Seit 11:05 Uhr Tonart

Freitag, 24.01.2020
 
Seit 11:05 Uhr Tonart

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 30.11.2012

Arabischer Herbst: Krisen und Kriege ohne Ende?

Podcast abonnieren
Anhaltende Proteste gegen Präsident Mursi in Ägypten (picture alliance / dpa / Andre Pain)
Anhaltende Proteste gegen Präsident Mursi in Ägypten (picture alliance / dpa / Andre Pain)

Vor rund zwei Jahren begann der seither sogenannte "Arabische Frühling" mit der Selbstverbrennung eines Tunesiers. Seither stürzten Diktatoren, Islamisten übernahmen Regierungen. Bürgerkriege wurden geführt und beendet – wie in Libyen. Oder sie dauern an – wie in Syrien.

Der Kampf um die Herrschaft in Damaskus wird seit Wochen überlagert von einer Neuauflage der Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern. Nach gegenseitigem Raketenbeschuss, der viele Opfer forderte, ruhen derzeit die Waffen – wie lange, weiß niemand. Unterdessen steht Ägypten - eigentlich eine Ordnungsmacht in der Region - am Rand des Chaos.

Es debattieren:

Igal Avidan, Publizist (Israel)
Aktham Suliman, Journalist (Syrien)
Marcel Pott, Autor
Sebastian Engelbrecht, Hörfunkkorrespondent

Die Diskussionsleitung hat Birgit Kolkmann

Links bei dradio.de:

Ägypten: Weiterhin Proteste gegen Mursi - <br> Bundesregierung droht mit Stopp der Entwicklungshilfe für Ägypten

"Ein Aha-Erlebnis" für den neuen Pharao - Ägypten und die Massenproteste gegen Präsident Mursi

Machtverhältnisse verschoben - Was sich in Nahost nach dem Gazakrieg ändert

Wortwechsel

OrganspendeLeben um jeden Preis?
Ein Mitarbeiter der Medizinischen Hochschule Hannover trägt eine Organtransportkiste durch eine Tür. (imago images / localpic)

Der Bundestag hat über die Reform der Organspende in Deutschland abgestimmt, die gesellschaftliche Debatte aber geht weiter. Denn 84 Prozent der Deutschen stehen einer Organspende zwar grundsätzlich positiv gegenüber, aber nur 36 Prozent haben einen Organspendeausweis.Mehr

Eskalation programmiert Droht ein neuer Krieg am Golf?
Iranische Frauen trauern um General Soleimani, der vom amerikanischen Militär getötet worden ist. (SOPA Images/ZUMA Wire/Babak Jeddi)

Seit einer Woche halten die USA und der Iran die Welt in Atem. Ist die gezielte Tötung des iranischen Generals Soleimani die befürchtete Lunte im Dauerkonflikt beider Staaten? Wie kann die Spirale von Gewalt und Vergeltung durchbrochen werden? Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur