Seit 04:05 Uhr Tonart
Sonntag, 16.05.2021
 
Seit 04:05 Uhr Tonart

Kompressor | Beitrag vom 01.02.2016

Ai Weiwei als Aylan KurdiFunktioniert diese Aktionskunst?

Kunsthistorikerin Christina Landbrecht im Gespräch mit Stephan Karkowsky

Das Bild von Ai Weiwei auf Lesbos wird bereits getwittert und diskutiert. (Screenshot)
Das Bild von Ai Weiwei auf Lesbos wird bereits getwittert und diskutiert. (Screenshot)

Der chinesische Künstler Ai Weiwei macht sich ein Bild von der Flüchtlingskrise, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat sich auf der Insel Lesbos in der Pose des verstorbenen syrischen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi bäuchlings am Strand fotografieren lassen.

Sich selbst ein Bild zu machen von der Flüchtlingssituation: Das war das Ziel von Ai Weiwei, als er auf die griechische Insel Lesbos geflogen ist und die Ankunft von Flüchtlingen beobachtet hat. In Gedenken an den syrischen Jungen Aylan Kurdi, der nahe des Badeorts Bodrum tot am Strand geborgen wurde, ließ sich Ai Weiwei in ähnlicher Pose fotografieren.

Christina Landbrecht hat sich dieses Foto für den Kompressor angeschaut, sie ist Kunsthistorikerin am Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung der Berliner Humboldt-Uni. Sie verrät uns, wie und ob die Aktionskunst funktioniert.

Der chinesische Aktionskünstler Ai Weiwei bei einer Pressekonferenz an der Universität der Künste in Berlin (imago / epd)Der chinesische Aktionskünstler Ai Weiwei engagiert sich für die Unterstützung von Flüchtlingen. (imago / epd)

Mehr zum Thema

Aus den Feuilletons - Warum Kunst ein bisschen wie Sex ist
(Deutschlandradio Kultur, Kulturpresseschau, 02.11.2015)

Frage des Tages - Warum verweigert Lego Ai Weiwei seine Bausteine?
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 26.10.2015)

Gastprofessur von Ai Weiwei - Der Regimekritiker als Hochschullehrer
(Deutschlandradio Kultur, Studio 9, 26.10.2015)

Ai-Weiwei-Werkschau in London - Gewaltige Wirkung auf den Betrachter
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 15.09.2015)

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Fazit

Residenztheater München"Hamlet" überzeugt nur teilweise
Johannes Nussbaum als Hamlet steht auf der Bühne und hält einen Totenkopf. (Rezidenztheater München / Birgit Hupfeld)

191 Tage war das Münchner Residenztheater zu. Nun hat es für 200 Gäste wieder seine Türen geöffnet und startet mit einer Inszenierung von Shakespeares „Hamlet“. Kritiker Michael Laages lobt den ersten Teil und ist vom zweiten umso mehr enttäuscht. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur