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Nachspiel | Beitrag vom 11.04.2021

Arsène WengerDer Trainer des gepflegten Fußballstils

Stefan Osterhaus im Gespräch mit Thomas Jaedicke

Der französische Ex-Fußballtrainer Arsène Wenger (picture alliance / Solo Syndication / Daily Mail)
Der französische Ex-Fußballtrainer Arsène Wenger (picture alliance / Solo Syndication / Daily Mail)

Arsène Wenger gehört zu den erfolgreichsten Trainern des Fußballgeschäfts. Nun liegt seine Autobiografie "Mein Leben in Rot und Weiß" vor. Diskret beschreibt er darin vor allem seine Zeit bei Arsenal London.

Mit Arsenal London hatte der französische Trainer Arsène Wenger seine größten Erfolge. 2004 gewann er die englische Meisterschaft sogar ohne Niederlage. 2018 war nach 22 Jahren als Übungsleiter Schluss. Nun ist er für die FIFA als "Direktor für globale Fußballentwicklung" tätig. In diesen Tagen erschien die Autobiografie des 71-Jährigen: "Mein Leben in Rot und Weiß. Wie du Niederlagen überstehst und Siege erreichst".

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Das Buch sei weniger schlimm als der Titel vermuten lasse, sagt Stefan Osterhaus, denn man erfahre viel über die Zeit als Trainer in London. Wenger hatte Arsenal trotz relativ beschränkter Mittel im Vergleich zu den englischen Konkurrenten zu einer Kaderschmiede ausgebaut, wobei er auf einen gepflegten Fußballstil setzte. Immer wieder habe er zudem fantastische Spieler entdeckt und, wie im Fall von Mesut Özil, zu Arsenal geholt.

Detailreicher Erfahrungsbericht

Für Osterhaus ist die Autobiografie ein "Erfahrungsbericht aus vielen Jahren Profifußball mit interessanten Details". So lerne man beispielsweise etwas über den in Wengers Heimat gespielten elsässischen Fußballstil. Wer sich indes erhofft, auch bisher Geheimgebliebenes zu lesen, werde enttäuscht, räumt Osterhaus ein. Wenger sei sehr diskret in seinen Schilderungen: "Man wird aus dem Buch nichts Sensationsheischendes erfahren."

(rzr)

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