Atom und Armut im Land des geliebten Führers

Von Ralf Schmidberger · 04.01.2007
Nordkorea zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, ist aber schwer bewaffnet. Zwei Drittel seiner Wirtschaftskraft gibt das Land für seine riesige Armee und das Atombombenprogramm aus. Internationale Hilfsorganisationen schätzen die Zahl der chronisch Unterernährten auf zwei Millionen, das sind fast zehn Prozent der Bevölkerung.
Um an Devisen zu kommen, lässt Nordkorea seit einigen Jahren auch Touristen ins Land kommen. Unter strenger Aufsicht und Anleitung von Reiseleitern werden Städte, Kindergärten und landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften besucht - und die zahllosen Erinnerungsstätten an den Staatsgründer Kim Il Sung und seinen Sohn, den jetzigen Präsidenten Kim Jong Il.