Alltag anders 

Korrespondenten berichten überVogelhäuschen

Vögel fliegen zu einem überschneiten Vogelhäuschen und finden dort Nahrung (picture alliance/dpa/CTK/Slavomir Kubes)

Die klassischen Vogelhäuschen kennen die Israelis nicht. In Singapur gibt es die Tradition, sich Singvögel zu halten. Die Franzosen fragen eher, was man mit den Tieren machen kann - zum Beispiel sie verspeisen.

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Korrespondenten berichten überNagelstudios

Auslage in einem Nagestudio, bunte Fingernägel an Händen von Schaufensterpuppen (imago images / Jochen Tack)

In Kenia kann man sich die Nägel an jeder Ecke machen lassen. Selbst in den Slums. Auch in Krisen haben die allermeisten russischen Frauen Geld für Nägel. In Los Angeles sind die Studios fest in asiatischer Hand.

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Korrespondenten berichten überWeihnachtsbraten

Bild einer Weihnachtsgans, die zerlegt wird. (Unsplash / Claudio Schwarz)

Bei den Christen in Kamerun gibt es zu Weihnachten Reis mit Hähnchen. Die Argentinier bevorzugen Rindfleisch vom Grill. Und in Singapur kann man in einem Aquarium Meeresfrüchte speisen.

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Korrespondenten berichten überWeihnachtslichter

Ein umgekippter Tannenbaum mit Weihnachtslichtern im Schnee vor einem Haus. (unsplash / Simon Berger)

In Argentinien macht Weihnachtsbeleuchtung keinen Sinn. Auf der berühmtesten Shoppingstraße Singapurs gibt es insgesamt 50 Kilometer LED-Lichterketten. Auf den Champs-Élysées in Paris wird die Festbeleuchtung von bekannten Schauspielern eingeweiht.

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Korrespondenten berichten überSchokolade

In einem Supermarktregal sind Schokoladentafeln aufgereiht. Darauf zu sehen ist ein Mädchen mit bäuerlichem Kopftuch. (Imago / TASS / Artyom Geodakyan)

In Ägypten gibt es einen Schokoladenkeks, der heißt Corona. Die Schweden mögen vor allem Lakritze. Für Russen ist es absolut wichtig, immer Süßigkeiten im Haus zu haben.

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Korrespondenten berichten überGrapschen

In vielen Teilen der Welt ist grapschen noch sehr weit verbreitet. (Getty Images / Lisa Schaetzle)

Grapscher kriegen in Schweden richtig Ärger. In Kenia hat jede zweite Studentin schon sexuelle Übergriffe erlebt. Frauen in Russland werden von vielen Männern noch als Objekt gesehen.

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Korrespondenten berichten überDeutsche Filme

Der Schauspieler Ulrich Mühe im Film "Das Leben der Anderen". (Picture Alliance / dpa / Buena Vista)

In Indien sind deutsche Filme unbekannt. In China ist „Derrick“ der Klassiker. Mexikaner schätzen „Das Leben der Anderen“ und „Goodbye Lenin“. Die Türken mögen es erotisch. Und in Südafrika sind deutsche Filme auf Festivals ausverkauft.

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Korrespondenten berichten überBitte und danke

Ein kleines Mädchen in einem rosa Kleid hält ein selbstgemaltes Schild: 'thank you!'. (Getty / Moment RF / Bonita Cooke)

Die Kenianer sind ganz besonders höflich, in Schweden liegt man mit „tack“ immer richtig. Wer in Russland viel „bitte“ und „danke“ sagt, ist meist aus dem Ausland.

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Korrespondenten berichten überHoroskop

Eine Wahrsagerin legt auf einem Tisch Karten. (Getty Images / Hindustan Times / Ronjoy Gogoi)

Horoskope spielen in Indien bei Hochzeiten eine große Rolle. In der Türkei ist die Kaffeesatzleserei beliebt. Südafrikaner vertrauen eher Wunder- und Naturheilern.

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Korrespondenten berichten überBaumärkte

Bunte Warenauslage mit handlichem Werkzeug (Jelleke Vanooteghem/Unsplash)

Baumärkte in Kairo haben Stadtteilgröße. Für den Schweden sind sie das Zentrum des Lebens. Auch die Amerikaner lieben sie. In Kenia sind sie unbekannt.

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Korrespondenten berichten überMusikunterricht

Eine Gruppe von vier Mädchen spielt Blockflöte. (picture alliance / dpa / imageBROKER / Florian Kopp)

In Spanien müssen Schüler ein Instrument lernen. Die Geige ist in Singapur das Instrument der Wahl. Chinesische Kinder singen jeden Morgen die Nationalhymne. Die Türken lieben musikalische Melancholie. Und in Argentinien dudelt immer ein Radio.

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Korrespondenten berichten überE-Bikes

Batterie an einem Elektrofahrrad - aufgenommen in Belgien (dpa / picture alliance / imageBROKER)

In Ägypten gibt es keine E-Bikes. Die Schweden nehmen die Akkus mit, bevor sie geklaut werden. In Kenia haben sie Black Mambas, Fahrräder, zusammengeschweißt aus allem Möglichen.

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Korrespondenten berichten überWald

Luftaufnahme der südafrikanischen Stadt Johannesburg, wo sich Wald und Häuser mischen.  (imago images / Greatstock)

In Indien sind Wälder für Tiger und Leoparden reserviert. Im Wald um Hongkong kann man sich verlaufen. Johannesburg gilt als der größte von Menschen gemachte Wald der Welt.

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Korrespondenten berichten überNationalfeiertag

Ein junger Mann springt locker über Steine, die aus einem Gewässer ragen, während er stolz die Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika wedelt. Im Hintergrund sieht man im Nebel versunkenes Waldgebirge. (Unsplash/David Kovalenko)

In Ägypten ist er völlig überflüssig. In Kenia haben sie gleich zwei. Für die Amerikaner ist der Independence Day das Größte, eine Mischung aus Grillfest und Silvester.

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Korrespondenten berichten über Wartezimmer

Kranke Frau im Wartezimmer bei Arzt  (imago images/ Ikon Images)

In der Türkei ergibt sich schnell ein Gespräch, in China würde man noch nicht mal Hallo sagen. Alle gucken auf ihr Handy. In Singapur sind Wartezeiten selten. So geht es in Wartezimmern weltweit zu.

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Korrespondenten berichten überSchulpflicht

Zwei Mädchen aus dem koptischen Dorf Al-Barsha in Oberägypten, mit Schulheften in den Händen. (picture alliance / ZUMA Press /  Chloe Sharrock )

Arme Familien in Kairo können die Schulpflicht nicht einhalten. Die Schweden gehen gern zur Schule. In den USA ist es dagegen populär, die Kinder zu Hause zu unterrichten.

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Korrespondenten berichten überGlücksbringer

Bunte Symbolfiguren des Gottes Ganesha. Sie gelten in Indien auch als Glücksbringer. (imago images/ZUMA Wire)

In Südafrika haben manche einen getrockneten Hühnerfuß in der Tasche. In Mexiko gibt es die Quitapesares, Stoffpüppchen, die den menschlichen Schmerz aufnehmen. In China werden Glücksbringer in Tempeln verkauft.

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Korrespondenten berichten überBabysitter

Eine Comic-Babysitterin passt gleichzeitig auf drei Kinder auf, die sich alle an sie klammern. (picture alliance / PantherMedia)

Wenn die Argentinier abends essen gehen, nehmen sie ihre Kinder einfach mit. In der Türkei springt die Familie ein, in China ist die Babysitterin oft auch Haushälterin und Putzfrau. Und in Spanien sind Oma und Opa als Betreuungspersonal gefragt.

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Korrespondenten berichten überRente

Türkische Rentner sitzen vor einem Haus in Ayvalik. (picture alliance / imageBROKER / F. Schneider)

In Singapur gibt es viele alte Taxifahrer, weil die Rente nicht reicht. Türken, die in Deutschland gearbeitet haben, führen als Rentner ein gutes Leben in Istanbul. Das spanische Rentensystem steht vor dem Kollaps. Und in Argentinien müssen Rentner auf nichts verzichten.

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Korrespondenten berichten überPolizeikontrolle

Ein chinesischer Polizist kontrolliert einen Autofahrer. (Picture Alliance / dpa / epa / John Mabanglo)

In Mexiko fließt bei Kontrollen schon mal Schmiergeld, in China können Zivilpolizisten die Pressekarte verlangen und in Südafrika heißt Polizeikontrolle: Stau.

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Korrespondenten berichten überZugluft

Ein Vorhang weht aus einem offenem Fenster. (gettyimages / Priscila Zambotto)

In der traditionellen chinesischen Medizin sagt man, dass Erkältungen durch Zugluft ausgelöst werden. In Singapur ersetzt die Klimaanlage das Lüften. Auch in Buenos Aires sind offene Fenster selten.

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Korrespondenten berichten überSupermarktkasse

Ein Fahrgast kauft bei der Fahrt in der U-Bahn virtuell ein und studiert die Angebote im  Supermarkt.  (picture alliance / dpa)

Viele Chinesen kaufen nur noch online ein. In der Türkei ist der Smalltalk beim Bezahlen beliebt. In Mexiko kann man an der Supermarktkasse auch seine Stromrechnung begleichen.

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Korrespondenten berichten überTransgender

Ein Ladyboy in der Show "Ladyboys of Bangkok" in Brighton in der UK, aufgenommen im Jahr 2018 (picture alliance / ZUMAPRESS.com/Hugo Michiels)

In Bangkok gelten die Ladyboys als drittes Geschlecht. In China wird über Transgender öffentlich kaum gesprochen. Madrid ist sehr offen für die queere Szene.

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Archiv / Alltag anders 

Korrespondenten berichten über Solidarität

Dämmerung: Ein Junge macht ein Foto der Fütterung, auf einem weitläufigen Platz vor einer Wohnsiedlung sind bestimmt an die hundert Hunde. (Getty Images / NurPhoto / Nasir Kachroo)

Inder helfen oft, weil sie möchten, dass ihnen auch selbst etwas Gutes widerfährt. In China ist es außerhalb der Familie schnell vorbei mit der Solidarität. In Südafrika geben in Coronazeiten Farmer einen Teil ihrer Ernte ab.

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