Kriminalhörspiel, vom 25.10.2010

Paris 1971: Kommissar Legrand vernimmt Rechtsanwalt René Fargues, dessen Frau Janeve Opfer eines Verbrechens wurde. Legrand und Fargues kennen sich aus ihrer gemeinsamen Studienzeit. Fargues lebte seit langem schon getrennt von seiner Frau und seinem Sohn. Eine Scheidung kam für Janeve nicht in Frage.

Kommissar Legrand hat mehrere Verdächtige im Visier. (Stock.XCHNG / Peter Saddington)
Kommissar Legrand hat mehrere Verdächtige im Visier. (Stock.XCHNG / Peter Saddington)

Kommissar Legrand hat mehrere Verdächtige im Visier: zum einen die Studentin Marie-Claude, Janeves Nichte. Auch ein arbeitsloser Trinker könnte die Tat begangen haben. Und schließlich war die Beziehung zwischen Janeve und ihrem Sohn Jean-Pierre äußerst konfliktreich. Sollte er seine Mutter erschossen haben? In einem spannenden Wortgefecht stellt Rechtsanwalt Fargues alle Denkmodelle des Kommissars in Frage.

Aus dem Französischen von:
Maria Frey
Regie: Cläre Schimmel
Mit: Paul Hoffmann, Konrad Georg
Ton: Walter Jost
Produktion: SDR 1971
Länge: ca. 56’30

Alain Franck, geboren 1927 in Paris, war Buchhändler und Journalist, avancierte zu einem der erfolgreichsten Kriminalautoren des französischen Rundfunks und Fernsehens. Für sein Fernsehspiel ‘Josse’ erhielt er 1974 den Prix Italia.