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Interview / Archiv | Beitrag vom 22.06.2020

Aktion "Night of Light"Event- und Konzertveranstalter in Not

Tom Koperek im Gespräch mit Stephan Karkowsky

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Das Foto zeigt die Zeche Zollverein in Essen. Der über das Ruhrgebiet hinaus bekannte Ausstellungs- und Veranstaltungsort ist in der Abenddämmerung rot illuminiert.  (imago images / Rupert Oberhäuser)
Auch die Zeche Zollverein in Essen ist von der dramatischen Lage der Veranstaltungswirtschaft betroffen. (imago images / Rupert Oberhäuser)

Events mit viel Publikum dürfen seit Mitte März nicht mehr stattfinden. Die Veranstaltungsbranche brauche dringend "Überlebenshilfe", sagt Tom Koperek. Er ist Initiator der "Night of Light", bei der Konzerthallen und Clubs angestrahlt werden sollen.

Um auf die prekäre Wirtschaftslage der Veranstaltungswirtschaft hinzuweisen, sollen in der kommenden Nacht bundesweit mehr als 5000 Konzerthallen, Theater und Live-Clubs angestrahlt werden. "Night of Light" heißt die PR-Aktion.

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"Wir wollen unseren Wirtschaftszweig sichtbar machen", sagt der Initiator Tom Koperek. Durch die coronabedingten Veranstaltungsverbote seien den zugehörigen Unternehmen seit Mitte März sämtliche Aufträge weggebrochen.

Die Veranstaltungswirtschaft benötige dringend Überlebenshilfe, betont Koperek: "Die Not ist riesengroß."

Das Kurzarbeitergeld reicht nicht

Betroffen vom Auftragsausfall durch den Shutdown sind Messebau und Veranstaltungstechnik, Event- und Cateringagenturen, Bühnenbau, Locations, Messegesellschaften, Kongresscenter und Tagungshotels, Konzertveranstalter und nicht zuletzt die Künstler.

Durch das Kurzarbeitergeld konnten kleine und mittelständische Unternehmen die oftmals hohen Personalkosten zwar deutlich reduzieren, berichtet Koperek. Es gebe jedoch noch jede Menge anderer Verbindlichkeiten, die weiterhin bedient werden müssten. Und die Hilfsprogramme für Solo-Selbständige wiederum seien nur für einen kleinen Teil der Betroffenen zugänglich.

(huc)

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