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Interview | Beitrag vom 10.04.2021

Adolf Winkelmann wird 75Von einem Genre zum nächsten

Moderation: Ute Welty

Der Dortmunder Filmemacher Adolf Winkelmann wird 75 Jahre alt (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)
Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung: Adolf Winkelmann auf der Dachterrasse des Dortmunder U-Turms. (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

Der Regisseur Adolf Winkelmann wird 75 Jahre alt. Von der Pandemie fühlt er sich in seinem Arbeitsdrang ausgebremst: "Man kann im Moment nur nach hinten gucken." Die gute Laune hat ihm das allerdings nicht verdorben.

"Peng! Du bist tot!": Wenn der Regisseur Adolf Winkelsmann unter seinen Filmen einen auswählen müsste, würde er sich die Kriminalkomödie mit Ingolf Lück heute zu seinem 75. Geburtstag noch einmal anschauen: Verrückt sei der Film!

Winkelmann, Chronist des Ruhrgebiets, ist für seine Arbeit mit etlichen Preisen bedacht worden: Deutscher Filmpreis, Adolf-Grimme-Preis, Bambi. Nach seinen Ruhrgebietsfilmen drehte er Thriller, um sich danach wiederum ein neues Genre zu suchen.

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Wenn er wisse, wie etwas geht, müsse er sich mit etwas anderem beschäftigen, sagt Winkelmann. Er könne Dinge zwei oder drei Mal machen, "und dann ist auch aber gut, dann ist das Nächste dran". Nach den Thrillern habe er sich dem Thema Familie zugewandt.

"Man kann im Moment nur nach hinten gucken"

Die Pandemie erträgt der Regisseur stoisch. Er habe immer gearbeitet und ein Projekt nach dem anderen gemacht, berichtet er, aber Mitte 2020 sei dann plötzlich alles "wie abgeschnitten" gewesen. "Als würde die Zeit stillstehen." 

Er habe sich dann entschieden, ein Buch über sein Leben zu schreiben: "Man kann ja im Moment nur nach hinten gucken."

(ahe)

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