Freistil, vom 01.06.2014, 20:05 Uhr

AliensDas maximal Fremde - Von Menschen und Außerirdischen

Von Raphael Smarzoch

Außerirdische sind aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Mal treten sie als kosmische Bedrohung in Erscheinung, als eine fremde Macht aus dem Dunkel des Weltraums, die manipuliert, versklavt und zerstört. Mal kommen sie in friedlicher Absicht, entpuppen sich als Retter und Erlöser der Menschheit.

Zwei Außerirdische aus der Comic-Fernsehserie "Die Simpsons" an Mauersegmenten in Berlin. (picture alliance / Hans Joachim Rech)
Die Auseinandersetzung mit Außerirdischen ist Teil der Popkultur geworden. (picture alliance / Hans Joachim Rech)

Sie sind das maximal Fremde, das je nach gesellschaftlicher Stimmung ein politischer Gegner, ein Migrant oder ein Virus sein kann. Sie treten als Sinnbild für die unaufhaltsame Digitalisierung in Erscheinung oder reflektieren das Trauma des Terrorismus. Immer wieder hört man von vermeintlich echten Begegnungen mit Außerirdischen. Von seltsamen Flugobjekten, fliegenden Untertassen am Himmel und von Entführungen durch Aliens, die Experimente an Menschen vornehmen. Dass wir nicht alleine im Universum sind, ist nicht nur eine Überzeugung der Unterhaltungsindustrie. Seit der Neuzeit glauben Naturwissenschaft und Philosophie, dass es intelligentes Leben im All geben muss.

Produktion: DLF 2014

Das Maximal Fremde - Von Menschen und Außerirdischen (PDF) (374 kB)

Das maximal Fremde - Von Menschen und Außerirdischen (Textversion) (57 kB)

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