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Samstag, 26.09.2020
 
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Alte Musik

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Ein Mann mit struppiger Frisur hält den Schädel des Komponisten über einen Sarg, in dem die restlichen Gebeine lagern. Der Mann ist von vielen Menschen und Reportern umringt. (Getty Images / Bettmann)

Ein Concerto CriminaleDer kopflose Joseph Haydn

Im Oktober 1820 ließ Fürst Esterházy den Leichnam Joseph Haydns exhumieren, um die vom Komponisten gewünschte Beisetzung in Eisenstadt zu vollziehen. Doch Haydns Kopf fehlte. Wie der verschwand und erst viel später wieder auftauchte, ist ein echter Krimi.

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Auf einer Graphik, die historische Musikinstrumente zeigt, liegt eine CD mit großem Engel auf dem Cover. (deutsche harmonia mundi / Graphik deutschlandradio)

Georg Philipp Telemann Hoffnungsfrohe Kantaten

Georg Philipp Telemann war musikalischer Autodidakt. Sein Erfolg strahlte über ganz Europa. Heute stellen wir zwei seiner barocken Kantaten mit dem Bariton Klaus Mertens und dem Ensemble L’Arpa festante vor.

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Zwei Frauen knien hinter einem Toten, der von weiteren Menschen umstellt ist. (picture alliance / ZB / Claudia Esch-Kenkel)

Die "Antigona" des Tommaso TraettaFeminine Herrscherkritik?

Im Schatten Mozarts hatten es seine Werke lange schwer - in letzter Zeit rückt er wieder ins Bewusstsein: Tommaso Traetta. Als Opernreformer und Musikdramatiker war er nicht weniger bedeutend als Gluck. Seine wichtigste Oper: "Antigona" mit starken Frauen.

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Gemälde einer jungen Frau, die an einem Piano sitzt und den Blick zum Betrachter wendet. (Forum)

Maria SzymanowskaVirtuosin, Komponistin, Polin

Robert Schumann attestierte ihren Etüden "außergewöhnlichste Qualität". Über 100 Werke hat sie komponiert, deren stilistische Nähe zu Chopin auffällig ist, nur, dass Maria Szymanowska schon deutlich früher aufs Podium trat. Sie war 20 Jahre jünger als Chopin.

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30.09.2020, 21:30 Uhr Alte Musik
Bernini, Borromini, Barberini & Co
Girolamo Frescobaldi und seine Freunde
Von Martin Hoffmann
Girolamo Frescobaldi (1583-1643) hat als Organist der Cappella Giulia einen maßgeblichen Anteil an der atemberaubenden Barockisierung Roms unter dem Pontifikat von Urban VIII. Kann man also, um die sinnlichen Dimensionen in Frescobaldis Toccaten zu fassen, ästhetische Parallelen zu den architektonischen Konzepten Berninis und Borrominis ziehen? Kann man Frescobaldis Toccaten als Architekturen mit konvexen und konkaven Elementen beschreiben? Zweifellos ist es verlockend, den Kongruenzen zwischen Borrominis Fassaden, Berninis Raumkonzepten und Frescobaldis Toccaten nachzuspüren. Denn diese römisch-barocken Artefakte sind in ihren verschiedenen Ausformungen immer Teil einer im Geiste der Gegenreformation multimedial inszenierten Überwältigungsstrategie. In diesem Sinne ist die Musik Frescobaldis überbordend, exzentrisch und barock, weil sie mit ihren „affetti“ individuelle Gemütserregungen hervorruft und dadurch die musikalische Welt am Beginn des 17. Jahrhunderts in Ekstase versetzt.
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