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Fazit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2014

AntikeTöten für das Volksvergnügen

Ausstellung in Frankfurt widmet sich der Rolle von Gladiatoren im römischen Reich

Im Gespräch mit Museumsdirektor Egon Wamers

Ein Gladiatorenkampf wird in Rom für Touristen nachgestellt - unter den Gladiatoren gab es auch Frauen ( AFP Photo / Filippo Monteforte)
Ein Gladiatorenkampf wird in Rom für Touristen nachgestellt - unter den Gladiatoren gab es auch Frauen ( AFP Photo / Filippo Monteforte)

Das Volk strömte ins Amphitheater, um Menschen sterben zu sehen - im römischen Reich waren die Bürger fasziniert von Gladiatorenkämpfen. Wer waren die antiken Berufskämpfer? Welchen Sinn hatten die blutigen Kämpfe? Das Archäologische Museum Frankfurt versucht mit der Ausstellung "Gladiatoren. Tod und Triumph im Coloseum" diese Fragen zu beantworten.

Menschen aus Spaß beim Sterben zusehen, das klingt schaurig, aber im Alten Römischen Reich war das eine ganz besonders beliebte Freizeitbeschäftigung. Das Volk strömte zu den Gladiatorenspielen.

"Die ersten Gladiatorenkämpfe wurden im Rahmen von Beerdigungszeremonien veranstaltet. Die Chereografie dienten einer Selbstversicherung römischer Identität", sagt Egon Wamers, Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt.  

Das Museum zeigt in der Ausstellung "Gladiatoren. Tod und Triumph im Colosseum" Originalfunde aus bedeutenden italienischen Museen, die etwas über das Leben der Berufskämpfer erzählen.  

 

"Gladiatoren. Tod und Triumph im Colosseum" heißt die neue Ausstellung im Archäologischen Museum in Frankfurt, die bis zum 1. März 2015 zu sehen ist.

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