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Kompressor | Beitrag vom 30.06.2015

50 Jahre Ruhr-Uni Bochum Demokratisierender Beton?

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Eine Luftaufnahme über den Campus der Ruhr-Universität Bochum (Nordrhein-Westfalen) (imago/blickwinkel)
Eine Luftaufnahme über den Campus der Ruhr-Universität Bochum (Nordrhein-Westfalen) (imago/blickwinkel)

Vor 50 Jahren wurde die Ruhr-Uni Bochum eröffnet. Sie ist in Beton gegossenes Symbol des Strukturwandels des Ruhrgebiets, von der Industrie- zur Wissensgesellschaft.

Der Beton-Brutalismus steht für demokratische Gleichheit, günstiges, hierarchiefreies Bauen für gesellschaftliche Teilhabe, möglichst viele Studenten aller Schichten sollten an der ersten Universitätsgründung seit Jahren in Deutschland studieren können.

Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum Frankfurt, hält die Uni für ein "Gesamtkunstwerk", eine Architektur, die wie leider so oft, "nicht nur einfach passierte", sondern bei der Gestaltungswille in jeder Ecke zu spüren ist.

 

Mehr zum Thema:

50 Jahre Ruhr-Uni - Lernen auf der grünen Wiese
(Deutschlandradio Kultur, Kalenderblatt, 30.06.2015)

Architektur der Nachkriegsjahrzehnte - Fortschrittsglauben in Beton
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 28.04.2015)

Schönheit aus Beton
(Deutschlandfunk, Sonntagsspaziergang, 01.08.2010)

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(Deutschlandradio Kultur, Thema, 07.04.2009)

Wiege der Moderne
(Deutschlandfunk, Kultur heute, 02.12.2006)

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