Mittwoch, 20.11.2019
 

Echtzeit | Beitrag vom 29.08.2015

Altes und NeuesRenaissancen

Moderation: Marietta Schwarz

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Los Angeles leuchtet bei Nacht, aufgenommen vom Griffith Obervatory. (AFP / Joe Klamar)
Los Angeles erlebt eine Renaissance als boomende Mode- und Kulturmetropole (AFP / Joe Klamar)

Untergang, Auferstehung, Wiedergeburt – darum geht es in dieser Ausgabe der "Echtzeit". Wir blicken nach Los Angeles und Istanbul, in Hamburger Kellerkneipen und auf die Mode der Nuller-Jahre.

Dass New York nicht mehr das ist, was es mal war, ist ein alter Hut. Neu ist, dass der Westen es nun richten soll. Immer mehr New Yorker ziehen nach LA. Das geht soweit, dass manche Zeitungen berichten, LA sei das neue New York. Wir fragen, ob das stimmt, um uns dann gleich ein paar Hamburger Kellerkneipen zuzuwenden, denen ziemlich sicher der Untergang bevorsteht. Zum Glück sind sie aber längst verewigt in den Bildern des Fotografen Henrik Malmström. Wieder kommen 2015 die Nuller-Jahre, zumindest in der Mode. Und in Istanbul schreibt ein türkischer Unternehmer auf seine Weise die Geschichte der Serie "Breaking Bad" fort.

Go West
Von Kerstin Zilm
Während New York immer mehr zu Spielplatz der Finanzwirtschaft wird, erlebt Los Angeles eine Renaissance als boomende Mode- und Kulturmetropole. Auch dank der New Yorker, die alle hierher gezogen sind, behaupten zumindest die New Yorker. Das sieht man in LA selbstverständlich ganz anders.

Forever Astrastübchen
Interview mit Henrik Malmström
Drogen, Prostitution Messerstechereien: Die Zeiten, in denen der Hansaplatz im Hamburger Bahnhofsviertel, diesen Ruf verdiente, sind längst vorbei. Längst hat die Gentrifizierung das Viertel fest im Griff. Nur ein paar Kellerkneipen können sich noch gegen die Übernahme wehren. Aber auch wenn die zunehmend wahrscheinlich wird, im Buch "Life is one live it well" des finnischen Fotografen Henrik Malmström leben sie für immer fort.

Comeback der 2000er
Von Matthias Finger
Das Modekarrussell dreht sich immer schneller. 80er-Jahre, 90er-Jahre und jetzt sollen schon wieder die frühen 2000er-Jahre dran sein. Lederslipper, Boot-Cut Jeans, gerne Strass besetzt und selbst das Arschgeweih ist wieder denkbar. Neu interpretiert natürlich.

"Breaking Bad" in Istanbul
Von Julius Stucke
Er heißt weder Heisenberg noch Walter White – wie der Crystal Meth kochende Chemielehrer aus "Breaking Bad". Sein Name ist Deniz Kosan. Ein Endzwanziger, der in Istanbul Walter's Coffee betreibt. Mit Periodensystem an der Wand. Und Kaffeebechern wie aus dem Chemielabor.

Fazit

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