berlinale präsentiert wurde, spielt mit der Frage nach Schuld, Freundschaft und Loyalität - und zeigt, wie schnell eine vermeintlich stabile Welt ins Wanken geraten kann.

"Wir fühlen in der Gesellschaft diesen Druck, immer gut zu sein oder fehlerfrei zu arbeiten und zu lieben", sagt Regisseurin Asli Özge. Diesem Druck sei auch der Protagonist des Films ausgesetzt. Denn selbst seine Freundin Laura, gespielt von Julia Jentsch, wendet sich mehr und mehr von ihm ab.

Wir würden denken, unsere Umwelt, unser Freundeskreis sei stabil - und unsere Freunde würden uns in der Not helfen, sagt Özge.

"Aber dann kommen die wahren Gesichter, wo man merkt, ich habe einen Fehler gemacht: Wer hilft mir? Und wie geht man selbst damit um?"

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