Seit 13:05 Uhr Sein und Streit
Sonntag, 16.05.2021
 
Seit 13:05 Uhr Sein und Streit

Alte Musik

Sendung vom 12.05.2021

Erdmann NeumeisterTelemanns Kantaten-Texter

Gemälde eines Mannes mit Pfarrerskutte und weißem Kragen. (IMAGO / epd)

Pfarrer Erdmann Neumeister schrieb jene Texte, die sein Freund Telemann für seine Kantaten benötigte. Es war Neumeisters Idee, die Texte nach italienischem Vorbild zu gestalten: mit sprechorientierten Rezitativen und Arien, die viel Platz für die Musik ließen.

Sendung vom 05.05.2021Sendung vom 28.04.2021
Historische Bleilettern, die aufrecht in einer Vorrichtung klemmenn.  (IMAGO / Horst Rudel)

Notendrucker Ottaviano PetrucciDer Gutenberg der Musik

Bewegliche Lettern, die auch Gutenberg für seine Buchdrucke verwendete, brachte Ottaviano Petrucci ins Spiel, als er 1501 seine erste Sammlung mehrstimmiger Musik in Venedig herausbrachte - der erste wichtige Notendruck überhaupt. Ein Musik-Meilenstein.

Sendung vom 21.04.2021Sendung vom 14.04.2021Sendung vom 07.04.2021Sendung vom 31.03.2021
Blick von der Seite auf hintereinander gestellte Geigen. (picture alliance / dpa Themendienst | Franziska Gabbert)

Der Pariser Baron BaggeMusikliebhaber und Geigennarr

Baron Bagge (1718-1791) war ein stadtbekannter Pariser Musikliebhaber mit gut besuchten Salon, wo er selbst gern sein Geigenspiel präsentierte, für das er allerdings eher belächelt wurde. E.T.A. Hoffmann verewigte ihn in seinen "Serapionsbrüdern".

Sendung vom 24.03.2021Sendung vom 17.03.2021
Das aus Holz geschnitzte Konterfei des Ritters von Wolkenstein, das deutlich ein blindes Auge zeigt. Die Holzfigur wird bei dem nach ihm benannten Ritt von den Teilnehmenden durch die Berge getragen. (IMAGO / Südtirolfoto)

Oswald von WolkensteinRaufbold und Minnesänger

Ein authentisches Bild zeigt Oswald von Wolkenstein als einäugigen, grimmigen Edelmann. Um 1400 zog er durch ganz Europa als schlagkräftiger Diplomat, Dichter und Komponist, der sich traute, einer Melodie eine zweite und gar dritte Stimme zuzufügen. Unerhört!

Sendung vom 10.03.2021
Porträt des Komponisten ist vor einer etwas verzerrten Notenschrift zu sehen. (IMAGO / imagebroker)

Bachs Kurzmessen nur "zweitklassig"?Das Neue im Alten

Johann Sebastian Bach komponierte seine vier "Kyrie-Gloria-Messen" zu einer Zeit, als er sein großes Kantatenwerk fast abgeschlossen hatte. Bach recycelte hier "Altes" und versah es mit neuem Text. Für die einen sind diese Werke daher "zweitklassig". Wirklich?

Sendung vom 03.03.2021Sendung vom 24.02.2021
Auf einer Briefmarke zum Gedenken an den Komponisten Georg Philipp Telemann von 1981 ist sein Porträt auf Noten zu sehen. (IMAGO / Schöning)

Telemann in LeipzigFidele Studienjahre

Im Oktober 1701 immatrikulierte sich Georg Philipp Telemann als Jura-Student an der Universität Leipzig. Vorlesungen hat er aber wohl kaum besucht. Anderes ruft: die Musik! Telemann wurde der vermutlich erfolgreichste Leipziger Studienabbrecher seiner Zeit.

Sendung vom 17.02.2021Sendung vom 10.02.2021Sendung vom 03.02.2021Sendung vom 27.01.2021Sendung vom 20.01.2021Sendung vom 13.01.2021
Gemälde von Gilles Binchois, (ca. 1400 20. September 1460). Binchois war einer der berühmtesten Komponisten des frühen 15. Jahrhunderts. Jahrhunderts. Seine Werke wurden häufiger zitiert, entlehnt und als Quellenmaterial verwendet, als die jedes anderen Komponisten seiner Zeit. (imago images / United Archives International)

Gilles BinchoisDer Vater der Fröhlichkeit

Er war einer der großen franko-flämischen Komponisten der Renaissance. Seine weltlichen Chansons waren so frech und anziehend, dass er als "Vater der Fröhlichkeit" bezeichnet wurde. Doch auch seine kirchlichen Werke waren vielfältig und eine Entdeckung wert.

Sendung vom 06.01.2021Sendung vom 30.12.2020Sendung vom 23.12.2020Sendung vom 16.12.2020Sendung vom 09.12.2020Sendung vom 02.12.2020Sendung vom 25.11.2020
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19.05.2021, 21:30 Uhr Alte Musik
"Gestern die Zauberflöte…wunderschön"
Rahel Varnhagen und die Musik
Von Richard Schroetter
Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) führte in Berlin einen exklusiven Salon, der weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlte. Heinrich Heine erklärte sie „zur geistreichsten Frau des Universums”, und noch in seinem Pariser Exil blieb ihr Salon für ihn schlechthin „das Vaterland”. Zu Rahels Universum gehörte auch, was weniger bekannt ist, die Musik. In ihren Briefen beschreibt sie immer wieder ihre Musikerlebnisse, Konzert- und Opernbesuche. Sie sind ein beredtes Zeugnis für den herrschenden Zeitgeschmack, über den sie lebhaft diskutiert: „Langes Gespräch über Gesang, Spiel, Singekunst, ihre Technik, ihre Bedeutung. Keine Übereinkunft, als die, dass wir jeder etwas anderes verlangten.”
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