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Fazit / Archiv | Beitrag vom 02.10.2012

70.000 Podeste für 70.000 Demonstranten

Das Künstler-Duo M+M über seinen Entwurf für das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal

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Der Entwurf "Siebzigtausend" für das Leipziger Einheitsdenkmal
Der Entwurf "Siebzigtausend" für das Leipziger Einheitsdenkmal

Aus Protest gegen das SED-Regime gingen am 9. Oktober 1989 in Leipzig Zehntausende auf die Straße - bald war die DDR Geschichte. An diese friedliche Revolution soll nun ein kunterbuntes Denkmal erinnern.

70.000 bunte Podeste auf ebenso vielen farbigen Flächen sollen an die 70.000 Demonstranten erinnern, die am 9. Oktober 1989 auf die Straße gegangen sind. Das sieht der Siegerentwurf für das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig vor. Der Clou: Die Podeste sind beweglich - wer möchte kann eines mitnehmen und im heimischen Wohnzimmer aufstellen. Eingeweiht werden soll das Denkmal am 9. Oktober 2014. Im Vorfeld gab es lange und kontroverse Debatten über seine Gestalt.

Verantwortlich für den Entwurf - bei dem manche Kritiker sich an Legoland erinnert fühlen - ist das Münchener Künstlerbüro M+M. Dahinter verbergen sich Marc Weis und Martin De Mattia. Sie erklären im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur, was es mit dem Farb-Patchwork auf sich hat - und warum sich das Denkmal mit der Zeit teilweise auflösen sollte.

Hören Sie das Gespräch mit Marc Weis und Martin De Mattia mindestens bis zum 2. März 2012 als mp3-Audio.

Mehr bei deutschlandradio.de

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